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Schwerte: Rohrdommel am 02.02.2026 (P.Krüger; Melder: A.Matull)

An der Röllingwiese in Schwerte gelang Peter Krüger heute die kurze Sichtung einer Rohrdommel. Passend zum heutigen „Welttag der Feuchtgebiete“ unterstreicht diese Sichtung die enorme ökologische Bedeutung der Röllingwiese als wertvoller Lebensraum für spezialisierte und seltene Arten wie die Rohrdommel.

Vorsichtig schleicht die Rohrdommel (links unten) am Schilfrand auf der Röllingwiese in Schwerte entlang… 02.02.2026 Foto: Peter Krüger)
…und nutzt in geduckter Pirschhaltung die natürliche Deckung. 02.02.2026 (Foto: Peter Krüger)
Mimese (Nachahmung von Umgebungsstrukturen) im Kontrast“: Hier hebt sich die Rohrdommel einmal ausnahmsweise farblich deutlich von der Ufervegetation ab. 02.02.2026 (Foto: Peter Krüger)

Unna: Blässgänse, Tundrasaatgänse, Kurzschnabelgans, Spießenten, Kraniche und Seeadler am 01.02.2026 (Marvin Stahl)

Am Nachmittag rasteten in den Hemmerder Wiesen erstaunlich viele Gänse. Vor allem die Blässgänse machten auch akustisch fortwährend auf sich aufmerksam. Unruhig wurde es als ein imm. Seeadler das Gebiet überfliegt und schließlich in der Kernzone landet. Kurz darauf startet er aber schon wieder durch und fliegt Richtung Nordosten ab. Der ganze Tumult hat die Gänseschar merklich durchgemischt und offenbar auch dafür gesorgt dass Gänse von umliegenden Feldern nun hier im NSG einkehrten. Gegen 16:00 landet eine Gruppe aus 8 Kranichen im NSG, fliegt aber kurz darauf auch wieder ab.


Hier die Zahlen: >340 Blässgänse, >130 Graugänse, >74 Tundrasaatgänse, >58 Krickenten, >45 Stockenten, >45 Kanadagänse, 2 m. Spießenten, 2 Rostgänse, 2 Höckerschwäne, 1 Nilgans und gut getarnt unter den vielen Gänsen auch 1 Kurzschnabelgans (bereits vorher, von anderen Beoabachtern entdeckt).

Leider heute nur mit Fernglas „bewaffnet“, reicht es lediglich für ein Beleg mit dem Smartphone: ein Seeadler im NSG Hemmerder Wiesen, 01.02.2026 Foto: Marvin Stahl

Unna / Fröndenberg: Kornweihe, Sperber, Bekassine, Feldlerche u.a.m. am 29.01.2026 (H. Knüwer)

In den verschneiten Hemmerder Wiesen halten sich weiterhin zwei Brachvögel im Bereich der größtenteils nicht zugefrorenen Flutmulde auf. Im Gebiet heute auch eine jagende männliche Kornweihe sowie zwei Sperber.

In den letzten Tagen und Wochen waren immer mal wieder einzelne ziehende Feldlerchen zu hören. Trotz winterlicher Bedingungen mit einer Schneelage von heute etwa 5 cm und Temperaturen um den Gefrierpunkt rasteten bereits 50-60 Feldlerchen im Hemmerder Ostfeld.

Im NSG Kiebitzwiese ließen sich fünf Bekassinen beobachten. Die Gesamtzahl der im Gebiet anwesenden Bekassinen dürfte sicherlich wesentlich höher anzusetzen sein.

