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Fröndenberg: Schilfrohrsänger, Wespenbussard, Trauerschnäpper, Grünschenkel, Rohrweihe, Wasserrallen, Mauersegler, Rauchschwalben, Bekassinen, Sperber und Weißstörche am 23.08.2026 (K. & A. Matull)

Heute auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg (teilweise zusammen mit B. Nikula u. A. Hünting) u. a. ein rastender Schilfrohrsänger sowie ein rastender Trauerschnäpper, ungezählte Schafstelzen, eine Rohrweihe, ein Sperber, 3 überfliegende Grünschenkel, 4 Weißstörche (beide Brutpaare), mind. 3 Wasserrallen mit Konterrufen, 4 Bekassinen, eine Teichrallenfamilie (>4), 2 Silberreiher, 6 Graureiher, 2 Mäusebussarde, 18 Kanadagänse, >80 Graugänse und >80 Stockenten.

Morgens in der Sichlerbucht ein artreiner Trupp von >500 Rauchschwalben sowie vereinzelnt Mehl- und Uferschwalben. Nachdem sich letzte Woche ein weiblicher Wespenbussard in der Sichlerbucht aufhielt, verweilte heute ein männlicher am Neimener Bach, der von einem Mäusebussard vertrieben wurde. Vormittags noch ein überfliegender Mauersegler.

Eine Rückmeldung der Vogelwarte Helgoland zu den Mai-Beobachtungen im Wassergewinnungsgebiet Hengsen (Holzwickede) – wo über Wochen Dutzende Weißstörche anwesend waren – bestätigt durch 2 abgelesene ELSA-Ringe vorjährige Weißstörche (Nichtbrüter im 2. Kalenderjahr), die aus der Region Darmstadt in Hessen stammen. Die Vögel legten auf ihrem Weg vom Geburts- bis zum Ableseort Distanzen von 187 km bzw. 169 km zurück.

Rastender Schilfrohrsänger auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg am 23.08.2026. Seit der Erstbeobachtung im NSG Kiebitzwiese vom 21.09.2022 (Beob. B.Nikula-Mitteilung durch G.Zosel) bieten die Kopfweiden stets im „Herbst“ jedes Jahr ein wertvolles Rasthabitat im Gebiet.
Während der Schilfrohrsänger laut Gerlach et al. (2025):
Vögel in Deutschland – Bestandssituation 2025 bundesweit einen erfreulich positiven, stabilen Trend zeigt (Rote Liste D: * / ungefährdet), sieht es bezogen auf Nordrhein-Westfalen ganz anders aus: Laut dem LANUK NRW gilt die Art hier als vom Aussterben bedrohter Brutvogel (RL 1) mit einem landesweiten Gesamtbestand von gerade einmal 10–15 Paaren (2020), deren einzige regelmäßige Brutvorkommen in den Rieselfeldern Münster liegen. Der kritische Status unterstreicht den Wert unserer Kiebitzwiese als Trittsteinbiotop für Durchzügler (RL wandernde Arten NRW: 3). In den Kopfweiden nutzen sie das reiche Blattlausangebot zur essenziellen Fettdeposition für den bevorstehenden Wegzug. (Foto: Andre Matull)
Erneut sorgte die junge Rohrweihe für Aufsehen, als sie im niedrigen Gaukelflug die rastenden Wasser- und Singvögel vor sich her schob. 23.08.2026 (Foto: Andre Matull)
Ein wachsamer und angespannter männlicher Wespenbussard fixiert einen potenziellen Kontrahenten oder eine Störung und nimmt im Geäst bereits eine unmissverständliche Drohhaltung ein. 23.08.2026 (Foto: Andre Matull)
Direkt im Anschluss fliegt der männliche Wespenbussard den Neimener Bach entlang und zeigt dabei seine markante Flügelzeichnung. 23.08.2026 (Foto: Andre Matull)
Der angreifende Mäusebussard (unten) schlug den Wespenbussard (oben) erfolgreich in die Flucht und liefert dem Betrachter eine perfekte Bestimmungshilfe, da die typische Dreier-Bänderung auf der Schwanzunterseite des Wespenbussards hier wunderbar zur Geltung kommt. 23.08.2026 (Fotos: Klaus Matull/Andre Matull)
Nach der Ablesung im Frühjahr liegt nun die offizielle Rückmeldung mit den Lebensdaten durch die zuständige Vogelwarte Helgoland für zwei vorjährige Weißstörche vor, die im Wassergewinnungsgebiet Holzwickede-Hengsen gesichtet wurden. Die beiden Vögel stammen aus der hessischen Region Darmstadt. Die zeitweise Anwesenheit von über 50 Weißstörchen im Frühsommer ist aufgrund des störungsarmen Areals mit feuchtem Grünland und reichlich Nahrung vollkommen schlüssig, wobei viele dieser Vögel im nächsten Jahr als potenzielle Brutvögel in Frage kommen. 16.05.2026 (Fotos: Klaus Matull)

