Hamm, Werne, Bergkamen, Fitis, Schwarzkelchen, Mäusebussard, Stare, Turmfalke, Heckbraunelle, 20.09. – 26.09.2026, ( Karl Heinz Lindemann )






Hamm, Werne, Bergkamen, Fitis, Schwarzkelchen, Mäusebussard, Stare, Turmfalke, Heckbraunelle, 20.09. – 26.09.2026, ( Karl Heinz Lindemann )






Heute lockte uns das traumhafte Wetter mal wieder zum Kloster Oelinghausen, wo wir unsere „Standartroute“ erwanderten. Bei unserer Ankunft am Kloster bei Sonnenaufgang trafen wir auf einige leicht gefrorene Pfützen und Raureif in den Senken. Gegen Mittag war dagegen T-Shirt-Wetter angesagt. Auf dem gut 5 stündigen Rundwanderweg konnten wir u.a. folgendes beobachten: 3 Kolkraben, davon 2 Ex. mit den Flugspielen der Herbstbalz, 1 Schwarzkehlchen, 1 Schwarzspecht, 2 Buntspechte, 2 Grünspechte, mindestens 17 Wiesenpieper (5 ziehend, mind. 12 rastend),mind. 20 Feldlerchen rastend, mind. ca. 60 Goldammern, (9 überfliegend, mind.50 Nahrung suchend in einem Stoppelfeld mit Umgebung), mind. 7 Bachstelzen, ca. 120 Bluthänflinge in einem Trupp Nahrung suchend, 1 Kernbeißer, 2 Tannenmeisen,1 Sumpfmeise, mind. 12 Schwanzmeisen (4 + mind.8 Ex.), 6 Kleiber, 3 Zaunkönige, 1 Hausrotschwanz, 5 Dompfaffe, 2 Mönchsgrasmücken, 1 Sommergoldhähnchen, 30 Zilpzalpe, 2 Rauchschwalben, mind. 25 Misteldrosseln überfliegend, 11 Hohltauben überfliegend, 11 Dohlen, 4 Eichelhäher, mind. 60 Stare, 1 Sperber, 1 Rotmilan, 1 Mäusebussard 2 Turmfalken sowie 1 Graureiher. Auffallend sehr wenige Amseln!

Kolkrabe nahe des Klosters Oelinghausen….am 25.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Immer wieder beeindruckend die Flugspiele der Kolkraben bei der Herbstbalz….am 25.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Schwarzkehlchen in einer sich überlassenen Kahlschlagfläche….am 25.09.2026 (Foto: Andre Matull)

Ausschnitt aus dem großen Bluthänflingstrupp….am 25.09.2026 (Foto: Andre Matull)

Feldlerche vor strahlend blauem Himmel….am 25.09.2026 (Foto: Andre Matull)

Der Schwarze Moderkäfer (Ocypus olens) sagt uns mit seiner skorpionsähnlichen Drohgebärde.“Kommt mir nicht zu nahe, sonst gibt es eine Ladung stinkendes Sekret aus meinen Drüsen am Hinterleib“….am 25.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

C-Falter in der Morgensonne….am 25.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Auch das Waldbrettspiel genießt die wärmende Sonne nach der kalten Nacht….am 25.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Noch einzelne Hauhechelbläulinge entdeckten wir am Wegesrand….am 25.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)
Nachstehend ein Foto vom 05.08.2026 vom sog. „Scheringteich“ am Tibaum, mit Blick nach Westen, also Richtung A1, links neben dem Hochspannungsmast ist also die Tibaumbrücke (über dem Kanal), rechts daneben sieht man die weiße Spitze des Schornsteins vom Kraftwerk Heil. Einen Monat später sah es noch trockener aus, im vorderen Teil des Schering-Teichs war kein Tropfen Wasser. Am 05.09.2026 jedoch, es hatte nachts etwas geregnet, hatten sich in Teilen der Fläche, vorne, einige Pfützen gebildet, für die sich durchziehende Grünschenkel aus Futtergründen interessierten. Als ich am nächsten Morgen weitere Fotos machen wollte, waren sie leider schon weg, die Pfützen auch.
Am 15.09.2026 sah ich am Tibaum etwa 50 Kormorane in 2 V-Formationen ziehend.
An der Ökologiestation einige Tage zuvor am 10.09.2026 ein Karstweißling. Die Art ist ebenfalls immer häufiger wegen des Klimawandels auch hier zu sehen. Gregor Zosel veröffentlichte „sein“ Karstweißlingfoto auf der OAG-Seite als ein „Highlight unter den Schmetterlingen“ am 07.09.2026.






