In den Hemmerder Wiesen unter anderem 2 Alpenstrandläufer, 5 Bekassinen, 18 Kiebitze. Das Verhalten der Kiebitze gibt weiter Rätsel auf. Es mangelt in den alten „Hotspots“ offenbar unverändert an optimalen Brutfeldern. Von den 18 beobachteten Kiebitzen balzten sehr verhalten – wie auch schon an Vortagen – 4 Exmpl. direkt im NSG, während 14 weitere Kiebitze erkennbar „unentschlossen“ zum Teil hoch über dem Gebiet hin und herflogen, mal landeten, wieder aufflogen und westwärts Richtung UN-Lünern verschwanden.
In den Bielenbüschen (Frdbg.-Frömern) am Abend 2 balzende Rotmilane, Flugrufe eines Schwarzspechtes und in einer überaltertene Weihnachtsbaumkultur mit Nordmanntannen Sommergoldhähnchen-Gesang. Im Hochwald, unter Rotbuchen das Großgefieder einer gerupften Schleiereule. Dort auch balzrufende Hohltauben.
Heute Vormittag konnte ich im Hemmerder Ostfeld die zwei bereits gemeldeten Schwarzkehlchen Männchen sehen und im selben Rapsfeld auch plötzlich ein Rebhuhn in einer Fahrspur.
An selber Stelle war gestern ein Trupp von 8 Rohrammern zu sehen.
Auf Weidezäunen nördlich Fröndenberg-Neimen gleich 8 Hausrotschwänze, hier an einem Stall auch 2 Girlitze. Auf der Hohenheide weitere 4 Hausrotschwänze.
Heute konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis hin zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 2 Weißstörche, 2 Flussregenpfeifer, 3 Bekassinen, 1 Spießente (M), 1 Tafelente (M), 1 Krickente, 17 Schnatterenten, 26 Reiherenten, 2 Haubentaucher, 9 Zwergtaucher (davon 3 besetzte Reviere), 10 Rostgänse, 1 Streifengans, 3 Höckergänse, 73 Nilgänse, 14 Graugänse, 29 Kanadagänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 8 Blässrallen, 45-50 Höckerschwäne, 2 Graureiher, 5 Bergpieper, 2 Eisvögel, 2 Hausrotschwänze, ca. 10 – 15 Singdrosseln sowie 1 Schwarzmilan.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk lediglich u.a.: 5 Schnatterenten, 5 Reiherenten, 2 Kanadagänse sowie 2 Hausrotschwänze.
Nach einer kalten Nacht bei – 4°C dampfte die Ruhr bei Sonnenaufgang. Da die Kiebitzwiese komplett gefroren war, hielt sich der größte Teil der Wasservögel zunächst auf der Ruhr auf. Der Spießerpel kam im Nebel der Ruhr und der aufgehenden Sonne besonders schön zur Geltung …..am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel)Die eisigen Temperaturen hielten das Haubentaucherpaar nicht von der eindrucksvollen Balz ab ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Die große Zahl an Höckerschwäne hat ebenfalls die Nacht auf der eisfreien Ruhr verbracht. Dieser Schwan ist hin und weg von seinem Spiegelbild ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Nach und nach flogen die Schwäne entweder auf die angrenzenen Felder oder auf die auftauende Kiebitzwiese ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Schwan als Eisläufer ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Das Eis hält! ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Bekassinen im gefroren Überschwemmungsbereich ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Streifengans mit Höckergänse auf der Ruhr. Später gesellten sie sich dann zu den anderen Gänsen auf die große Wiese der Kiebitzwiese ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Bei den Rostgänsen wird jetzt auch um die Weibchen gebuhlt ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Schnatterentenpaar in der Mittagssonne ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Weißstörche an ihrem Horst. Beim Ankömmling ist deutlich rechts der Ring zu erkennen. Somit ist klar, dass zumindest ein Vogel nicht vom Vorjahr dabei ist ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Dösen in der Morgensonne ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Schwarzmilan kreist über dem Gebiet ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Zwei Bergpieper am Aussichtshügel ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Alle Bergpieper zeigten schön ihr Prachtkleid ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Singdrossel auf einem vereisten Weidepfahl ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel) Gut wenn man so klein ist! Dieser Zaunkönig suchte im teils dichten Flechtwerk des Sichtschutzzaunes am Aussichtshügel nach Insekten ….am 30.03.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Seit mehreren Wochen erstmalig wieder an der Futterstelle im Garten: ein Mittelspecht. Leider wurde er von einem Buntspecht (m) vertrieben, der offenbar auf seinem „Hausrecht“ bestand. Dazu erstmalig ein Türkentauben-Paar.
Mittelspecht an der FutterstelleEr verkürzte den Besuch des Mittelspechts.Ein Türkentauben-Paar eifrig nach Futter suchend.