Sandbochum, Bergkamen, Werne, Neuntöter, Schwanzmeise, Graureiher. Turmfalke, Weißstorch, 21.08. – 22.08.26, 22.08. 2026, ( Karl Heinz Lindemann )

Männlicher Neuntöter in einer Hecke in Sandbochum nahe der Dortmunder Straße, 21.08.2026, ( Foto Karl Heinz Lindemann )
Und der Nachwuchs war ganz in der Nähe, 21.08.2026, ( Foto Karl Heinz Lindemann )
Schwanzmeise in den Lippwiesen Bergkamen Werne, 21.08. 2026, ( Foto KARL Heinz Lindemann )
Graureiher in den Rieselfeldern Werme, 22.08.2026, ( Foto Karl Heinz Lindemann)
Rüttelnder Turmfalke. Rieselfelder Werne, 22.08.2026 ( Foto Karl Heinz Lindemann )
Weißstorch Lippewiesen Bergkamen- Werne, 22.08.2026, ( Foto Karl Heinz Lindemann )

Kreis Unna: Wespenbussard, Baumfalke, Rotmilan, Mittelspecht etc. am 19.08.2026 (C. Rethschulte mit B. Glüer)

Nachdem Bernhard Glüer vor zwei Tagen über die überraschende Beobachtung eines diesjährigen Wespenbussard-Nachwuchses in der Mühlhauser Mark (vgl. seine OAG-Meldung v. 17.08.26) berichten konnte, sind wir heute Vormittag gemeinsam vor Ort gewesen, um erneut nach dem Jungvogel Ausschau zu halten. Gegen 10.00h zeigt uns der junge Wespenbussard dann seine ersten Flugminuten des heutigen Tages …
…. und wiederholt dieses „Training“ im Laufe des weiteren Vormittags mehrmals, nicht von ungefähr, denn in wenigen Tagen wird er/sie die Flugreise in die afrikanischen Winterquartiere südlich der Sahara antreten.
Auf beiden Fotos gut zu erkennen ist die sogenannte „Motorradbrille“, ein typisches Kopfmerkmal eines juvenilen Wespenbussards; dazu im zweiten Bild auch die helle, weihenartig U-förmige Zeichnung an den Oberschwanzdecken, nach Lars Gejl ein klassisches Unterscheidungsmerkmal zu ähnlichen Bussard-Arten (vgl. Europas Greifvögel, 2. Auflage S. 148f, Fotos: C. Rethschulte/B. Glüer).
Ebenfalls wie gestern im Hin- und Rückflug zwischen potentiellem Brut- und Jagdrevier zu sehen: ein Beute tragender Baumfalke – somit ein weiterer Brutnachweis (18.08.26, Foto: B. Glüer) ….
…. und ein mausernder Rotmilan (19.08.26, Foto: C. Rethschulte).
Auf der von uns besuchten NABU-Obstwiese zeigt sich auch ein Junghase, wohl noch in dem Glauben, dass menschliche Zweibeiner ihm nichts Böses wollen (19.08.26, Foto: C. Rethschulte).
Nach einiger Zeit heute wieder ein Mittelspecht aus dem NSG Lettenbruch auf Futtersuche in unserem Garten ….
…. sowie aus dem Bereich der Schmetterlinge neben etlichen Weißlingen und einem Admiral auch mindestens zwei Faulbaum-Bläulinge (19.08.26, Fotos: C. Rethschulte).

Kreis Unna/Hamm: Baumfalke (2. Brutnachweis!), Steinkauz, Schleiereule, juveniler Buntspecht, Distelfalter etc. am 17.08.2026 (C. Rethschulte)