Das Beobachtungsgeschehen der vergangenen Tage zeigte sich wechselhaft: Während einige Arten zeitweise gut vertreten waren und andere spürbar abnahmen, bleibt das Zuggeschehen im Herbst weiterhin spannend und lässt auf weitere Überraschungen hoffen.
Auf der Röllingwiese in Schwerte gelang am 08.09. u. a. die Beobachtung einer rastenden Knäkente, zweier weiterhin regelmäßig anwesender Rohrweihen (1,1), eines Baumfalken sowie von mind. 3 Wasserrallen, die wie gewohnt vom Nord- und Südufer zu hören waren. Am 13.09. zeigten sich u. a. 7 Löffelenten, 2 Flussuferläufer, der traditionell überwinternde Weißstorch, eine Bekassine und > 5.000 Stare beim morgendlichen Schlafplatzabflug aus dem Schilf. Am 14.09. folgten an gleicher Stelle 2 Sperber gleichzeitig, eine weitere Rohrweihe und schließlich unser erster persönlich beobachteter durchziehender Fischadler dieser Saison.
Auf einer Offenfläche nordwestlich des Elsebachtals in Schwerte konnte am Morgen des 09.09. ein jagender Baumfalke während der Maisernte sowie ein Gartenrotschwanz beobachtet werden. Im angrenzenden Wald wurden neben rastenden Baumpiepern u. a. ein Grauschnäpper, ein Sperber, > 2 Haubenmeisen, ca. 4 Tannenmeisen und > 3 Kernbeißer notiert.
Rund um das NSG Mühlenstrang in Schwerte gelangen am 12.09. u. a. Nachweise des bekannten Seidensängers, von 5 Braunkehlchen, einem Grauschnäpper, mindestens 10 rastenden Wiesenschafstelzen, ungezählten Baumpiepern (rastend und überfliegend) sowie rund 50 Rauchschwalben.






Aktuelle Beobachtungen belegen die Aktivität von mindestens einem Biber im Schwerter Ruhrtal. In Schwerte selbst war uns bislang vor allem der Totfund eines einzelnen verwesten Tiers Anfang Oktober 2019 gegenüber dem Wellenbad Geisecke bekannt (vgl. → Jahresbericht Biologische Station Kreis Unna/Dortmund- Neues vom Biber und Fischotter 2020 , Seite 5). Umso erfreulicher sind die Nachweise frischer Fraßspuren. Im Rahmen unserer Erfassung dokumentierten wir die schrittweise Bearbeitung und Fällung eines Ufergehölzes fotografisch sowie anhand direkter und indirekter Spuren. Die exakten Fundortdaten wurden der Biologischen Station Unna/Dortmund übermittelt.
Es bleibt offen, ob die Aktivität auf einen durchziehenden Einzelbiber, eine vorübergehende Nutzung oder den Beginn einer Ansiedlung zurückgeht. Bei einer Nachkontrolle war das zuvor dokumentierte Stammmaterial am Fraßplatz verschwunden; eine Verlagerung durch den Biber erscheint plausibel. Der konkrete Verwendungszweck – etwa als Nahrungsdepot, Transport in geschützte Bereiche oder Baumaterial – lässt sich jedoch nicht feststellen.
Nach der dokumentierten Fraßaktivität folgte im unmittelbaren Nahbereich eine mehrtägige Pause. Auf dieser Grundlage wird in der Praxis nicht selten angenommen, dass das Tier weitergezogen ist. Dies kann jedoch auf einen Wechsel zu anderen Fraßplätzen im Aktionsraum, energetische Ressourcenschonung oder ein Durchziehen hindeuten, die genaue Ursache bleibt offen. Die Befunde unterstreichen den Wert fortlaufender Kontrollen im Ruhrtal. Aufschlussreich wären künftig weitere Fraßplätze, Wechselspuren, Materialtransporte, Duftmarken sowie Bau- oder Depotstrukturen.
Zur Zuordnung der Aktivität dienten charakteristische Nagespuren. Um Störungen sowie zusätzliche Geruchs- und Trittspuren im sensiblen Uferbereich – der im Umfeld ohnehin regelmäßig durch Publikumsverkehr genutzt wird – zu vermeiden, erfolgte die fotografische Erfassung mittels Teleobjektiv aus geschützter Distanz. Dokumentiert wurden partielle Entrindungen, frische Nagekanten, Holzspäne sowie eine sanduhrförmige Fällkerbe. Über Frischemerkmale wie den Verfärbungsgrad des Holzes, die Spanfeuchte und die Schärfe der Nagekanten erfolgte eine relative zeitliche Zuordnung. Zudem stellten wir eine ausgeprägte Wechselspur fest. Ein solches Wegenetz erleichtert dem Biber den Zugang zwischen Gewässer und Fraßplatz und ermöglicht bei Störungen ein rasches Abtauchen.



