Vom Kleykamp aus konnte ich heute einen Wespenbussard beobachten, der aus Nordwesten (Zechenturm) kommend kreisend aufstieg und in Richtung Mergelbergwald abzog.
Im Kleykamp außerdem: >2 Sumpfrohrsänger, 1 singender Feldschwirl, >3 Dorngrasmücken, 1 Paar Neuntöter, 1 rufender Kuckuck u.a.
Im HRB hat ein Blässhuhn die Brut begonnen, die Kiebitzbruten scheinen fehlgeschlagen zu sein, keine Küken feststellbar. Heute auch wieder eine Rohrweihe am HRB kreisend sowie ein Rotmilan.
Aufsteigender Wespenbussard, 14.05.26 Foto: Hartmut PeitschWespenbussard, 14.05.26 Foto: Hartmut PeitschWieder eine Rohrweihe über dem HRB kreisend. 14.05.26 Foto: Hartmut PeitschAuch diesem Rotmilan begegnet man öfter am HRB. 14.05.26 Foto: Hartmut PeitschKuckuck im Kleykamp, 14.05.26 Foto: Hartmut PeitschAbfliegender Kuckuck. 14.05.26 Foto: Hartmut PeitschNeuntöter-Männchen im Kleykamp 14.05.26 Foto: Hartmut PeitschBrütendes Blässhuhn im HRB. 14.05.26 Foto: Hartmut Peitsch
Auf der heutigen Suche nach Neuntötern in zwei bekannten Revieren des NSG Lettenbruch gleich zwei Volltreffer: ein Weibchen ….…. und Männchen ….…. bereits gemeinsam vor Ort ….….. im zweiten Revier zeigt sich nur das Männchen ….…. dazu u.a. ein Stieglitz ….…. und eine Schafstelze (12.05.26, Fotos: C. Rethschulte).Über Bönen/Altenbögge auch ein Beute tragender Mäusebussard hoch am Himmel (12.05.26, Foto: C. Rethschulte).
Am 11.05.2026 habe ich im Weißstorch-Nest am Beringhof ein Küken dokumentieren können. Ob noch ein weiteres Küken folgt, muss abgewartet werden.
Ansonsten besucht dieses Gebiet seit einigen Wochen auch immer mal der Schwarzstorch, den ich auch auf NaturaList dokumentiert habe.
Weißstorch-Nest im NSG Obergraben westlich Wickede in Fröndenberg, 11.05.2026 Foto: Martin SchemmWeißstorch-Jungvogel im NSG Obergraben westlich Wickede in Fröndenberg, 11.05.2026 Foto: Martin Schemm
Drei junge Waldorheulen sitzen in der Nähe des katholischen Friedhofes in Hemmerde im Gebüch – hoffentlich warten sie nicht auf die gestern gemeldete verunfallte Waldorheule auf der B1… (Das dritte Küken konnte ich nicht sehen, nur hören). (Daniela Kleiböhmer)
Am 08.05.2026 konnte ich in den Hemmerder Wiesen den für mich ersten Neuntöter (Weibchen) beobachten. Heute entdeckte ich dann auch das Männchen im gewohnten Revier.
