Bin seit einigen Tagen über das TK/4 4312_3 in das Projekt Adebar 2 eingestiegen und versuche mich insb. mit den mir bislang noch unbekannten Flächen vertraut zu machen. Das Gebiet umfasst mehr oder weniger hälftig Teile, die zur Stadt Hamm und zum Kreis Unna gehören.
Bei meiner ersten Abendkartierung (08.03.25) in den Wäldern des LSG Kerstheide waren weder Uhu noch Waldkauz anwesend, dafür aber mindestens fünf Waldschnepfen, von denen sich drei in naher Distanz zu mir auf dem Boden setzten.
Am heutigen Vormittag (12.03.25) habe ich erstmalig den südwestlichsten Teil meines Quadranten besucht, genauer gesagt die Parkanlage Galgenberg bei Kamen. Neben Heckenbraunelle, Mönchsgrasmücke, Sommergoldhähnchen, Gartenbaumläufer, Zilpzalp, Schwanzmeisen u.a. fand ich auf einer Lärche schlafend zwei Wachbären vor, die eher seltene Beobachtung eines massiv in die Kritik geratenen Neozoen.
Außerhalb meines Kartierung-Viertels konnte ich am gleichen Tag im Bereich des NSG Fliericher Wald feststellen, dass das dort ansässige Kolkrabenpaar seinen Horst zurück erobert hat. Im vergangenen Jahr hatten sie ihn an ein Nilgans-Paar abgegeben; vor Ort auch etliche Hohltauben.
In den benachbarten Wäldern um den Golfplatz Drechen ist bereits ein Rotmilan in sein letztjähriges Brutrevier zurückgekehrt.
Ab und an ist es auch erfrischend, einmal über den eigenen Tellerrand zu schauen und mit einem guten Freund den Niederrhein zu besuchen. Ralf Volmer und ich waren am 10.03.25 dort und konnten das dort ansässige Seeadler-Paar direkt am Horst beobachten. Weitere Highlights waren ein Schwarzhalstaucher, eine Löfflerbrutkolonie, Schell- und Spießenten, tausende Bläss- und Weißwangengänse, eine Rothalsgans, zwei Mittelmeermöwen und – last but not least – ein weiblicher Kleinspecht.