Am Vormittag des 18.09.2026 hielten sich mindestens 4 Rebhühner auf einem Rapsstoppelacker nördlich vom Radweg bei Lünern auf. Dort brüten sie seit mehreren Jahren erfolgreich. Bereits am 14.09.2026 flogen südlich der B1 in Nähe der Windräder 2 Rebhühner kurz auf.

Elstern belegen oft über viele Jahre hinweg Brutreviere, in denen das alte Nest immer wieder ausgebessert oder auch erneuert wird.So entstehen auch kleine Nestgruppen. Spätestens ab Januar (manchmal auch schon früher) kann man dann Altvögel bei Bauarbeiten am alten Nest beobachten. Neu ist für mich folgende Beobachtung: Heute beginnt ein Elsternpaar bei mir im Garten mit dem Bau eines neuen Nestes. Dieser Standort gehört nicht zu einem solchen traditionellen Nistplatz, sondern scheint wirklich ein neues Revier zu sein. Den Bau eines neuen Nestes um diese Jahreszeit habe ich noch nie gesehen.
Im Kontext zur Meldung einer Gottesanbeterin von Frau Kleiböhmer sind vielleicht die folgenden Beobachtungen interessant. Im Bereich der Ökostation fotografierte ich am 06.09.2026 auf halbem Weg zwischen Aussichtsturm und der Ökostation eine Kleinlibelle. Früher hauptsächlich in wärmeren Zonen wie dem Mittelmeerraum beheimatet: eine weibl. Südliche Binsenjungfer. Freundlicherweise wurde die Bestimmung von Herrn Wolfgang Postler bestätigt.
Am 10.09.2026 fiel mir wiederum an der Ökostation eine Großlibelle an ihrem für hiesige Heidelibellen eher untypischen Verhalten auf, ich vermutete eine Südliche Heidelibelle. Die Bestätigung erfolgte umgehend von Herrn Postler.
Der Grund für das Auftreten der beiden eher südlich bzw. kontinental verbreiteten Arten wird die Klimaerwärmung sein, die schon seit einigen Jahren für die Nordwanderung wärmeliebender Tiere verantwortlich ist. Beide Libellenarten sind mittlerweile bei uns häufiger zu sehen.





Der Wachtelkönig gehört zu den seltenen und schwer zu beobachtenden Vogelarten in NRW. Sein im Frühsommernächten zu hörender charakteristischer „crex-crex“-Gesang ist oft das einzige Merkmal, um die nachtaktiven und versteckt lebenden Vögel nachzuweisen. Wachtelkönige treffen meist erst spät im Mai oder Juni in NRW ein. Jetzt im September sind sie bereits auf dem Rückzug in ihre afrikanischen Winterquartiere.
In NRW findet aktuell in 33 Gebieten ein regelmäßiges Monitoring der Wachtelkönigbestände im Rahmen des „Monitorings seltener Brutvögel“, kurz MsB, statt. Diese verteilen sich über die Schwerpunktvorkommen am Niederrhein, der Lippe- und Weseraue und der Hellwegbörde, aber auch das Münsterland und die Mittelgebirge sind vertreten. In diesen Gebieten wurden im Jahr 2026 18 Rufer festgestellt, im Vorjahr waren es 26. Dieser Unterschied bewegt sich aber im Rahmen der jährlich starken Schwankungen, die sich aus dem opportunistischen Ansiedlungsverhalten der Art ergeben. So lassen vorläufige Trendberechnungen für NRW aus den vorliegenden Datenreihen für den Zeitraum 2017 bis 2026 bei arttypischen Schwankungen keine eindeutigen Bestandsveränderungen erkennen. Aus diesem Grund sind längere Datenreihen erforderlich, um verlässliche Aussagen über die Entwicklung der Bestände zu treffen.

