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Fröndenberg/Wickede: Weißstorch, 10.03.2026 (Martin Schemm)

Beim Blick aus dem Fenster hinab ins Ruhrtal konnte ich am 10.03.2026, 17.30 Uhr, einen ersten Storch unmittelbar auf dem Horst am Beringhof, auf Fröndenberger Gebiet, feststellen. Durch sofortige Inaugenscheinnahme vor Ort bestätigte sich die Beobachtung. Es handelt sich wie im letzten Jahr wieder um einen unberingten Storch.

Weißstorch
Weißstorch am Behringhof im NSG Obergraben westlich Wickede, Fröndenberg, 10.03.2026 Foto: Martin Schemm)
Weißstorch
Weißstorch am Behringhof im NSG Obergraben westlich Wickede, Fröndenberg, 10.03.2026 Foto: Martin Schemm)
Weißstorch
Weißstorch am Behringhof im NSG Obergraben westlich Wickede, Fröndenberg, 10.03.2026 Foto: Martin Schemm)

Unna / Hamm: Kranich, Graureiher und Schwarzkehlchen am 12.03.2026 (H. Knüwer)

Zwischen dem Steiner Holz und der ehemaligen Zechenbahntrasse, bereits auf Hammer Gebiet, noch 10 rastende Kraniche. Westlich vom Steiner Holz erneut das bereits gemeldete Schwarzkehlchenpaar. In den Hemmerder Wiesen dann ein kranker und völlig apathischer Graureiher, der wohl nicht mehr lange leben wird.

Acht von zehn Kranichen, die südlich der Bahntrasse Königsborn-Welver, knapp außerhalb des Kreisgebietes, vom 11. auf den 12.03. übernachtet haben und nach dem Frühstück …
Sechs von zehn Kranichen, die südlich der Bahntrasse Königsborn-Welver, knapp außerhalb des Kreisgebietes, vom 11. auf den 12.03. übernachtet haben und nach dem Frühstück …
… durchstarten, um die Brutgebiete im NO anzusteuern.
… durchstarten, um die Brutgebiete im NO anzusteuern. (Foto: H. Knüwer)
Schwarzkehlchenpaar westlich vom Steiner Holz am 12.03.26 (Foto: H. Knüwer)
offensichtlich schwer erkrankter Graureiher in den Hemmerder Wiesen am 12.03.26
offensichtlich schwer erkrankter Graureiher in den Hemmerder Wiesen am 12.03.26 (Foto: H. Knüwer)

Menden/Arnsberg: Sperlingskauz, Schwarzstorch, Grauspechte, Mittelspechte, Hohltauben, Kolkraben, Wasseramsel, Gebirgsstelze, Kernbeißer, Misteldrosseln, Rotdrosseln, Sandlaufkäfer, Großes Jungfernkind, Großer Fuchs und Admiral-Eiablage….am 02.03. und 09.03.2026 (Bernhard Glüer, Andre Matull und Gregor Zosel)

Auf einem Rundweg im NSG „Luerwald und Bieberbach“, den wir zweimal im Abstand von einer Woche abliefen, konnten wir bei traumhaften Wetter u.a. folgendes beobachten, bzw. verhören: 1 rufender Sperlingskauz, 1 Schwarzstorch, 2-3 Grauspechte, mind. 7 Mittelspechtreviere (teils balzend, teils mit Höhlenbau), 2-3 Grünspechte, ungezählte Buntspechte, leider keinen Schwarzspecht, ca. 7 Kolkraben, 8 Hohltauben, 1 Wasseramsel, 1 Gebirgsstelze, 3 Kernbeißer (1 x mit Gesang), 1 überfliegender Wiesenpieper, 1 Tannenmeise, 2 Schwanzmeisen, >3 Sumpfmeisen, 2 Bergfinken, 1 Erlenzeisig, 1 Dompfaff, ungezählte Kleiber, mehrere Sommergoldhähnchen und Wintergoldhähnchen mit Gesang, 3 Goldammern, noch wenige singende Zilpzalpe, ungezählte Singdrosseln, mind. 2 Misteldrosseln (mit Gesang und Nistmaterial), 20-30 Rotdrosseln, 2 Rostgänse, 2 Nilgänse, 1 Sperber, 2 Rotmilane mit Balz sowie mind. 3 Mäusebussarde. In der Insektenwelt waren mehrere Sandlaufkäfer, 1 Großes Jungfernkind (auch bekannt als Birken-Jungfernkind) sowie 1 Admiral bei der Eiablage unsere Highlights.

