Bei einem kurzen Spaziergang durch ein Teilgebiet des Sandforter Forstes in der Nähe von Olfen (also knapp außerhalb des Kreises) gelangen zur eigentlich ungünstigen Mittagszeit beachtliche Beobachtungen: Als Highlight am Waldrand ein ausdauernd singender Pirol, insgesamt 4 besetzte Trauerschnäpperreviere, 1 singender Waldlaubsänger, 2 Sommergoldhähnchen, 1 Wintergoldhähnchen, 1 Tannenmeise, 1 Schwarzspecht, 4 Buntspechte, > 10 Fitisse, > 5 Zilpzalpe, > 5 Singdrosseln, 1 Misteldrossel, > 10 Mönchsgrasmücken, 1 Gartenbaumläufer, diverse Rotkehlchen, Heckenbraunellen, Stieglitze, Blau- und Kohlmeisen, Amseln sowie Eichelhäher. Leider ist das Gebiet als Bruthabitat für den Baumpieper zunehmend ungeeignet, da die ehemaligen Kahlschlagflächen inzwischen wieder stark mit Birken und Tannen verbuschen. Das freut wiederum den Fitis, dessen Bestand in diesem Waldgebiet eindeutig vor dem Zilpzalp liegt.
Bei den Tagfaltern dominierten Aurora- und Zitronenfalter neben vereinzelten Grünader- und Großem Kohlweißling. Außerdem flogen die ersten Kaisermäntel sowie ein C-Falter.