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Wickede: Zugstau bei den Schwalben, Klappergrasmücke, balzende Flussregenpfeifer und früher Mauersegler am 16.-17.04.2024 (Marvin u. Hannah Stahl)

Die kühle und anhaltend nasse Witterung sorgt für einen regelrechten Zugstau bei den Schwalben. Bei einem Spaziergang entlang des neu renaturierten Ruhrabschnittes in Wickede, vom ersten Wehr zur Ruhrbrücke und weiter zum nächsten Wehr (1,5km), tummeln sich derzeit hunderte Schwalben. Dicht an dicht jagen die geschickten Flugkünstler nur knapp über der Wasseroberfläche. Ein grandioses Schauspiel, dieses scheinbar -ungeordnete Durcheinander- zu beobachten. Bedenkt man allerdings dass es nie zu Kollisionen untereinander kommt, kann es nicht so ungeordnet sein wie es scheint. Anhaltende Rufe mehrerer Schwalben kündigten einen Sperber an, der hier den Fluss querte. Die Warnungen wurden sofort umgesetzt, ein Teppich aus umherschwirrenden Schwalben erhob sich fast gleichzeitig gut 50m in die Höhe, bevor die Gefahr vorbei war, es wieder leiser wurde und die Schwalben wieder sanken.

Für die Schätzung der Individuen haben wir den 1,5km langen Weg in 10 Abschnitte a 150m geteilt. Mal mehr, mal weniger Individuen, waren es doch immer mind. 80 Rauchschwalben pro Abschnitt. Insgesamt also hier heute mind. 800 (!) Rauchschwalben. Außerdem noch darunter >60 Uferschwalben und >10 Mehlschwalben. Gestern hier noch 1 erster früher Mauersegler und am neuen aufgeweiteten Flussbett am Fuße der Ruhrbrücke 3 balzende Flussregenpfeifer. Am Wegesrand eine singende Klappergrasmücke.

Blaumeisen in unserem Nistkasten

von Janine Teuppenhayn aus Bönen

Am 25. Januar haben wir in unserem Garten an alter Stelle im Blauglockenbaum einen neuen Meisennistkasten mit eingebauter Kamera aufgehängt.
Keine 10 min später wurde er erstmals von einer Blaumeise besichtigt. Täglich folgten weitere Besuche, doch schienen die zwei Abzugslöcher im Boden des Kastens sie stark zu irritieren. Nachdem wir die Löcher von außen mit Ohrstöpseln verschlossen hatten, verbrachte das Weibchen jede Nacht im Kasten und schlief immer in derselben Ecke.
Beginnend mit dem 17. Februar erfolgte sukzessiv der Eintrag von Nistmaterial (überwiegend Moos und kleine Halme), allerdings wurde zeitweise auch immer wieder Material von ihr herausbefördert. Mit einem häufig ausgeführten „Stepptanz“ in der Mitte des Bodens, legte sie eine Nistmulde an, schlief aber weiterhin in ihrer Lieblingsecke.
Erst am 24. März wechselte sie ihren Schlafplatz in die Nistmulde. Seit der Zeit trug sie dann auch vermehrt weiches Polstermaterial (weiße Hundehaarbüschel von Nachbars Zwergspitz sowie kleine Dunenfedern) in das Nest und „dekorierte“ stetig um. Das Männchen schaute in der ganzen Phase nur sehr selten und kurz im Kasten vorbei.
Am 8. April begann das Weibchen mit der Eiablage. Täglich kam in den frühen Morgenstunden ein weiteres Ei hinzu bis es gestern insgesamt neun Stück waren. Nun verlässt das Weibchen nur noch selten und für max. 10 min den Kasten. Es wird ab und zu vom Männchen im Kasten gefüttert.
Wir hoffen, dass die beiden sich mit 9 Jungen nicht zuviel zumuten und sind gespannt, wieviele Nachkommen sie durchbringen werden.

Blick in den Kasten am 17.4. mittels der eingebauten Kamera:

Seit gestern sind es 9 Eier. Heute kam kein weiteres hinzu.

Lünen: Weißstörche, 16.04.2024 (Horst Lange)

Ich kam mit dem Fahrrad aus der Innenstadt und fuhr in den Hof. Irgendwie erregte etwas meine Aufmerksamkeit. Ich blickte hoch und sah erst einen, dann zwei, dann drei, vier majestätisch große Vögel durch die Luft gleiten. Mit wenig bis keinem Flügelschlag. Dunkle bis schwarze Flügelenden, ansonsten weiß und – rote lange Schnäbel! Ich habe noch nie Störche in Freiheit im Flug gesehen – und jetzt 4 Stück auf einmal!! Ich war so fasziniert, daß ich mein Handy ganz vergessen hatte. Allerdings wären die Aufnahmen auch sicher nichts geworden. Zum Glück blitzten die roten Schnäbel regelmäßig auf, sonst wäre ich evtl. unsicher gewesen, ob es Störche waren. Sie flogen (kreisend) ca. von SW nach NO – Höhe schwer zu schätzen! Sicherlich niedriger als der Fernsehturm in Dortmund hoch ist! Wetter heute hier: Böiger Wind, tief bewölkt, Regenschauer. Insgesamt ein eindrucksvolles Erlebnis.