Schwarzstorch in den Wiesen am Bieberbach……am 02.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Schwarzstorch abfliegend in die Weiten des Arnsberger Waldes…….am 02.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Grauspecht im NSG Luerwald und Bieberbach…..am 09.03.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Der Grauspecht hat uns stets im Auge……am 02.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Insgesamt konnten wir mindestens 7 Mittelspechtreviere als besetzt notieren…….am 02.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Mittelspecht beim Höhlenbau…..am 09.03.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Kernbeißer mit Vollgesang……am 02.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Misteldrossel mit Nistmaterial…..am 09.03.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Sommergoldhähnchen……am 02.03.2026 (Foto: Andre Matull)

…und gleich nochmals eins aus dem Nachbarrevier…..am 09.03.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Balzende Rotmilane……am 02.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Mäusebussarde,die ins Revier der Rotmilane eindringen, werden sofort attackiert…….am 02.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Kreisender Sperber……am 09.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Tonaufnahme vom rufenden Sperlingskauz….am 02.03.2026 (Aufnahme: Andre Matull)

Großes Jungfernkind auch Birken-Jungfernkind ( Archiearis parthenias) beim Sonnenbad…..am 02.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Admiral bei der Eiablage…..am 09.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Auf der jungen Brennessel fanden wir dann auch das winzige gelegte Ei des Admirals……am 09.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Sandlaufkäfer auf dem Wanderweg…..am 09.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg/Holzwickede/Schwerte: Seidenreiher, Rohrammern, Schwarzkehlchen, Bekassinen, ziehende Feldlerchen, balzende Mäusebussarde, Mittelspecht, erste Weißstorch-Übersicht, Rotmilane, Gebirgsstelze, Kolkrabe, Singdrosseln, Zilpzalpe u.a. vom 26.02.–08.03.2026 (K. & A. Matull, P.Krüger)

Der auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg am 25.02. von Andreas Hünting gemeldete Seidenreiher hielt sich auch noch am nächsten Morgen im Gebiet auf. Im Schwerter „NSG Mühlenstrang“ gestern u. a. zwei singende Rohrammern, zwei singende Zilpzalpe und sechs singende Singdrosseln sowie am Freitag ein Weißstorch-Paar auf dem Nest. Gestern ebenda am Waldrand Dutzende rastende Wacholder- und Rotdrosseln sowie ein revieranzeigendes Mäusebussard-Paar (Balzflüge).

Das seit 2020 ansässige, rechts beringte Weißstorch-Weibchen der Kiebitzwiese in Fröndenberg ist seit mind. dem 1. März zurück. Gemeinsam mit ihrem unberingten Partner bildet sie traditionell das Brutpaar auf der Nisthilfe. Wie schon im Vorjahr ist auch der Horst auf dem Hochsitz wieder durch ein weiteres, unberingtes Paar besetzt.

Jenseits der typischen Standvögel fielen heute von der Rammbachmündung bis zum alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese im Gebiet insgesamt vier Schwarzkehlchen (3,1; darunter ein Paar), und mind. 5 Rohrammern (Sichtbeobachtungen) auf, wobei deren starke akustische Präsenz aus der ufernahen Deckung heraus auf eine deutlich höhere Individuenzahl schließen ließ. Zudem konnte ein steter Heimzug von Feldlerchen in nordöstliche Richtung registriert werden. Diese Beobachtungen dürften gut mit der derzeitigen Durchzugszeit korrespondieren. Des Weiteren fallen auch hier die schlagartig zunehmenden Reviergesänge des Zilpzalps und der Singdrossel auf. Darüber hinaus sind eine nahrungssuchende Gebirgsstelze und ein rufend überfliegender Kolkrabe zu erwähnen. Ansonsten blieb es im Gebiet eher ruhig und bei den „üblichen Verdächtigen.“ Generell scheinen auch die meisten Rotmilane zurückgekehrt zu sein.

Außerdem liegen erste Meldungen über die Rückkehr der Weißstörche in Fröndenberg und Schwerte vor.