Nachdem gestern ein erster Brutnachweis für Baumfalken im Bereich Kamen erbracht werden konnte, fahre ich heute bei regnerischem Wetter nicht ohne einen gewissen Optimismus in die Sandbochumer Heide/Hamm, um auch dort nach Baumfalken-Nachwuchs zu schauen. An der Kerstheider Straße entdecke ich dann zwei Individuen auf einem entfernten Strommasten, rechts ein Jungvogel – nach Lars Gejl erkennbar an den zwei falschen „Augen im Nacken, die durch zwei längliche, beige Flecken gebildet werden …“ in: Gejl, Europas Greifvögel, 2. Auflage, S. 256 – und links wohl ein Elternteil ….
…. jedoch nur für kurze Zeit. Als ich mit dem Auto näher heranfahre, fliegen beide Baumfalken in unterschiedlichen Richtungen davon; hier der adulte Baumfalke (Dank an Hermann Knüwer für die Bestimmungshilfe, 17.08.26, Fotos: C. Rethschulte). Anschließend fahre ich weiter zum HRB Pelkumer Bach III. Dort sind während meines gut 30minütigen Aufenthaltes u.a. zu sehen und zu hören: ein Gartenbaumläufer, eine Goldammer, ein unbestimmtes Goldhähnchen, Schwanz- bzw. Sumpfmeisen, Kohl- und Blaumeisen, ein Buchfink, ein Grünfink, ein Grünspecht, drei Eichelhäher sowie mehrere Mehl- und Rauchschwalben.
Die beiden Kamener Baumfalken zeigen heute ähnliche Verhaltensweisen wie gestern: Der Jungvogel – erkennbar an den Flaumfedern auf dem Kopf sowie seiner hellen Endbinde an den Schwanzfedern ( vgl. ebenda) – sitzt ohne große Regungen in der Nähe des Horstes ….
…. während ein Elternteil sich immer wieder rufend bemerkbar macht ….
…. und mehrere Rundflüge startet (17.08.26, Fotos: C. Rethschulte). Nach Sonnenuntergang vor Ort auch ein rufender Steinkauz und zwei Schleiereulen, zur abendlichen Jagd ausfliegend.
Im Garten heute erneut ein diesjähriger Buntspecht (17.08.26, Foto: C. Rethschulte).
Im Bereich Kerstheide neben den Baumfalken auch dieser wunderschöne Distelfalter (17.08.26, Foto. C. Rethschulte).

Lünen: Mehlschwalben-Rettungsmission, 17.08.2026 (Andreas Nickel)

Nur eine kleine Story, jedoch vielleicht trotzdem von Interesse:
An unserem „Schwalbenfreundlichen Haus“ gab es leider durch Verfall des Nestes, einen Absturz von zweien der drei kleinen Bewohner.
Nach einigen Überlegungen wie man die Kleinen retten könnte, haben wir uns für die Variante Neubau entschieden. Eine Doppeleinheit von künstlichen Nestern wurde kurzerhand zersägt, diese direkt neben dem defekten Altbau montiert und das letzte Küken vorsichtig aus dem verfallenen Nest entnommen.
Auf dem Boden wurden die Kleinen wieder vereint und dann zusammen mit dem Neubau wieder unter der Dachkante montiert.
Nach kurzer Zeit und nach eifrigem Betteln, wurde das neue Nest auch wieder von den Altvögeln angeflogen und die Kleinen wieder gefüttert.

Somit Happy End ….

Die Tatsache, dass sich der Neubau unter der Dachkante eines zweistöckigen Hauses befand, machte die Mission nicht ganz so leicht.

Mehlschwalben-Jungvogel, Lünen Foto: Andreas Nickel
Mehlschwalben-Jungvogel, Lünen Foto: Andreas Nickel
Mehlschwalben-Jungvogel, Lünen Foto: Andreas Nickel
Die vereinten Jungvögel im Neubau, Lünen Foto: Andreas Nickel
Rettungsmission gelungen: das angeflogene Ersatznest neben dem abgängigen Original, Lünen Foto: Andreas Nickel

Unna / Fröndenberg: Zweiter(!) Wespenbussard-Brutnachweis, leuzistische Rauchschwalbe, Gartenrotschwänze, 17.08.2026 (B.Glüer)

Der erst gestern begründete Verdacht auf eine zweite Wespenbussardbrut im Unnaer Osten konnte heute bestätigt werden: an selber Stelle in der Mühlhauser Mark zeigte sich nicht nur erneut der wieder äußerst nervöse Wespenbussard-Mann, sondern auch ein frisch flügger Jungvogel, der schon recht sicher über den Baumkronen kleine Runden drehte.  Außerdem ebenda unter ca. 25 Rauschschwalben ein leuzistischer Jungvogel sowie zwei Gartenrotschwänze. Auch auf dem Bausenhagener Sportplatz heute unter anderem zwei Gartenrotschwänze.

Erneut zeigt sich das Wespenbussard-Männchen wie schon am Vortag über der Mühlhauser Mark…, 17.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… nur sehr kurz über Baumkronen erscheint dieser junge Wespenbussard. Es gelingen eher zufällig aus größerer Entfernung lediglich zwei Aufnahmen, die hier als Montage zusammengefügt sind. Erst zu Hause am PC kommt die erfreuliche Gewissheit, dass es sich um einen jungen Wespenbussard (!) handelt, 17.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)