Thomas Sauer meldete mir starken Rotdrosselzug und einen Storch auf dem Masten in den Röllingwiesen. Da wollte ich mal nach schauen. Leider war alles schon weg.
Aber am Stand huschte nachmittags ein Hermelin über den Weg. Hab ich ewig nicht gesehen.
Bei „3 Sekunden und er war weg“ konnte ich leider nur meine Bridge aus der Tasche reißen und abdrücken.
Da war nix mehr mit optimal Einstellen. Oder gar Zoomen. Aber die verwackelten Suchbilder reichen als Beleg.
Im Industriegebiet am Lidl -Lager zeigten sich gestern 4 Kiebitze auf einem frisch gegrubberten Feld, welches im letzten Jahr auch mit 5 BP besetzt war. Möglicherweise haben sie auf die Bearbeitung des Zwischenfruchtfeldes gewartet, denn sie hielten sich in letzten Wochen immer auf benachbarten Feldern auf, wussten aber wohl nicht so recht wo sie hin sollen.
Kiebitz auf frisch gegrubberten Feld. 29.03.20 Foto: Hartmut PeitschHausrotschwanz am Rande des Industriegebietes. 29.03.20 Foto: Hartmut Peitsch
Bei meiner Ankunft am HRB landete gerade ein Weißstorch auf einem Greifvogelansitz um danach unten im Becken nach Futter zu suchen. Hier auch >6 Hausrotschwänze, 1 Sperber, 4 Kiebitze, 1 Silberreiher und die 2 Nonnengänse.
Gerade ist der Weißstorch gelandet, 30.03.20 Foto: Hartmut PeitschWeißstorch im HRB, 30.03.20 Foto: Hartmut PeitschWeißstorch stochert im Eis, 30.03.20 Foto: Hartmut PeitschSperber – Männchen kreist hoch über dem HRB. 30.03.20 Foto: Hartmut PeitschHausrotschwanz, 30.03.20 Foto: Hartmut PeitschHausrotschwanz, 30.03.20 Foto: Hartmut PeitschKiebitze, 30.03.20 Foto: Hartmut PeitschTrotz der eisigen Temperaturen am Morgen haben die Kiebitze sichtlich Spaß an ihren Flugspielen. 30.03.20 Foto: Hartmut PeitschKiebitze sind akrobatische Flieger. 30.03.20 Foto: Hartmut Peitsch
Zuerst glaubten wir, es sei noch immer nur ein Storch auf dem Nest. Aber kaum war der zweite aufgetaucht, musste der Horst auch schon gegen gleich zwei weitere Störche verteidigt werden.
Noch war nur ein Storch im Horst……aber wenig später folgte der zweite…… denn schon näherten sich zwei weitere Störche.Gegen diese, galt es den Horst zu verteidigen.Der zweite Storch flog immer nur dicht am Nest vorbei.Bei der Siegesfeier ging es hoch her!Bei den Heckrindern war der Nachwuchs schon da.Mutig ging es durchs Wasser.Es ließ sich nur ein einziger Flussregenpfeifer blicken.Zum Abschied noch ein landender Schwan.
Heute im Wassergewinnungsgelände
(Frdbg.-Langschede) trotz Schneegriesel auch für mich erste Rauchschwalben (5
Exmpl.), 1 Rotschenkel, 10 Waldwasserläufer, 6 Flussregenpfeifer, 2 Bergpieper,
~40 Bachstelzen, 1 Gebirgsstelze, ~40 Reiherenten, ~50 Stockenten, 2
Gänsesäger, 3 Haubentaucher, 3 Graureiher, 4 Höckerschwäne, 6 Kormorane, 1
brütendes Habichtweibchen.
Im Norden Fröndenbergs auf einem
frisch angelegten Horst ein Rotmilan. In Frdbg.-Strickherdicke ein
Mäusebussard-Paar auf einem ebenfalls frischen Horst.
Am Abend in den Hemmerder Wiesen
unter anderem 5 (!) Weißstörche.
Gestern im Hemmerder Ostfeld >5 Schwarzkehlchen (2 Paare und ein einzelnes – aber intensiv singendes Männchen). Ein weiteres Schwarzkehlchen-Paar östlich von UN-Lünern in einem Vorjahresrevier. Dort auch ein erfolgreich nach Mäusen jagender Silberreiher und 4 Graureiher.