Beeindruckender Größenvergleich auf der Kiebitzwiese am 27.02.2026: Der deutlich kleinere Seidenreiher (vorne) wirkt neben dem stattlichen Silberreiher fast zierlich. (Foto: Klaus Matull)
Rotmilane sind mittlerweile fast überall in den üblichen Gebieten zurückgekehrt. Schwerte, 05.03.2026 (Foto: Klaus Matull)
Ebenfalls sind die meisten Weißstörche an ihren Brutplätzen zurück. (Fotos: Klaus Matull)
Ein ganz früher und bereits sehr aktiver Mittelspecht in Schwerte am 04.03.2026 (Foto: Klaus Matull)
Ebenda ein flinker Mauswiesel am Waldrand. 04.03.2026 (Foto: Peter Krüger)
Bekassinen nutzen die Vernässungsfläche der Kiebitzwiese am 08.03.2026. (Foto: Klaus Matull)
Das Ufer wird von der emsigen Gebirgsstelze zur Nahrungssuche frequentiert. 08.03.2026. (Foto: Andre Matull)
Im ersten Morgenlicht ertönte der Gesang dieses männlichen Schwarzkehlchens am Flößergraben der Kiebitzwiese. 08.03.2026 (Foto: Andre Matull)
Unweit davon entfernt: Eine von mehreren Rohrammern im Gebiet. 08.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Lünen: Mauerbienen am 08.03.2026 (A. Steinweg)

Bedingt durch die frühlingshaften Temperaturen herrscht schon reges Treiben an unseren Insektennisthilfen. Auf den Fotos ist sehr schön die Paarung bei der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta) zu sehen. Mittlerweile sind die ersten Weibchen beim Säubern und Befüllen der Brutröhren zu beobachten.

Foto: A. Steinweg
Foto: A. Steinweg

Kreis Unna/Soest; Hamm: Kormoran, Weißstorch, Rohr- und Goldammer, Schwanzmeise, Singdrossel, Kiebitz, Pfeifente, Zwergtaucher, Bekassine, Wasseramsel etc. am 05.03.2026 (C. Rethschulte)

Auf meiner gemeinsamen Rundfahrt zu ornithologisch relevanten Gebieten in den Kreisen Unna und Soest sowie der Stadt Hamm mit Ralf Volmer haben sich u.a. folgende Vogelarten hervorgetan:

Bei unserem Besuch des Hammer NSG Am Tibaum fiel uns aus der Mitte einer Reihe von Kormoranen dieser juvenile Vogel auf. Der dort ansässige Seidensänger offenbarte sich nur kurz für die Ohren von Ralf (05.03.26, Foto: C. Rethschulte).
In der Disselmersch (Hamm) ließ sich einer der beiden dort ansässigen Weißstörche bei der scheinbaren Fütterung seines Spiegelbildes fotografieren ….
…. Vor Ort auch ca. 30 Kiebitze …..
…. zwei Zwergtaucher
… und als dominierende Entenart die Pfeifente (05.03.26, Fotos: C. Rethschulte).
Am Aussichtsturm in den Ahsewiesen begegneten uns u.a. neben zwei Großen Brachvögeln, einer Tundra-Saatganz auch mehrere Schwanzmeisen ….
…. In der Disselmersch/Im Winkel mehrere Rohrammern (05.03.26, Fotos: C. Rethschulte).
In der Kiebitzwiese für mich seit langem neben Gänsen, Schwänen, Enten und Bläßrallen wieder eine Bekassine ….
…. und am nahe gelegenen Wehr der Ruhr mit Fischtreppe ein Wasseramsel– und ein Gebirgsstelzen-Paar (05.03.26, Fotos: C. Rethschulte).
Auf unserer ersten Station am frühen Morgen in den Hemmerder Wiesen wurden wir u.a. singend von einer Goldammer ….
…. und einer Singdrossel begrüßt (05.03.26, Fotos: C. Rethschulte).

Unna: Gänsesäger, Blässgänse, Rostgänse, Löffelenten, Krickenten, Kiebitze und Zilpzalpe am 04.03.2026 (Gregor Zosel)

Heute  am Mittag in den Hemmerder Wiesen u.a. 1 Gänsesäger (möglicherweise Erstnachweis für dieses Gebiet), ca. 70 Blässgänse, ca. 50 Graugänse, 4 Rostgänse, 2 Nilgänse, 15 Kanadagänse, 2 Löffelenten (1:1), 1 Schnatterente, ca. 60 Krickenten, 4 Blässrallen, mind. 34 Kiebitze (davon 31 Ex. im eingezäunten Bereich und 3 auf angrenzendem Feld), 1 Weißstorch, 2 Silberreiher, 1 Graureiher, 2 singende Zilpzalpe und 1 singende Misteldrossel.