… ebenda auch diese ungewöhnliche „Erscheinung“ – eine fast völlig weiße, junge Rauchschwalbe…, 17.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch hier gelingen nur zwei brauchbare Fotos. Da die Augen erkennbar dunkel und auch um den Schnabel ein für Rauchschwalben typisches Zeichnungsmuster gerade noch zu erkennen ist, spricht man von Leuzismus (nicht von Albinismus), 17.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Menden: Gartenrotschwänze, Grauschnäpper, Haubenmeisen, Tannenmeisen, Dompfaffe, Baumpieper und Habichte am 15.08.2026 (Ornithologischer Stammtisch Fröndenbergs)

Heute starteten wir unsere morgendliche Exkursion in unserer Nachbargemeinde am Mendener Hexenteich. Auf unserem 8 km Rundweg in Richtung Oesbern konnten wir u.a. folgendes beobachten: 1 Baumpieper, 2 Gartenrotschwänze, 2 Hausrotschwänze, 3 Grauschnäpper, 2 Tannenmeisen, mind. 5 Haubenmeisen, 7 Schwanzmeisen in 2 Trupps, >6 Wintergoldhähnchen, 5 Dompfaffe, 1 Goldammern, einzelne Baumläufer, 1 Grünspecht, einzelne Buntspechte, 1 Rotmilan, 2 Mäusebussarde sowie 2 Habichte (1:1). Anschließend stärkten sich die 10 Teilnehmer des Ornithologischen Stammtisches Fröndenbergs bei einem gemeinsamen Grillnachmittag von dieser Exkursion in gemütlicher Runde.

Eine der Haubenmeise aus einem 5er Trupp…..am 15.08.2026 (Foto: Andre Matull)

Grauschnäpper in einer Baumkrone…..am 15.08.2026 (Foto: Andre Matull)

Insgesamt mindestens 3 Grauschnäpper zusammen über uns am Wegesrand…..am 15.08.2026 (Foto: Clemens Rethschulte)

Gartenrotschwanz an einem Gehöft am Waldesrand…..am 15.08.2026 (Foto: Andre Matull)

Ebenfalls hier hat der Hausrotschwanz erfolgreich gebrütet…..am 15.08.2026 (Foto: Clemens Rethschulte)

Gemeine Keilfleckschwebfliegen, auch unter Wald-Mistbiene bekannt, beim Frühstück…..am 15.08.2026 (Foto: Clemens Rethschulte)

Eine Echte Blattwespe zusammen mit einer Kleinen Erzschwebfliege. Insgesamt aber heute sehr wenig Insekten und kaum Schmetterlinge…..am 15.08.2026 (Foto: Clemens Rethschulte)

Fröndenberg / Unna: Wespenbussarde, Gartenrotschwänze, Trauerschnäpper u.a., 16.08.2026 (B.Glüer)

Jetzt in der zweiten Augustwoche lässt sich – wie im Falle des Baumfalkenbrutnachweises von Clemens Rethschulte (s.u.) – noch der eine oder andere heimliche Spätbrüter nachweisen. So konnte von H. Knüwer und H. Maas bei den Routinezählungen südlich des Hemmerder Schelks offenbar auch das Weibchen zum dortigen Wespenbussard-Brutpaar am heutigen Vormittag dokumentiert werden. Rückblickend klärt sich möglicherweise eine irritierende Beobachtung eines Wespenbussardpaares bei Bausenhagen vom 02.07.26. Das damals fotografierte Weibchen, wurde fälschlicherweise als Indiz für eine fehlgeschlagene Brut des angetroffenen Paares gewertet, da in den ersten Julitagen die Weibchen eigentlich immer fest auf dem Horst sitzen. Mit dem Kenntnisstand von heute kann man annehmen, dass das damalige Weibchen gar nicht der Partner „unseres“ Männchens gewesen ist. Nach Fotoabgleich mit den Bildern von Andre Matull könnte es sich allerdings bei dem heute von ihm auf der Kiebitzwiese fotografierten Weibchen um das Tier vom 02.07. über dem Bausenhagenr Schelk handeln. Neben Übereinstimmungen im Farbmuster des Gefieders fällt auch ein übereinstimmender Handschwingenschaden bei H6 linksseitig auf. Die Bildbeispiele zeigen einmal mehr, dass Fotos in beinahe dedetivischer Spurenarbeit erhellende Details zur individuellen Einordnung und Brutpaarsuche ermöglichen.

Eine weitere unerwartete Wespenbussardbeobachtungen () in der Mühlhauser Mark vom heutigen Vormittag gibt Anlass zur Hoffnung auf ein zweites Brutpaar im Unnaer Osten. Ebenda auch ein männlicher Gartenrotschwanz und eine Klappergrasmücke rastend. Ebenso zeigte sich ein Durchzügler-Gartenrotschwanz auf dem Bausenhagener Sportplatz sowie unter anderem auch ein Trauerschnäpper.