zwei Brachvögel in den Hemmerder Wiesen – 29.01.26
zwei Brachvögel in den Hemmerder Wiesen – 29.01.26 (Foto: H. Knüwer)
Kurz hintereinander tauchten zwei verschiedene Sperber in den Hemmerder Wiesen auf; links ein vorjähriges Männchen, rechts ein mehrjähriges Weibchen. – 29.01.26
Kurz hintereinander tauchten zwei verschiedene Sperber in den Hemmerder Wiesen auf; links ein vorjähriges Männchen, rechts ein mehrjähriges Weibchen. – 29.01.26 (Foto: H. Knüwer)
Auffällig ist bei dem jungen Sperbermännchen eine weiße Oberschwanzdecke.
Auffällig ist bei dem jungen Sperbermännchen eine weiße Oberschwanzdecke. (Foto: H. Knüwer)
Im Umfeld der Hemmerder Wiesen und andernorts sind immer wieder Graureiher auf landwirtschaftlich genutzten Flächen zu sehen. Die winterlichen Bedingungen werden sicherlich nicht alle Reiher überstehen, zumal es auch nicht sehr viele Mäuse zu geben scheint. Auch die Zahl der Turmfalken, die sich nahezu ausschließlich von Mäusen ernähren, ist auffallend niedrig.
Im Umfeld der Hemmerder Wiesen und andernorts sind immer wieder Graureiher auf landwirtschaftlich genutzten Flächen zu sehen. Die winterlichen Bedingungen werden sicherlich nicht alle Reiher überstehen, zumal es auch nicht sehr viele Mäuse zu geben scheint. Auch die Zahl der Turmfalken, die sich nahezu ausschließlich von Mäusen ernähren, ist auffallend niedrig. (Foto: H. Knüwer)
Auf Grünland und auf Ackerflächen mit Wintersaat kommen Gänse immer noch an die Grashalme als Nahrungsquelle. Gänse leiden deshalb unter den gegenwärtigen winterlichen Bedingungen weit weniger als manch andere Art. Das Foto zeigt Graugänse im Umfeld der Hemmerder Wiesen. (
Auf Grünland und auf Ackerflächen mit Wintersaat kommen Gänse immer noch an die Grashalme als Nahrungsquelle. Gänse leiden deshalb unter den gegenwärtigen winterlichen Bedingungen weit weniger als manch andere Art. Das Foto zeigt Graugänse im Umfeld der Hemmerder Wiesen. (Foto: H. Knüwer)
Ausschnitt aus einem größeren Trupp rastender Feldlerchen; Hemmerder Ostfeld – 29.01.2026
Ausschnitt aus einem größeren Trupp rastender Feldlerchen; Hemmerder Ostfeld – 29.01.2026 (Foto: H. Knüwer)
eine von fünf Bekassinen im NSG Kiebitzwiese – 29.01.26
eine von fünf Bekassinen im NSG Kiebitzwiese – 29.01.26 (Foto: H. Knüwer)

Bergkamen, Buntspecht, Heckenbraunelle, Grünspecht, 11. 01. 2026 – 26.01.2026 , ( Karl Heinz Lindemann )

Buntspecht in unserem Garten ( 10 . 01 2026, Foto Karl Heinz Lindemann )

Heckenbraunelle im winterlichen Garten ( 11. 01. 2026, Foto Karl Heinz Lindemann )

Grünspecht der unseren Rasen aufwühlt so das die Erde auffliegt ( 24. 01 .2026, Foto Karl Heinz Lindemann )

Grünspecht im Schnee auf der Suche nach Ameisen, ( 26. 01.2026, Foto Karl Heinz Lindemann )

Grünspecht auf “ seiner Eule mit Schneekappe “ 26. 01. 2026, ( Foto Karl Heinz Lindemann )

Fröndenberg: Waldschnepfen, 27.01.2026 (B.Glüer)

Am Abend, um 18.15 Uhr, weniger als 20 m vor unserer Haustür eine ruhende Waldschnepfe in einer kleinen Gehölzgruppe. Auch noch nach 19.00 Uhr ist sie vor Ort, jedoch gegen 23.00 Uhr ist sie nicht mehr auffindbar. Auf dem nahen Golfplatz um 18.47 Uhr, bei anhaltendem, leichtem Regen mit Restschneeflächen, zwei weitere Waldschnepfen nahe beieinander. Möglicherweise bringt die derzeitige Wetterlage mit extremer Kälte im Osten und feuchtwarmer Witterung im Westen, mit einer Trennlinie genau durch NRW Zugbewegungen und „Kälteflucht“ in die Winterbestände.

Waldschnepfen gehören sicher zu den am schwierigsten zu erfassenden oder zu beobachtenden Vögeln unserer Avifauna. Sie sind und waren nie häufig, treten meist einzeln sehr versteckt in Wäldern/Gehölzen auf und sind dabei auch noch vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Im Brutvogelatlas NRW wird der Bestand auf 3000 – 5500 Bp. geschätzt. Die meisten heimischen Brutvögel verlassen unsere Region im Winter, während nord- und osteuropäische Schnepfen (nach „Handbuch der Vögel Mitteleuropas“) bei uns – jenseits einer 2°C-Isotherme überwintern und auch Schnee- und Frostperioden lokal überstehen.