Die meisten Vorkommen des Wachtelkönigs befinden sich in ausgewiesenen Vogelschutzgebieten. Die größte Zahl rufender Wachtelkönige wurde im Jahr 2026 mit vier bzw. sieben Rufern im Vogelschutzgebiet Hellwegbörde festgestellt. Anders als in anderen Regionen brüten die Vögel hier in der offenen Agrarlandschaft, in Getreidefeldern und Brachen. In den Flussniederungen der Lippeaue mit den Ahsewiesen und am Unteren Niederrhein werden überwiegend feuchte Wiesen und Weiden sowie Röhrichte und Hochstaudenfluren besiedelt. Als Bodenbrüter benötigt der Wachtelkönig eine ausreichend hohe Vegetation als Deckung. Gleichzeitig muss der Bewuchs jedoch locker genug sein, damit sich die Altvögel und Küken am Boden fortbewegen können. Die größte Bedrohung für den Wachtelkönig ist der Verlust von naturnahen Lebensräumen durch Entwässerung sowie die intensivierte Landwirtschaft. Da sich die Mahd- und Ernteperioden mit der langen Brutzeit überschneiden, werden Nester, Jungvögel und brütende Weibchen durch Mähmaschinen getötet. Daher gibt es spezielle Schutzprogramme, bei denen Landwirte zur wachtelkönigfreundlichen Anpassung der Mahdtermine und -techniken angehalten werden.
Am Wachtelkönigmonitoring im Rahmen des MsB können sich alle Vogelbeobachter:innen beteiligen, die bereit sind, auch einmal eine ganze Frühsommernacht draußen unterwegs zu sein. Dabei kommen oft faszinierende Landschaftseindrücke und Begegnungen mit anderen nachtaktiven Vogelarten wie Eulen, Wachteln, Rallen, Singvögeln und anderen Wildtieren zu Stande.
Die Daten aus dem Wachtelkönigmonitoring und alle bei ornitho.de bzw. NaturaList gemeldeten Feststellungen fließen in das bis 2029 laufende bundesweite Atlasprojekt ADEBAR 2 ein. Dieses soll zum zweiten Mal einen Gesamtüberblick über die Verbreitung und Bestandssituation der Brutvögel in Deutschland und NRW geben. Durch Vergleiche mit dem ersten Brutvogelatlas aus den Jahren 2005 bis 2009 können Veränderungen der Vogelwelt in Zeiten des globalen Wandels dokumentiert und analysiert werden. Es wird daher eine unerlässliche Grundlage für Vogelkunde und Vogelschutz darstellen. Auch hier können alle Vogelkundler:innen in NRW durch zahlreiche Meldungen von Brutzeitbeobachtungen oder die Bearbeitung von Quadranten mithelfen.

Machen sie mit! Mein Dank geht an alle, die sich am Vogelmonitoring in NRW beteiligen.
Fragen zum Wachtelkönig-Monitoring und zum Atlasprojekt ADEBAR 2 beantwortet Ralf Joest: joest@nw-ornithologen.de
Die Nordrhein-Westfälischen Ornithologen möchten Sie einladen, bei dem Modul „Brutbestandsmonitoring Eulen“ mitzumachen. Wie alle Module innerhalb des „Monitorings seltener Brutvögel“ (MsB) zielt auch das Eulen-Modul darauf ab, Bestandstrends abzuleiten. Mit dem Modul soll die Bestandsentwicklung von Schleiereule, Steinkauz, Uhu, Waldkauz und Waldohreule beobachtet werden, um eventuelle Veränderungen frühzeitig erkennen zu können. Auch für die Ermittlung von Gesamtbeständen und den nächsten Atlas Deutscher Brutvögel (ADEBAR 2) soll das Modul wertvolle Daten liefern.
Das Modul wird auf der DDA-Webseite und der NWO-Webseite vorgestellt, wo ein (1) Merkblatt zum Eulen-Monitoring (6 Seiten) und (2) Hinweise zur Erfassung von Eulen über die App NaturaList (43 Seiten) zu finden sind.
Seit 2025 betreue ich das Brutbestandmonitoring bei der NWO und wir konnten in diesem Jahr schon 70 Erfassungsgebiete für das Eulen-Modul etablieren.
Weil die Brutsaison nun vorbei ist, hoffe ich, dass Sie Zeit finden, sich mit dem Eulen-Modul zu beschäftigen. In der angehängten PDF „Bitte um Gebietseinrichtung für das neue Eulen-Modul“ erkläre ich im Detail, wie Sie zusammen mit mir ein Erfassungsgebiet in Nordrhein-Westfalen einrichten könnten. Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich bitte bei mir.
Mit freundlichen Grüßen
Bruno Walther
Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) e.V.
Email: walther@nw-ornithologen.de, Mobiltelefon: 0162-456-4517
Web: www.nw-ornithologen.de BlueSky: @nworni, Facebook: @NW.Ornithologen, E-Mailgruppe: https://groups.google.com/g/nworni/
Der lang ersehnte Landregen brachte heute endlich spürbare Wassermengen auf die ausgedörrten Böden. Bis zum Abend fielen im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) 18 Liter pro m². In der Vogelwelt kam es zu unterschiedlichen Reaktionen. Bei Frdbg.-Frömern waren 2 rastende Trauerschnäpper wegen der ausbleibenden Fluginsekten vermutlich weniger erfreut. Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede hingegen fiel ein Flussuferläufer auf, der auf nasser Wiese endlos viele flugunfähige Insekten aufpickte.