Dieses von H. Knüwer und H. Maas östlich von Bausenhagen ausgemachte Wespenbussardweibchen könnte der weibliche Part des Brutpaares im Hemmerder Schelk sein…, 16.08.2026 (Foto: Hermann Knüwer)
… in der Bildmontage wird deutlich, dass das heutige Weibchen (links) nicht mit dem Weibchen vom 02.07. identisch ist, das damals mit dem Bp. vom Hemmerder Schelk in Verbindung gebracht worden war – das jedoch auffällige Übereinstimmungen mit dem heutigen Wespenbussardweibchen von A. Matull zeigt (siehe unten)…, 16.08.2026 (Fotos: Hermann Knüwer, Bernhard Glüer)
Mit diesem bisher unbekannten Wespenbussardmännchen im NSG Mühlhauser Mark nimmt die Spannung bezüglich möglicher Brutvögel nochmal zu, denn dieser Vogel zeigt deutliche Verhaltensmuster eines Reviervogels …, 16.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… nach einzelnen gepfiffenen Rufimitationen antwortet er sehr intensiv und kreist lange immer wieder rufend über diversen Gehölzkomplexen. Ein solches Verhalten wird oft in der Phase des Selbstständigwerdens möglicher Jungvögel und aufkommender Zugunruhe gezeigt. Die Jungvögel verlassen unmittelbar nach dem Flüggewerden, in der zweiten Augusthälfte die Brutheimat direkt Richtung Zentralafrika …, 16.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
Trauerschnäpper auf dem Bausenhagener Sportplatz …, 16.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… die Fußballgerätschaften bieten vielseitige Ansitzmöglichkeiten für die Insektenjagd – hier im Ballfangzaun eines Tores …, 16.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch dieser Gartenrotschwanz weiß den Sportplatz zu nutzen, 16.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Unna-Hemmerde: Schleiereule, Steinschmätzer, Braunkehlchen, Gelbspötter, Gartenrotschwanz, Trauer- und Grauschnäpper in der Zeit vom 07. -16.08.2026 (Hartmut Brecher)

Heute Nachmittag fand ich in den Hemmerder Wiesen – kurz vor der Horster Mühle – die traurigen Überreste einer Schleiereule. Wenige Wochen zuvor wurde in diesem Bereich eine Schleiereule von Björn Nikula auf ornitho.de gemeldet. Der Verdacht liegt nahe, dass es dieselbe Schleiereule war.

Überreste einer am 16.08.2026 aufgefundenen Schleiereule (Foto: Hartmut Brecher)

Heute konnte ich neben dem traurigen Totfund noch 2 Grauschnäpper, 1 Mönchsgrasmücke (W), 1 Goldammer sowie wiederum zahlreiche Bluthänflinge beobachten. Im Hemmerder Ostfeld mindestens 4 Braunkehlchen auf Rapsstoppeln, 1 Schwarzkehlchen und eine Rohrweihe (M).

Bereits am 07.08.2026 konnte ich in der Westhemmerder Feldflur meinen für mich ersten Steinschmätzer des Herbstzuges entdecken. 4 Tage später dann einen Steinschmätzer südlich des Steiner Holzes. Am 13.8.2026 konnte ich wiederum im Bereich der Horster Mühle die folgenden Vogelarten beobachten: 1 Gartenrotschwanz, 1 Trauerschnäpper, mindestens 2 Grauschnäpper, 1 Gelbspötter, 1 Mönchsgrasmücke und mindesten 20 Bluthänflinge (darunter zahlreiche Jungvögel).

Grauschnäpper am 16.08.2026 in den Hemmerder Wiesen (Foto: Hartmut Brecher)

Fröndenberg: Wespenbussard, Habicht, Rohrweihe, Bekassinen, Kolkraben, Waldwasserläufer, Wasserralle, Silberreiher sowie Vogelzug mit Weißstörchen, Baumpiepern und Schafstelzen u.a. am 16.08.2026 (K.&A.Matull)

Begünstigt durch das zum Wochenende gemähte Gelände und dem leichten Nordostwind gelangen heute vom alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese in Fröndenberg eine Reihe interessanter Beobachtungen, insbesondere von Thermikseglern und stationären Beutegreifern – ein Reichtum, der auf solchen gemähten Flächen leider meist nur von kurzer Dauer ist.

Neben 7 Mäusebussarden in unterschiedlichen Farbmorphen, 6 Graureihern, 4 Weißstörchen (beide hiesigen Brutpaare), 3 Kolkraben, 2 Silberreihern, 2 Rotmilanen, 2 Turmfalken, einem weiblichen Wespenbussard, einem Habicht sowie einer Rohrweihe kreisten am Vormittag 32 Weißstörche hoch über dem Gelände, welche kurz darauf ihren Weg Richtung Südwesten fortsetzten.