Seit dem 26.11.25 gelangen bisher im nördlichen Fröndenberg 27 Waldschnepfen-Nachweise.  Meist waren es Zufallsfunde, 6x mit Einsatz von Wärmebild-Technik (davon 1x bei Tageslicht, am 08.01. um 9.34 Uhr). Ob es an unterschiedlichen Tagen auch zu Mehrfachzählungen derselben Individuen gekommen ist, lässt sich nicht sagen.

Dabei ist es unbegreiflich, dass dieser charismatische Vogel traditionell bei uns bejagt wird. Im November 2014 wurde zwar von der damals „rot-grünen“ Landesregierung die Jagd auf Waldschnepfen durch ein neues Jagdgesetz abgeschafft, doch im Jahre 2018 wurde dann von der „schwarz-gelben“ Nachfolgeregierung trotz dünner Datenlage und rückläufiger Waldschnepfenbestände die Jagd von jeweils Mitte Oktober bis Mitte Januar wieder eingeführt. Laut amtlicher Jagdstatistik wurden in der Jagdsaison 2024/25 in NRW 2401 Waldschnepfen abgeschossen. Ein Jahr zuvor (23/24) waren es sogar 3032 geschossene Schnepfen.

Ein aufregender „Klecks“ unweit unserer Haustür (Frdbg.-Hohenheide) mit Wärmebild-Technik in abendlicher Dunkelheit sichtbar gemacht: eine ruhende Waldschnepfe, 27.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… unter Einsatz von schwachem Kunstlicht gelingen mit 500 mm – Tele und 40 000 ISO einige Fotos, ohne dass der Vogel auffliegt…, 27.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… bei dieser zufällig entstandenen Serie des Vogels während er gähnt, wird sogar eine sehr interessante Fähigkeit der Schnepfe sichtbar: der Oberschnabel ist an einer weichen Stelle biegsam. Das versetzt die Schnepfe beim Stochern in die Lage, mit dem komplett im Boden „versenkten“ Schnabel Beutetiere zu ertasten und mit zitternden Bewegungen zu verschlucken, ohne dass der Schnabel herausgezogen werden muss…, 27.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… bei einem anschließenden Regenspaziergang finden sich auf dem nahen Golfplatz ca 100 m neben einem Wanderweg zwei weitere Waldschnepfen hinter einem Gehölzsaum. Laut „Handbuch“ passiert es eher selten, dass Waldschnepfen während der Überwinterung die Gesellschaft von Artgenossen suchen, 27.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Unna / Fröndenberg: Großer Brachvogel, Singschwan u.a., 26.01.2026 (B.Glüer)

Zu später Stunde – nahe dem Sonnenuntergang – in den Hemmerder Wiesen überraschende Gäste bei Eis und Schnee: 2 Große Brachvögel und 2 Singschwäne, neben den gewohnten Protagonisten der letzten Tage, ~ 80 Krickenten, > 100 Stockenten, 2 Spießenten, <10 Schnatterenten, 2 Höckerschwäne, mehrere Hundert Gänse – vor allem Blässgänse (auf umliegenden Feldern).

Gewöhnungsbedürftiger Anblick vor frostiger Kulisse mit Eis und Schnee: 2 Große Brachvögel in den Hemmerder Wiesen …, 26.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… einige Bilder lassen erkennen, dass es noch offene Stellen mit stocherfähigem Untergrund gibt …, 26.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… zwei andere „Ausnahmegäste“ wären in der einsetzenden Dämmerung fast nicht aufgefallen, wenn sie sich nicht plötzlich laut trompetend bemerkbar gemacht hätten: 2 Singschwäne neben 2 Höckerschwänen …, 26.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… von den beiden Höckerschwänen wurden die Singschwäne respektvoll gemieden, 26.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… auf umliegenden Feldern hielten sich in mehreren großen Trupps – nicht mehr genau bestimmbar – einige Hundert Gänse auf, 26.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
Auf der Suche nach Kleinvögeln suchen Sperber jetzt gern den Siedlungsraum auf. Hier lauert ein vorjähriges Männchen auf dem First eines Wohnhauses in Frdbg.-Hohenheide …, 25.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenso wie dieses wenig scheue Weibchen an einem Gehöft in Frdbg.-Ostbüren …, 25.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… das – fokussiert auf eine Spatzenschar – mehrfach seinen Ansitz wechselt, jedoch bei seinen Beutestößen nicht erfolgreich ist, weil die Spatzen geschickt eine dichte Weißdornhecke als Deckung nutzen, 25.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)


 