Eine von insgesamt 5 Rauchschwalben im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) …, 29.03.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… bei Schneegriesel und Temperaturen nahe Null war für die Schwalben doch manche Mücke über den Filterbecken unterwegs …, 29.03.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… die Gänsesäger auf der Schotterinsel verdösen einfach das Schmuddelwetter …, 29.03.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… Limikolenversammlung mit Rotschenkel (links) und Waldwasserläufern …, 29.03.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… halten ebenfalls gerade „Siesta“ …, 29.03.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… während der Bergpieper (Prachtkleid!) ununterbrochen nach Fressbarem sucht, 29.03.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Am heimischen Futterplatz (Frdbg.-Hohenheide) zeigt sich auf der Durchreise unter anderem auch dieser weibliche Bergfink, 29.03.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Ungewöhnlicher Gast an einem Märzdatum: Taubenschwänzchen am Lerchensporn im eigenen Garten – nur in milden Wintern überleben Nachkommen von im Vorsommer eingewanderten Taubenschwänzen und fliegen dann im zeitigen Frühjahr, 27.03.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Auch dieser Steinkauz bei Bönen-Lenningsen genießt hier noch zweistellige Temperaturen vor einer alten Kopfweide …, 27.03.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… hier lässt es sich gut dösen, 27.03.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Heute am Vormittag konnten wir im Bereich des Aussichtshügels der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 3 Weißstörche, 22 Schnatterenten, 4 Krickenten, 1 Streifengans, 3 Höckergänse, 2 Rostgänse, 11 Kanadagänse, 12 Graugänse, 41 Nilgänse sowie 8 (!) Bergpieper.
Bergpieper im Überschwemmungsbereich……am 29.03 (Foto: Klaus Matull)Das Storchenpaar ist mit dem Nestbau beschäftigt ……am 29.03 (Foto: Klaus Matull) Immer wieder war das Paar bei der Kopulation zu beobachten ……am 29.03 (Foto: Klaus Matull) Zwischendurch traf ein dritter Storch ein, der aber von unserem Paar rasch vertrieben wurde ……am 29.03 (Foto: Klaus Matull) Beide Störche als Besucher der „Stierkampfarena“ ……am 29.03 (Foto: Klaus Matull)
Ein Girlitz-Paar, vier singende Heckenbraunellen, zwei singende Grünfinken, fünf Stieglitze, zwei Rotkehlchen, drei singende Zilpzalpe, vier Buchfinken, zwei Grünspechte, ein Eichelhäher, sechs Rabenkrähen, ca. 40 Ringeltauben sowie etliche Kohl- und Blaumeisen; überfliegend: ein Graureiher, zwei Kanadagänse und zwei Kormorane.
Aber noch keine Spur von den Bluthänflingen, den Hausrotschwänzen und den Waldohreulen.
Girlitz (m)Lauthals singende Heckenbraunelle…… hier sich erholend.Singender GrünfinkEiner der fünf StieglitzeEtwas verdeckt: ein GrünspechtZilpzalp (Dieses Foto entstand gestern in den Ahsewiesen.)Dieser Jagdfasan ist nun bereits seit fünf Tagen Gast im Garten.
Der Fund stammt vom 25.03.2020. Fundstelle am östlichen Lippeufer. Die hier vorhandenen Kopfweiden wurden offenbar kürzlich geschneitelt. Diese Äste waren wohl teilweise Nahrung des Bibers. Fraßspuren deutlich erkennbar. Etliche geschälte Zweige schwammen in Ufernähe (Viehtränke).
Auch heute flog wieder ein Weißstorch über unseren Garten Richtung Röllingwiese.
Auch er ging nicht, wie erhofft, runter. Bei der Kontrolle am Nachmittag fiel mir das verlassene Graugansnest auf.
Gestern saß die Gans noch drauf. Heute war das Nest zerrupft
und die Eier zerstört.
Die Gans saß erst ca. 10 Tage. Auf dem Nest also keine Junge. Dachte eigentlich bei dem hohen Wasserstand kommen alle Bruten durch. Dem ist wohl nicht so.
Eine vorjährige, männliche Rohrweihe flog über die Wiesen. Es gingen ein paar Enten und Bekassinen hoch.
Am Abend scheuchte auch ein junger Jäger, der durchs Gebiet lief, ein paar Bekassinen hoch.
Heute konnte ich beim Kaffeetrinken auf dem Balkon gerade noch die beiden vorbeifliegenden Störche ablichten. Sie flogen Richtung Röllingwiese, unter ihnen sieht man die Bäume am Rand der Röllingwiese, ca. 470m. Bin schnell zum Stand, nachsehen. Waren aber nicht zu sehen. Sind Nähe Autobahn runter. Erzählte mir Fabian Vater. Allerdings konnten wir einen zerzausten Kranich sichten. Der wohl den Anschluss verloren hat.
Vielleicht ist es der aus den
Kiebitzwiesen. Leider flog er schnell davon. Anbei ein schlechter Beleg-Bildausschnitt.
Martin Schultz meldete mir noch 4 Störche über der Ruhr, als er zum Stand kam. Er hatte auch das Glück, eine Wasserralle zu sehen. Nur Sekunden zeigte sie sich.
Ansonsten das Übliche.
Weißstörche über der Röllingwiese, Schwerte, 27.03.2020 Foto: Hans-Joachim GöbelKranich, Ruhrtal Schwerte, 27.03.2020 Foto: Hans-Joachim Göbel