 
1 männlicher Gänsesäger in den Hemmerder Wiesen….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Blässgänse in den Hemmerder Wiesen….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Graugänse beim Sonnenbad….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

 
Kiebitzbalz in den Hemmerder Wiesen….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Unna: Kampfläufer, Blässgans und Schwarzkehlchen am 05.03.2036 (H. Knüwer)

In den Hemmerder Wiesen heute u.a. ein erster Kampfläufer (m) und noch immer 120 Blässgänse. Ferner zwei Schwarzkehlchen (1:1) zwischen Steinen und Moskau.

Kampfläufer in den Hemmerder Wiesen am 05.03.26
Kampfläufer in den Hemmerder Wiesen am 05.03.26 (Foto: H. Knüwer)
Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, bis auch diese Blässgänse die Hemmerder Wiesen verlassen. – 05.03.26
Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, bis auch diese Blässgänse die Hemmerder Wiesen verlassen. – 05.03.26 (Foto: H. Knüwer)

Kreis Unna/Bönen: Rotmilan, Mäusebussard, Sperber, Wacholderdrossel, Gartenbaumläufer, Schwanzmeise, Heckenbraunelle, Rotkehlchen, Großer Fuchs, C-Falter, Waschbär etc. am 03./04.03.2026 (C. Rethschulte, weitere Beobachtungen auf Ornitho)

Auf meiner heutigen Runde zu bekannten Brutrevieren unsererRotmilane zeigte sich neben zwei Mäusebussarden auch dieses Exemplar im Bereich des Schattweges in Flierich; ein weiterer Rotmilan war bereits neben seinem Horst sitzend in einem anderen Waldstück bei Flierich zu sehen; einen dritten Rotmilan konnte ich im Bereich des NSG Sandbachtal erblicken (04.03.26, Foto: C. Rethschulte)
Ebenfalls in den Wäldern um Flierich diese Wacholderdrossel aus einem Pulk von ca. 20 Exemplaren…
…. Dort ebenfalls u.a. mehrere Gartenbaumläufer, Buntspechte, Grünspechte und Mäusebussarde (04.03.26, Fotos: C. Rethschulte).
Am Nachmittag über dem NSG Lettenbruch – vom Garten aus fotografiert – dieser Sperber…..
…. dort auch zwei Schwanzmeisen, eine Sumpfmeise, ein Buntspecht, ein Kleiber ….
…. eine Heckenbraunelle, ein Haussperling ….
…. und mindestens zwei Rotkehlchen (04.03.26, Fotos: C. Rethschulte).
Erfreulicherweise im Garten auch dieser C-Falter, neben einem Zitronenfalter, der sich schon seit Tagen vor Ort zeigt (04.03.26, Foto: C. Rethschulte).
Bereits gestern konnte ich diesen Großen Fuchs im Randbereich der Wälder von Bergkamen-Overberge finden (03.03.26, Foto: C. Rethschulte).
Und – last but not least – warum sollte er sich nicht auch einmal zeigen, dieser/diese schlafende(n) Wachbär(en) in einem Waldstück in der Nähe des Golfplatzes Hamm-Drechen (04.03.26, Foto: C. Rethschulte).

Unna: Kranich, Zwergtaucher, Kiebitz und Hermelin – 02./03.03.2026 (H. Knüwer)

Ein einzelner Kranich, der sich schon seit mehr als einer Woche in den Hemmerder Wiesen aufhält, war auch heute noch anwesend (03.03.). Er scheint weder krank noch verletzt zu sein. Siehe auch die Meldung von D. Kleiböhmer vom 02.03..

Ebenda ein Hermelin, noch komplett im weißen Winterfell, am 02.03..