Büdericher Haar/Kreis Soest: Rebhuhnpaar, Silber- und Graureiher, Mäusebussard, Turmfalke und Feldhase am 23./25.01.2026 (C. Rethschulte)

Heute Vormittag auf meiner xten Suche nach Rebhühnern im Kreis Unna und im benachbarten Kreis Soest endlich ein Erfolg: Dieses Rebhuhnpaar zeigte sich in der Büdericher Haar – vermutlich handelt es sich um das bereits von B. Glüer am 20.01.26 hier gemeldete Paar (25.01.25, Foto: C. Rethschulte).
Dort ebenfalls zu sehen ein Turmfalke (25.01.26, Foto: C. Rethschulte).
Bereits am 23.01.26 konnte dieses schöne Mäusebussard-Exemplar an der B1 (Kreis Soest) beobachtet werden (Foto: C. Rethschulte).
Derzeit häufig sowohl im Kreis Soest als auch im Kreis Unna zu beobachten: Silberreiher ….
…. und Graureiher bei der Mäusejagd (23.01.26, Fotos: C. Rethschulte).
Ähnliches gilt für diese Spezies: Ruhende Feldhasen heben sich derzeit erfreulich von den abertausenden Maulwurfhügeln auf den (Raps)Feldern ab (25.01.26, Foto: C. Rethschulte).

Lichtschauspiel für die Gänse in den Hemmerder Wiesen

Am 19. Januar gegen Mitternacht tanzten nach einem besonders intensiven Sonnensturm mit bloßem Auge sichtbare Nordlichter über den Hemmerder Wiesen. Die Gänsegemeinschaft bildete zur Lichtshow einen stimmungsvollen Klangteppich unterm sternklaren Himmel. Ich konnte nur wenig dazu herausfinden, wie die Vögel die Störungen im Magnetfeld wahrnehmen – ihr Navigationssystem ist Messungen zufolge von derart starken Ereignissen aber beeinträchtigt. Blässgänse gelten auch im Nachtlager als relativ „gesprächig“, deshalb weiß ich nicht, ob das durchgehende Geschnatter mit dem Weltraumwetter zusammenhing. Es war jedenfalls ein herausragendes Naturerlebnis. (Foto vom Aussichtshügel aufgenommen, Daniela Kleiböhmer)

Unna, Werl (SO): (erster?) Kiebitz, Blässgänse, Tundrasaatgänse, Spießenten, Krickenten, Pfeifenten, Rebhühner, Kornweihen u.a., 20.01.2026 (B.Glüer)

Das sonnig-kalte Winterwetter beschert weiterhin die eine oder andere Beobachtung von Wintergästen und auch schon erste Heimkehrer wie ostwärts ziehende Feldlerchen und in den Hemmerder Wiesen (für mich) den ersten Kiebitz des neuen Jahres. Ebenda auch wieder zahlreiche Gänse und Enten, die teilweise auf umliegenden Feldern Nahrung suchen, so dass das NSG dann wie „leergefegt“ erscheint, bis dann teils mit massenhaften Einflügen sich die Flächen wieder füllen. Heute unter anderem >300 Blässgänse, ~60 Graugänse, >18 Tundrasaatgänse, ~15 Kanadagänse, 2 Rostgänse, ~130 Stockenten, ~80 Krickenten, ~10 Schnatterenten, 4 Pfeifenten, 2 Spießenten, 3 Höckerschwäne, >4 Graureiher.

Auf der Büdericher Haar (SO) ein Rebhuhnpaar. Bereits vor einer Woche (13.01.) konnten auch im Hemmerder Ostfeld 12 Rebhühner auf einem Rapsfeld ausgemacht werden.

Zur hier eingestellten Meldung von D. Kleiböhmer (männliche Kornweihe) sei ergänzt, dass am selben Tag (17.01.) auch bei UN-Siddinghausen 2 Kornweihen zu beobachten waren. Damit waren zeitgleich im Raum Siddinghausen / Hemmerde erfreuliche 3 (!) Kornweihen unterwegs.