Im Zuge der Wasservogelzählung auf den Oeseteichen haben wir neben den Teichen auch die angrenzenden Wälder rund um den Haunsberg „abgewandert“. Hierbei konnten wir ab Sonnenaufgang u.a. folgendes beobachten: 1 Baumfalke, der Libellen jagte, 1 Rohrweihe, 1 Rotmilan, 1 Sperber, 1 Turmfalke, 2 Mäusebussarde, 3 Löffelenten, 7 Krickenten, ca. 120 Schnatterenten, 17 Reiherenten, 5 Höckerschwäne, 3 überfliegende Graugänse, mind. 11 Zwergtaucher, 3 Teichrallen, 9 Blässrallen, 4 Graureiher, 3 Kormorane, 1 Gebirgsstelze, 1 Eisvogel, 1 Grauspecht, 1 Schwarzspecht rufend, 1 Kleinspecht rufend, 3 Grünspechte, 7 Buntspechte, ungezählte Baumpieper (ziehend und rastend überall), 4 Haubenmeisen, 3 Tannenmeisen, 1 Sumpfmeise, 2 Schwanzmeisen, 3 Wintergoldhähnchen, 5 Dompfaffe, 2 Kernbeißer, 4 Bluthänflinge, 4 Goldammern, 1 Hausrotschwanz, 8 Eichelhäher sowie 30 Zilpzalpe. Unter den Insekten waren eine Büffelzirpe und eine Nymphe der Mediterranen Fruchtwanze wohl die Besonderheiten.

Baumfalke jagt Libellen über den Oeseteichen…..am 11.09.2026 (Foto: Andre Matull)

Löffelenten-Trio auf dem Unteren Teich…..am 11.09.2026 (Foto: Andre Matull)

Zwergtaucher nahe der Sichtschutzwand auf dem Oberen See…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Kormoran mit Rundumblick…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Graureiher auf einer Insel aus Ästen…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Der Eisvogel hat mich entdeckt und ruckzuck war er verschwunden…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Haubenmeise am Hoppenberg…..am 11.09.2026 (Foto: Andre Matull)

Singdrossel im Unterholz des Waldes…..am 11.09.2026 (Foto: Andre Matull)

Mäusebussard in der Mittagssonne…..am 11.09.2026 (Foto: Andre Matull)

Bei Sonnenaufgang wagte sich dieses stattliche Wildschwein an das Ufer des Unteren Teiches…..am 11.09.2026 (Foto: Andre Matull)

Zwei Waschbären im Morgengrauen auf Nahrungssuche…..am 11.09.2026 (Foto: Andre Matull)

Gemeine Weidenjungfer beim Sonnenbad…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Und noch ein Sonnenanbeter: eine Große Heidelibelle…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Eine kleine Pause nach den Jagdflügen macht die Blaugrüne Mosaikjungfer…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gemeine Becherjunger…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Eine Kuriosität im Insektenreich. Diese Büffelzirpe (Stictocephala bisonia) gehört zu der Familie der Buckelzikaden. Sie kam Anfang des 20.Jahrhunderts nach Europa. 1966 dann die erste Entdeckung in Deutschland. Das Ruhrgebiet in NRW ist aktuell die nördliche Verbreitungsgrenze……am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Die Mediterrane Fruchtwanze auch Südliche Fruchtwanze (Carpocoris pudicus) lässt sich nur schwer von der Purpur-Fruchtwanze zu unterscheiden. Die Nymphen (siehe Foto) hingegen sind in der Färbung unterschiedlich. Diese wärmeliebende Art breitet sich durch den Klimawandel langsam aus und wird auch in NRW ab und zu gesichtet…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Männchen der Schwarzen Schlupfwespe (Pimpla rufipes)…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Kleiner Feuerfalter auf dem Rainfarn…..am 11.09.2026 (Foto: Gregor Zosel)



In den Hemmerder Wiesen mind. fünf Braunkehlchen, zwei Schwarzkehlchen (1m, 1w), ein Sperber (dj m), einige Hänflinge sowie auffallend viele Laubsänger (wohl vorwiegend Zilpzalpe)