Obwohl das Beobachtungsgewässer unterhalb des Hügels bis in den Spätherbst ausgetrocknet war, sich demnach im mittlerweile randvollen Gewässer kaum eine entsprechende Unterwasserfauna entwickeln konnte, hält ein seit ein paar Tagen anwesender Zwergtaucher nach wie vor die Stellung (03.03.). Was er dort an tierischer Nahrung vorfindet, bleibt rätselhaft. Im vergangenen Sommer trocknete das Gewässer bereits in der Brutphase des Zwergtaucherpaares vollständig aus. Die Brut verlief seinerzeit entsprechend erfolglos.

Im NSG heute Morgen 32 rastende und zum Großteil balzende Kiebitze (03.03.). Rund 20 Vögel scheinen das Gebiet als Brutrevier auserkoren zu haben. Die Hemmerder Wiesen beherbergen damit eines der letzten größeren Brutvorkommen der Art im Kreis Unna.

In den vergangenen Jahren zogen die Kiebitzpaare dort allerdings, trotz Gelegemarkierungen auf einer Ackerfläche, so gut wie nie Jungvögel auf. Zum Schutz dieses bedeutenden Brutvorkommens installierten deshalb ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der OAG am 27.02. einen 700 m langen Elektrozaun um die große Blänke herum im nördlichen Teil des NSG.

Der Zaun soll insbesondere vierbeinige, vorwiegend nachtaktive Bodenprädatoren (vor allem Fuchs, Waschbär, Marder) davon abhalten, die Kernzone nach Gelegen und Jungtieren abzusuchen. Davon könnten auch weitere Bodenbrüter wie Blessrallen, Enten, Gänse u.a.m. profitieren. Es bleibt abzuwarten, ob durch die Maßnahme in diesem Jahr ein besseres Ergebnis erzielt werden kann.

rastender Kranich in den Hemmerder Wiesen am 28.02.26
rastender Kranich in den Hemmerder Wiesen am 28.02.26 – Der Vogel ist noch immer anwesend, (Foto: H. Knüwer)
Die Balz der Kiebitze ist in vollem Gange. – Hemmerder Wiesen, 03.02.26 (Foto: H. Knüwer)
Der Zaun steht, jetzt muss nur noch das Stromgerät angeschlossen werden.
Der Zaun steht, jetzt muss nur noch das Stromgerät angeschlossen werden. – 27.02.26 (Foto: H. Knüwer)
Vier im engen Abstand gespannte Litzen stehen unter Strom. Das soll vor allem nächtliche „Besucher“ von der Fläche fernhalten. Tagsüber können sich die Brutpaare relativ gut und in Gemeinschaft gegen gefiederte Fressfeinde wie Graureiher, Weißstörche, Rabenkrähen u.a.m. zur Wehr setzen.
Vier im engen Abstand gespannte Litzen stehen unter Strom. Das soll vor allem nächtliche „Besucher“ von der Fläche fernhalten. Tagsüber können sich die Brutpaare relativ gut und in Gemeinschaft gegen gefiederte Fressfeinde wie Graureiher, Weißstörche, Rabenkrähen u.a.m. zur Wehr setzen. (Foto: H. Knüwer)
Nicht lange nach dem Aufbau des Zaunes (gelb markiert: Zaunpfähle, weiß markiert: vier Litzen), kehrten die ortsansässigen Kiebitze in die eingezäunte Kernzone zurück (rot markiert: eines von mehreren Kiebitzpaaren).
Nicht lange nach dem Aufbau des Zaunes (gelb markiert: Zaunpfähle, weiß markiert: vier Litzen), kehrten die ortsansässigen Kiebitze in die eingezäunte Kernzone zurück (rot markiert: eines von mehreren Kiebitzpaaren). (Foto: H. Knüwer)

Werne/Hamm: Weißstörche, 24.02.2026 (Horst R. Kraft)

Am 24.2.2026 sah ich die Weißstörche wieder – in 2025 waren etliche kurz vorher angekommen. Die ersten vier Fotos sind am Eingang des Gersteinwerks auf Werner Stadtgebiet fotografiert. Der Storch flog vorher jedoch los, bevor ich ihn auf dem Nest fotografieren konnte. Vor Jahren schon wurde auf der Straße unterhalb der Maste auf den ersten beiden Bildern ein toter Storch gefunden, Jürgen Hundorf hat sich damals um das tote Tier gekümmert, ich hatte ihn angerufen. Die Leitungsdichte ist in diesem Gebiet hoch, ziemlich gefährlich für die Tiere.