Gestern (09.05.2026) entdeckte ich auf einer Brachfläche des Hemmerder Ostfeldes 7 Thunbergschafstelzen. Zudem noch erwähnenswert: eine überfliegende Wiesenweihe (M)
Neuntöterweibchen am 10.05.2026 in den Hemmerder Wiesen (Foto: Hartmut Brecher)
Neuntötermännchen am 10.05.2026 in den Hemmerder Wiesen (Foto: Hartmut Brecher)
Nachdem sich die ersten Wespenbussarde im Kreis Unna (u.a. im NSG Lettenbruch) bereits gezeigt haben, ging es heute darum, zu eruieren, ob im Hammer Teil meines ADEBAR 2-TK-Viertels das letztjährig besiedelte Revier in der Sandbochumer Heide schon bezogen ist. Als Zeitfenster habe ich mir gut zwei Stunden (10.00-12.00h) eingeräumt. In der ersten Stunde konnte ich neben Grünspecht, Eichelhäher, Goldammer, Grasmücken und etlichen Staren zwei Mäusebussarde und einen Kuckuck beobachten, der sich nicht nur rufend, sondern auch zweimal vorbeifliegend zeigte ……….. in der zweiten Stunde wird es spannend: neben den erneut aufsteigenden Mäusebussarden zeigen sich sowohl das Wespenbussard-Männchen (Bild oben), als auch das Weibchen in einiger Entfernung am Himmel. Ich muss zugeben, erst bei der Bearbeitung der Fotos am PC erkannt zu haben, dass es sich um ein männliches und ein weibliches Exemplar (Wespenbussardpaar?) handelt. Um so größer meine Freude darüber (10.05.26, Fotos: C. Rethschulte).Kurze Abwechslung beim Warten auf den Wespenbussard: Dieses Kleine Wiesenvögelchen an einem Getreidehalm (10.05.26, Foto: C. Rethschulte).Anschließend fuhr ich in den Romberger Wald, um ein Rätsel zu lösen: Dieses bereits am 07.05.26 aufgenommene Foto zeigt (vermutlich) die Schwanzfedern eines Greifvogels über dem Horstrand. Unklar zu diesem Zeitpunkt: Um welchen Greifvogel handelt es sich ….…. heute dann die Lösung: Gut zu erkennen, der Kopf eines Habichts (10.05.26, Foto: C. Rethschulte). Im Garten heute neben diesem Buntspecht u.a. eine Sumpfmeise, mindestens zwei Schwanzmeisen und ein Kleiber (10.05.26, Foto: C. Rethschulte).
Am Freitag (08.05.) konnte Andreas Hünting auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg 3 Pulli im Nest der Weißstörche auf der Nisthilfe entdecken, was sich heute bestätigen ließ. Auch im Nest auf dem Hochsitz im südlichen Teil des Gebiets befinden sich nach heutiger genauerer Betrachtung ebenfalls 3 Pulli.
Im östlichen Teil des Gebiets zeigten sich am Samstag (09.05.) neben diversen Gänsefamilien u. a. 3 singende Dorngrasmücken, zwei Gartengrasmücken, ein Rohrammer-Paar, 2-3 Kuckucke, ein erster singender Sumpfrohrsänger, 3 Neuntöter (2,1), ein Schwarzmilan und ein Rotschenkel. Je ein Gebirgsstelzen-Paar befand sich am Schwittener Wehr sowie am Einlass der Umgehungsrinne bei der Ruhr im Osten. Am Hindenburg-Hain sang ein Girlitz, an der Kuhbrücke ein Gelbspötter. Zudem wurden hier mehrere futtertragende Wacholderdrosseln sowie ein Haubentaucher-Paar mit drei Pulli gesichtet. Auf einem Acker südlich der Schoofs Brücke suchten sieben Weißstörche gemeinsam nach Nahrung.
Heute (10.05.) konnten wir vom alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese zusammen mit Andreas Hünting neben dem üblichen „Inventar“ am Morgen u. a. einen adulten Schwarzstorch und einen Silberreiher im Vorbeiflug beobachten. Darüber hinaus suchten ein Flussregenpfeifer und ein Bruchwasserläufer in der Vernässungsfläche nach Nahrung. Am alten Aussichtshügel heute ebenfalls ein erster singender Sumpfrohrsänger. Der Nachwuchs bei den Gänsen war mit drei Graugans-Familien (5, 5 und 4 Pulli) sowie zwei Kanadagans-Familien mit 4 und stolzen 11 (!) Pulli vertreten.