Tief fliegende Rohrweihe und Mäusebussarde ließen zeitgleich aus unterschiedlichen Richtungen insgesamt 22 Bekassinen aus der Deckung und ca. 500 Stare fortlaufend von der einen in die andere Richtung flüchten.

​Des Weiteren u. a. Hausrotschwanz und Dorngrasmücke mit Herbstgesang, ungezählte Mehl- und Rauchschwalben, 5 Bluthänflinge, 2 Kernbeißer, 2 Türkentauben, eine Rohrammer, eine Hohltaube, mehrere Mönchsgrasmücken sowie Grün- und Buntspechte.

Während in der Umgehungsrinne 2 Waldwasserläufer rasteten, gab sich aus der Sichlerbucht eine Wasserralle akustisch zu erkennen.

Im Rahmen des Vogelzugs fielen einige wenige Baumpieper und Schafstelzen auf.

Diese junge Rohrweihe auf der Kiebitzwiese ….. 16.08.2026 (Foto: Andre Matull)
…sorgt mit dafür, dass rastende Bekassinen aus der Deckung flüchten. 16.08.2026 (Foto: Andre Matull)
Die junge Weihe greift kurz darauf auch diesen Mäusebussard an, … 16.08.2026 (Foto: Klaus Matull)
…. der sicher hier im Heu auch noch einen attraktiven Happen transportiert. 16.08.2026 (Foto: Klaus Matull)
Zwischendurch fliegt auch ein Habicht auf der Kiebitzwiese einen vergeblichen Überraschungsangriff und kehrt zum Ruhrufer zurück. 16.08.2026 (Foto: Andre Matull)
Im dichten Getümmel der Greifvögel ging dieses Wespenbussard-Weibchen – hier von einer Rabenkrähe gehasst – zunächst fast unter. Das Besondere: Die Aufnahme gelang bodennah. Auf der Kiebitzwiese fällt die Art, wenn überhaupt, meist nur hoch kreisend oder im Durchzug auf. Solche bodennahen Interaktionen beim Wespenbussard wurden hier bei eigenen Beobachtungen bislang noch nicht dokumentiert.
Phänologisch käme aktuell sowohl ein Rastvogel als auch ein lokaler Brutvogel infrage. Letzteres ist jedoch weitaus wahrscheinlicher: Bernhard Glüer fotografierte am 02.07.2026 am Bausenhagener Schelk ein Weibchen mit nahezu identischen Merkmalen, demselben Farbmuster und insbesondere demselben asymmetrischen Schaden an der linken Handschwinge (Roter Pfeil). Vergleichsbild dazu hier —>https://www.oagkreisunna.de/wp-content/uploads/2026/08/wespenbussard_hk_bg_160826aoag.jpg
Vielen Dank an B. Glüer für die Bestätigung bei der Artbestimmung. 16.08.2026 (Foto: Andre Matull)

Kamen/Bönen: Baumfalke (Brutnachweis!), Habicht, Großmöwe, Rabenkrähe am 12. – 16.08.2026 (C. Rethschulte)

So fing es an: Lange Zeit gesucht, Strommasten abgefahren, punktuell auf Baumfalken gestoßen, aber keinerlei Verbindung dieser Beobachtungen mit einem potentiellen Brutrevier gefunden. Doch dann: Am 12. August finde ich dieses Krähennest auf einem Strommasten bei Kamen – besetzt mit einem Vogel, der keine Krähe zu sein scheint. Also ein Baumfalke? Der Vogelkopf zeigt sich jedoch nur kurz und verschwindet dann wieder im Nest. Ganz sicher bin ich mir also nicht ….
…. fahre heute Vormittag erneut hin und finde zunächst diesen jungen Baumfalken, der sich ausgiebig putzend in unmittelbarer Nähe des Horstes aufhält ….
…. hier bei einer Pflegeunterbrechung.
Begleitet von seinen unüberhörbaren Rufen fliegt kurze Zeit später ein Elternteil von einem benachbarten Strommasten hinzu ….
…. bleibt aber nicht lange, sondern verlässt ….
…. kurz darauf laut rufend wieder den Strommasten ….
…. und lässt seinen Nachwuchs zurück, der sich jetzt – frisch inspiriert – mit eigenen Flugübungen beschäftigt (16.08.26, Fotos: C. Rethschulte).
Am 14. August steigt dieser mausernde Habicht (w) mittags aus dem NSG Lettenbruch auf ….
…. kurz darauf überfliegt auch diese Großmöwe (Steppenmöwe?) das NSG.
Stellvertretend für die Hitzeproblematik unter den Vögeln und deren Umgang damit steht diese hechelnde Rabenkrähe auf unserer Gartenlinde (14.08.26, Fotos: C. Rethschulte).