Der neue Mast direkt an der Lippe in Werne-Ost, der für das Storchennest auf dem Hochspannungsmast an der Fischerhofbrücke dort im März 2025 aufgebaut wurde ist ebenfalls von einem Storch besetzt.

Der „alte“ Mast am Tibaum ist ebenfalls beflogen. In 2025 war „er“ dort schon am 21.2.2025 angekommen, das Weibchen ebenfalls. Auf diesem Bild hatte ich zunächst nur einen kleinen „Huckel“ gesehen, nicht aber den Storch, der erst durch das Tele zu erkennen war, sah „abgekämpft“ aus.

Am Tibaum neben Kormoranen ein erster Haubentaucher .

    Weißstorch am Gersteinwerk auf Werner Stadtgebiet, Werne-Stockum, 24.02.2026 Foto: Horst R. Kraft
    Weißstorch am Gersteinwerk auf Werner Stadtgebiet, Werne-Stockum, 24.02.2026 Foto: Horst R. Kraft
    Vorjahresnest des Standortes mit hoher Leitungsdichte, Werne-Stockum, 24.02.2026 Foto: Horst R. Kraft
    Weißstorch bei der Nahrungssuche östl. des Umspannwerkes, von dem trübsinnigen Silberreiher nur etwas beäugt, Werne-Stockum, 24.02.2026 Foto: Horst R. Kraft
    Weißstorch auf dem neuen Mast direkt an der Lippe in Werne-Ost, der als Ersatz für das Storchennest auf dem Hochspannungsmast an der Fischerhofbrücke dort im März 2025 aufgestellt worden ist, Werne, 24.02.2026 Foto: Horst R. Kraft
    Weißstorch auf dem „alten“ Mast am Tibaum, Hamm, 24.02.2026 Foto: Horst R. Kraft
    Kein Schwarz-Storch, Kormoran am Tibaum, umgeben von etliche Weidepfählen einer großen Weidefläche vor Ende des Bergbaus, bevor das Gebiet wegen Bergbauende sich stetig absenkte, bis heute, Hamm, 24.02.2026 Foto: Horst R. Kraft
    An einigen Stellen des Tibaums alle Jahre Jahr wieder … Schneeglöckchen, Hamm, 24.02.2026 Foto: Horst R. Kraft

    Unna: Vorfrühling in den Hemmerder Wiesen 2.März 2026 D.Kleiböhmer

    Bei sommerlichem Wetter watete heute ein einzelner Kranich zwischen den Krick- und Stockenten sowie diversen Gänsen der Hemmerder Wiesen, während eine größere Kiebitzgruppe (60+) über ihm Formation flog. Das Löffelentenpaar am Teich unter dem Aussichtshügel ist mir erstmalig aufgefallen.

    Einzelner Kranich mit Kiebitzen in den Hemmerder Wiesen. Ist sein Fuß in Ordnung? Leider ist das Bild nicht schärfer.
    Ein Löffelentenpaar zwischen den Stockenten.
    Die Bläßhühner stecken ihr Territorium ab.
    Die Störche wird der neue Elektrozaun gegen Bruträuber nicht abhalten. Ein zweiter Storch stand auf dem Nest bei Louven.
    Einer von mindestens 4 Silberreihern.

    Hamm: Kohlmeisen am 26.02.2026 ( Gregor Zosel)

    Heute kurz nach Sonnenaufgang konnte ich in Hamm/ Westhusen eine Beobachtung machen, die ich bisher noch nie erlebt habe oder von solcher noch nie gehört habe. In einer Birkenallee wurde ich auf einen Vogelschwarm von Kleinvögeln aufmerksam, die sich in den Baumkronen der Birken in NO- Richting langsam fortbewegten. Ich dachte erst z.B. an einen Trupp Distelfinken. Zu meinem Erstaunen handelte es sich um einen Trupp von mindestens 70 Kohlmeisen, können aber auch 100 gewesen sein. Darunter mischten sich noch etwa 30 Blaumeisen. Ungewöhnlich war diese riesige Anzahl besonders der Kohlmeisen, zumal es auch noch um den Heimzug in die Sommerquartiere handeln dürfte. Meine Vermutung ist, dass die Menge an Meisen zusammen sich einen Schlafplatz teilten und nun anfangs gemeinsam weiterzogen.