Im östlichen Teil der Kiebitzwiese balzten gestern zwei männliche Neuntöter um die Gunst eines Weibchen. 09.05.2026 (Andre Matull)Ebenfalls im östlichen Teil, auf Höhe der alten Eiche, zeigte sich pünktlich zum Weltzugvogeltag (World Migratory Bird Day) dieser rastende Rotschenkel sehr entspannt. 09.05.2026 (Foto: Andre Matull)Der von Andreas Hünting entdeckte adulte Schwarzstorch flog heute Morgen entlang der Kiebitzwiese. 10.05.2026 (Foto: Andre Matull)Flussregenpfeifer in der Vernässungsfläche der Kiebitzwiese. Mit seinen hektischen Beinbewegungen versucht dieser Beute aufzuscheuchen. 10.05.2026 (Foto: Klaus Matull)In der Nähe verweilte ein Bruchwasserläufer am 10.05.2026 (Foto: Andre Matull)Bei der direkten Begegnung dieser beiden zogen sie, nachdem man sich kurz kritisch gegenseitig gemustert hatte, teilweise zusammen auf Nahrungssuche. 10.05.2026 (Foto: Klaus Matull)Nachweis des 6-fachen Nachwuchses: Während die 3 Pulli auf der Nisthilfe (unten) gut zu sehen sind, lässt auch die Situation auf dem Hochsitz (oben) keine Zweifel offen. Auch wenn der Screenshot hier nur eine Momentaufnahme zeigt, bestätigt das zugrunde liegende Video eindeutig auch dort 3 Jungstörche. Damit sieht die Zwischenbilanz deutlich besser aus als im trockenen Frühjahr des Vorjahres. 10.05.2026 (Bildmaterial: Klaus Matull)
Wenn Waldohreulen nachts unterwegs sind, um Mäuse zu fangen, fliegen sie meist relativ niedrig. Da kommt es gar nicht so selten vor, dass sie beim Queren einer stark frequentierten Straße von einem PKW erfasst und getötet werden. So erging es wohl auch einer Waldohreule, die am Rande der B1 östlich von Hemmerde auf dem Seitenstreifen lag. Sollte der Vogel verpaart gewesen sein, so dürfte es auch um die Brut schlecht bestellt sein.
In den Hemmerder Wiesen sang heute der für mich erste Gelbspötter in diesem Jahr. Außerdem hielt sich dort erneut ein Rohrweihenmännchen auf.
Waldohreule an der B1; der Vogel wies zahlreiche Knochenbrüche auf. – 09.05.26 (Foto: H. Knüwer)Rohrweihe über den Hemmerder Wiesen am 09.05.26 (Foto: H. Knüwer)
Gestern Nachmittag hoch über dem NSG Lettenbruch: dieser Wespenbussard; im Garten seit einiger Zeit wieder ein männlicher Kernbeißer (07.05.26, Foto: C. Rethschulte).Heute im Überflug zwei Rotmilane, wobei der spätere energisch von zwei Rabenkrähen weggemoppt wurde….…. ebenfalls am Himmel mindestens zwei Mäusebussarde; wie diese beiden zueinander stehen, bleibt ihr Geheimnis; im Garten heute ein für mich erster Taubenschwanz und ein Paar Plattbauch-Libellen (08.05.26, Foto: C. Rethschulte).
In der Mersch in Werne unterhalb der Kläranlage in den Lippewiesen ein Plastikmüll nach Westen tragender Schwarzmilan.
Dort auch Bekassinen, Grünschenkel, ein Kiebitz-Paar sowie Weißstörche, die von ihrem Hausrecht Gebrauch machenden Rindern von ihrer Weide vertrieben wurden.
Schwarzmilan über den Rieselfeldern Werne, 01.05.2026 Foto: Ludger TrepperSchwarzmilan über den Rieselfeldern Werne, 01.05.2026 Foto: Ludger TrepperSchwarzmilan über den Rieselfeldern Werne, 01.05.2026 Foto: Ludger TrepperBekassinen über den Rieselfeldern Werne, 01.05.2026 Foto: Ludger Trepper
Auf der Rückfahrt von Werne nach Lünen mit dem Fahrrad konnte ich heute Nachmittag unzählige Weißstörche bei der Nahrungssuche beobachten: Zunächst auf einer Pferdekoppel in Werne-Lenklar 5 Exemplare, dann auf einer weiteren, sehr weit entfernten und schlecht einsehbaren Wiese mit bloßem Auge weitere 6-10 Exemplare sowie auf drei Ackerflächen 5 weitere Störche (1,2,2). Das macht auf einer Fläche von ca. 1 Quadratkilometer fast 20 Weißstörche! Weiter erwähnenswert: 3 Klappergrasmücken, 1 Gartengrasmücke, 4 Dorngrasmücken, 3 Nachtigallen, 1 Fitis, 3 Feldlerchen über Wintergetreide, 2 Stieglitze, 3 Singdrosseln, 3 Hausrotschwänze (M) sowie diverse Bachstelzen auf Ackerflächen bzw. auf Hofstellen.