In noch frostiger Kulisse der Hemmerder Wiesen für mich heute ein erster Kiebitz …, 20.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… auf den größtenteils vereisten Wasserflächen konzentrieren sich zunächst wenige Wasservögel an eisfreien Stellen…, 20.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… bemerkenswert ist neben den Stockenten die hohe Zahl an Krickenten (~80) und – hier rechst im Bild 4 Pfeifenten…, 20.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… mit lautem Spektakel fallen schließlich einige Hundert Gänse ein …, 20.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… große Massen bilden vor allem die Blässgänse (>300). Unten links am Bildrand ein Hausganshybrid neben einzelnen Graugänsen und einer Kanadagans …, 20.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… bei genauem Hinsehen fallen weitere Arten auf: Tundrasaatgänse (dunkler Kopf mit dunklem Schnabel und heller Spitze) sind mit mindestens 18 Individuen vertreten…, 20.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… etliche Gänse zieht es auf die Eisfläche zu einer offenen Stelle, um zu trinken …, 20.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… die Flugbilder zeigen interessante Bestimmungsmerkmale verschiedener Arten: so fallen bei den Graugänsen die deutlich zweifarbigen Flügelunterseiten mit den scharf abgesetzten hellgrauen Unterflügeldecken auf, während die Tundrasaatgänse und die Blässgänse fast einfarbig dunkle Flügelunterseiten haben …, 20.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… hier fliegen die drei genannten Arten wieder gemeinsam vorbei. Bei den Tundrasaatgänsen sind neben dem dunklen Kopf auch der dunkle Schnabel mit der hellen Spitze zu erkennen, 20.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
Knapp hinter der Kreisgrenze (Büdericher Haar) haben diese beiden Rebhühner sich bereits als Paar zusammengefunden, 20.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
Weibchenfarbene Kornweihe jagt nahe Siddinghausen über einer Feldgrasfläche …, 17.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
Ebenda auch eine männliche Kornweihe erfolgreich jagend. Um 11.22 Uhr erbeutet diese eine Feldmaus, die auf einer benachbarten Zwischenfruchtfläche verspeist wird. Nur Minuten später kann gemeinsam mit H. Brecher in den Hemmerder Wiesen eine weitere männliche Kornweihe (ruhend) beobachtet werden, die dort wohl auch von D. Kleiböhmer fotografiert und hier gemeldet wurde (s.u.). Aufgrund der Zeitabläufe lässt sich relativ sicher sagen, dass offenbar drei (!) Kornweihen im fragliche Raum (Siddinghausen / Hemmerde) gleichzeitig unterwegs waren. 17.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Unna: Kornweihe, 17.01.2026 (Daniela Kleiböhmer)

Ich durfte am Samstag (17.01.2026) einer männlichen Kornweihe beim Jagen in den Hemmerder Wiesen zusehen. Neben den anderen verlässlichen Wintergästen sind mir noch die Spießenten aufgefallen, die zusammen mit Krick- und Schnatterten sowie einigen Rost- und Kanadagänsen auf dem vorderen Teich unter dem Beobachtungshügel gründelten, während der hintere von recht vielen Bläßgänsen „besetzt“ war.

Kornweihe
Männliche Kornweihe, Hemmerder Wiesen, 17.01.2026 Foto: Daniela Kleiböhmer
Kornweihe
Männliche Kornweihe, Hemmerder Wiesen, 17.01.2026 Foto: Daniela Kleiböhmer
Kornweihe
Männliche Kornweihe, Hemmerder Wiesen, 17.01.2026 Foto: Daniela Kleiböhmer
Spießente
Spießente, Hemmerder Wiesen, 17.01.2026 Foto: Daniela Kleiböhmer

Unna: Weißstorch am 16.01.2026 (H. Knüwer)

Am Vormittag suchte ein beringter Weißstorch auf einer Grünlandfläche am Ortsrand von Lünern nach Regenwürmern. Er trug einen Ring der Vogelwarte Radolfzell. Die Beringungsdaten sind angefragt. Möglicherweise handelt es sich um denselben Storch, den W. Keitel am 11.01. (s. Meldung dort) zwischen Westhemmerde und Hemmerde gesehen hat.

Ob es sich bei diesem Weißstorch um einen ersten Heimkehrer oder um einen Überwinterer handelt, lässt sich nicht beantworten. - 16.01.26
Ob es sich bei diesem Weißstorch um einen ersten Heimkehrer oder um einen Überwinterer handelt, lässt sich nicht beantworten. – 16.01.26 (Foto: H. Knüwer)

Nachtrag:

Dieser in Lünern abgelesene Weißstorch wurde als Nestling, nicht weit von der französischen Grenze entfernt, in Rheinland-Pfalz 2006 beringt. Er ist damit bereits 20 Jahre alt! Die Distanz zwischen dem Geburts- und Ableseort bei Lünern beträgt Luftlinie 256 Kilometer.

Die Entfernung vom Geburtsort zum Ableseort im Kreis Unna beträgt 256 km.
Wiederfundkarte Weißstorch