Fröndenberg: Braunkehlchen, Steinschmätzer, Trauerschnäpper, Grauschnäpper, Schwalbenschwanz, 14.08.2026 (B.Glüer)

Heute oberhalb Priorsheide (Frdbg.-Bausenhagen) in sengender Hitze ein erster Steinschmätzer auf dem Wegzug rastend. Ein ebenda ruhelos vorbeifliegender Schwalbenschwanz „wollte“ nicht fotografiert werden. Gestern nur wenige Hundert Meter davon entfernt auf Rapsstoppeln 5 erste Braunkehlchen.

Auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ abends (13.08.) 2 Trauerschnäpper und eine Grauschnäpper-Familie mit mindestens 2 flüggen Jungvögeln, die jedoch noch gefüttert wurde.

Unter sengender Sonne mit flirrender Mittagshitze, die einem heißen Ofen zu entströmen scheint, ist kaum ein scharfes Foto machbar …, 14.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… ein erster rastender Steinschmätzer scheint die Bedingungen seines Wegzuges bei 35,5 °C auch nicht unbedingt zu mögen. Mit geöffnetem Schnabel versucht er sich durch Speichelverdunstung Kühlung zu verschaffen, 14.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
Eins von 5 ersten Braunkehlchen auf Rapsstoppeln westlich von Frdbg.-Bausenhagen, 13.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Bönen/Hamm: Neuntöter, Türkentaube, Schleiereule, Waldohreule, Wachtel etc. am 06./10.08.2026 (C. Rethschulte)

Im Bereich Kirchspiel zwischen Hamm/Wiescherhöfen und Bönen zeigt sich am 06.08.26 diese Türkentaube bei der Futtersuche. Ebenfalls im Umfeld zu sehen, zwei Turmfalken und ein Rotmilan (Foto: C. Rethschulte).
Am Böingholz in Bönen ist noch eine fünfköpfige Neuntöterfamilie kurz vor der Rückkehr in die Winterquartiere unterwegs: Hier wartet ein Jungvogel auf ein Nahrung bringendes Elternteil ….
….. welches in Form des Weibchens auch erscheint ….
…. weiter unten im Gebüsch ein weiteres weichenfarbiges Exemplar; weiterhin zu sehen bzw. zu hören, ein Grünspecht, mehrere Stieglitze, ein Kleiber, ein Grünfink, ein Mäusebussard und zwei Turmfalken bei der Jagd. Am Abend in Rottum mindestens eine Schleiereule (kehrt um 21.46h von ihrem wohl ersten Beuteflug zurück und fliegt gegen 22.19h erneut aus), eine rufende Waldohreule und eine ebenfalls rufende Wachtel (10.08.26, Fotos: C. Rethschulte).

Unna / Fröndenberg / MK / Bönen / HAM: Wespenbussard (später Brutnachweis), Baumfalken, Trauerschnäpper, Grauschnäpper, Turteltauben, Mauersegler, Schmetterlinge u.a, 10.08.2025 (B.Glüer)

Was lange währt … – allen Unkenrufen zum Trotz ließ sich heute (endlich!) doch noch ein sicherer Brutnachweis für Wespenbussarde im Unnaer Osten mit Fröndenberg erbringen. Im Rahmen der von Hermann Knüwer in alter Tradition am 05.08. gestarteten Zugvogelzählung im Osten von Frdbg.-Bausenhagen war bereits mehrfach ein Wespenbussard-Männchen aufgefallen, das sich allein heute Morgen 4 x zeigte. Ein fünfter Wb konnte heute nicht eindeutig individuell angesprochen werden – es könnte der weibliche Partner gewesen sein. Zunächst stimmte bei allen Beobachtungen das regelmäßig erkennbare Muster im Erscheinen und Verschwinden optimistisch: die Start-Ziel-Betrachtung ergab den Hemmerder Schelk als „Dreh-und-Angelpunkt“. Somit schien sich eine bereits zu Beginn des Sommers aufgestellte Prognose (möglicher Brutversuch im Schelk?) zu bestätigen. Die heutigen Flugaktivitäten des Wb.-Männchens über mehrfach hin- und zurückgeflogene identische Strecken ließen Wabentransport vermuten, der schließlich zweimal bestätigt werden konnte. Auch die stark beschädigten Schwanzfedern des Männchens deuten daraufhin, dass in den zurückliegenden Wochen viele „Erdarbeiten“ gemacht worden sind und etliche Wespennester ausgegraben wurden. Gerade unmittelbar vor dem jetzt anstehenden Ausfliegen der oder des Jungen ist damit „kurz vor knapp“ doch noch ein Brutnachweis gelungen!

Gestern auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) ein erster rastender Trauerschnäpper auf dem Wegzug. Ebenda auch mehrfach an zwei konstanten Stellen jeweils Grauschnäpper mit Brutverdacht. Ein weiterer Revierfund an der „Bausenhagener Alm“ mit mindestens 2 flüggen Jungvögeln und mindestens ein Revier in den Hemmerder Wiesen. Im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) am 08.08. ein rufender Kleinspecht. Unsicher sind noch Brutnachweise für Baumfalken – jedoch lässt eine Reihe von Einzelbeobachtungen auf 1 Bp im Grenzbereich von Bönen/Hamm/Unna, 1 Bp im Raum Hemmerde/Holtum, 1Bp im Raum Wickede/Menden und 1Bp im Fröndenberger Westen schließen. Erfreulich ist der mehrfache Nachweis von Turteltauben knapp südlich der Kreisgrenze mit bis zu 5 Individuen in 3 Revieren.

Auch miserable Fotos können Freude auslösen, wenn damit ein lang erhoffter Brutnachweis gelingt: dieses Wespenbussardmännchen trägt eine Wespenwabe oder einen anderen Futterhappen, dessen Abtransport nur Sinn macht, wenn Jungvögel darauf warten. Somit kann hier von einer erfolgreichen Brut in Flugrichtung ausgangen werden …, 10.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… dasselbe Männchen bei seinem ersten Erscheinen auf der dann mehrfach geflogenen Route. Wespenbussarde haben derzeit mit einer Brut viel Arbeit, denn bereits in 8-10 Tagen verlassen Jung- und Altvögel als Langstrecken- und Transsaharazieher unsere Region auf einem gefahrvollen Zugweg Richtung Afrika, 10.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… in derselben Situation befinden sich Baumfalken, die ebenfalls sehr spät ihre Brut zum Ausfliegen bringen und uns schon Anfang September südwärts verlassen. Dieser Altvogel hat einen Ansitz nahe Steinen-Moskau bezogen, um mehrfach (vergeblich) an nahen Gehöften nach Schwalben zu jagen…, 31.07.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… hier hat die Brut von Turmfalken, die schon im Juni beendet worden war, einen tragischen Verlauf genommen. – Der auserkorene Brutplatz (Krähennest auf einem Hochspannungsmast / Strickherdicker Feldflur) wurde für einen Jungvogel zur Todesfalle. Er hat sich in verbauten Bindfäden verfangen und war leider längst tot, als ich das Unglück entdeckt habe, 02.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
Hoffnung auf eine leichte Erholung bei den dramtisch zusammengebrochenen Beständen unserer Turteltauben kommt hier und da südlich der Ruhr und in den Mittelgebirgen auf. In den großflächig abgestorbenen Fichtenbeständen, denen nun vielfach sich natürlich ansiedelnde Jungwälder folgen, scheinen die Turteltauben günstige Bedingungen zu finden. Doch auch sie sind Zugvögel, die schon bald rings um das Mittellmeer einem intensiven (vielfach illegalen) Jagddruck ausgesetzt sind…, 30.07.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… da Turteltauben gern exponierte Singplätze aufsuchen, nutzen sie abgestorbene Fichten und trockene Äste hoher Baumkronen oft auch als Ruheplatz mit optimaler Rundumsicht…, 01.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… die Mauersegler haben uns bereits verlassen und ihre große Reise angetreten. Ein letzter Altvogel verlässt hier noch einmal die Bruthöhle, in der tags zuvor noch Junge gefüttert worden waren. Acht Brutpaare haben erfolgreich unter unserem Dach (Frdbg.-Hohenheide) Nachwuchs aufgezogen, 31.07.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch seine (ihre?) Tage sind gezählt – weiblicher Kaisermantel im eigenen Garten auf Schmetterlingsflieder. Die Flugzeit der einzigen Jahresgeneration nähert sich dem Ende. – Hoffentlich gibt es genug abgelegte Eier, die im nächsten Jahr eine neue Generation hervorbringen…, 08.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… für diesen einst häufigen Falter (Kleiner Fuchs), der sich auf demselben Strauch eingefunden hat, sieht es weiterhin schlecht aus. Eventuell an Brennnesselsäumen abgelegte Eier oder schon kleine Jungraupen, die noch im Spätsommer neue Falter hervorbringen müssten, fallen gerade in diesen Tagen den überall im Einsatz befindlichen Mulchmähern zum Opfer, 24.07.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… dieses kurz vor der Kopula befindliche Paar Weißkleegelblinge hat evtl. bessere Chancen. Vor allem auf ausgedehnten Grünlandflächen können sich mit Glück die zu erwartenden Raupen zu neuen Schmetterlingen entwickeln (Ruhrwiesen bei Wickede), 08.08.2026 (Foto: Bernhard Glüer)