Unna: Erster Kiebitznachwuchs (!), Schwarzkehlchen u.a., 16.04.2024 (B.Glüer)

Von den mindestens 8 bisher erfolgreich verlaufenen Kiebitzbruten der Hemmerder Wiesen hat das erste Gelege heute Küken hervorgebracht! Damit ist für dieses Gelege eine erste „Etappe“ der gefahrvollen Nachwuchsproduktion geschafft. Jetzt gilt es für die noch sehr anfälligen Küken die nächsten Tage zu überstehen. Nach mindestens einer Woche sind sie schon wesentlich mobiler und widerstandsfähiger.

Außerdem im NSG unter anderem eine größere Gruppe von rastenden Waldwasserläufen (>13), 2 Grünschenkeln, 2 Bekassinen, bereits >3 Dorngrasmücken, 1 Grauganspaar mit 6 Jungen, einem ebenfalls Junge führenden Blässhuhnpaar, sowie 2 brütende Kanadagänse. Möglicherweise steht die erfolgreiche Nachwuchsproduktion im Zusammenhang mit einer konsequenten Verfolgung von Bodenprädatoren (insbesondere der Waschbären) in der zurückliegenden Jagdsaison.

Bemerkenswert sind weiterhin im östlichen Umfeld des NSGs 4 (!) Schwarzkehlchenreviere. Mindestens ein fünftes Schwarzkehlchenrevier fand sich im Hemmerder Ostfeld.

„Elternglück“ beim ersten Kiebitzpaar in den Hemmerder Wiesen. Das Weibchen hudert die frisch geschlüpften Küken, die anfangs noch sehr schnell auskühlen. Ein vorwitziger „Dreikäsehoch“ (rechts) macht sich schon davon …, 16.04.2024 (Foto: Bernhard Glüer)
… in der Nasszone des NSGs sind auch diese Graugänse bereits mit Nachwuchs unterwegs…, 15.04.2024 (Foto: Bernhard Glüer)
… eines von 4 (!) Revier haltenden Schwarzkehlchenmännchen im östlichen Umfeld des NSGs, 16.04.2024 (Foto: Bernhard Glüer)

Schwerte: Grünschenkel, Waldwasserläufer, Rohrweihe, Wasserralle, Mandarinente, Pfeifente, Rohrammern, Rostgänse (Kopula), Silberreiher, Mehlschwalben, Uferschwalben, Sperber, Gebirgsstelze, Hohltaube u.a. am 15.04.2024 (A.Matull)

Heute Morgen in Schwerte aus den Ruhrwiesen mindestens 3 abfliegende Waldwasserläufer sowie ein Grünschenkel. Ebenda später auch eine Rohrweihe (w).

In den Röllingwiesen und Umgebung u.a. eine quiekende Wasserralle, 2 singende Rohrammern, ein Sperber, eine Gebirgsstelze, 2 Rostgänse (kopulierend), eine Mandarinente (m), 5 Weißstörche ( 2 feste Paare mit Nest sowie mindestens ein sehr hartnäckiger Fremdstorch) mindestens eine Hohltaube und ein Silberreiher.

Über den Filterbecken im Wassergewinnungsgebiet Westhofen Rauch-,Mehl- und Uferschwalben in unterschiedlicher Anzahl.

Waldwasserläufer morgens aus den Ruhrwiesen abfliegend. 15.04.2024 (Foto: Andre Matull)
Rohrweihe (w) vormittags ebenda. 15.04.2024 (Foto: Andre Matull)
Mandarinerpel im Vorbeiflug am 15.04.2024 (Foto: Andre Matull)
Die männliche Pfeifente mit dem Handicap am rechten Flügel (Flügel können im Flug nicht gleichmäßig durchgestreckt werden. Kurzflüge relativ flach möglich-Flug wirkt „unrund“) ist seit mindestens 2 Jahre ganzjährig hier oder in der Umgebung zu finden. 15.04.2024 (Foto: Andre Matull)
Gebirgsstelze mit Gesang am 15.04.2024 (Foto: Andre Matull)

Bönen: Braunkehlchen, Gartenrotschwanz, Wiesenschafstelze, Kormoran, Grauganshybrid (mit Pulli) etc. am 15.04.2024 (C. Rethschulte)

Auf einem Rapsfeld bei Altenbögge ein erstes Braunkehlchen
… ein männlicher Gartenrotschwanz
… und eine Wiesenschafstelze
… hier beim Abflug (15.04.24, Fotos: C. Rethschulte). Im Umfeld des nahe gelegenen NSG Lettenbruch zudem drei Goldammern, ein Grünfink, eine Mönchsgrasmücke, ein Mäusebussard, ein Buchfink, ein Zaunkönig, mindestens ein Zilpzalp und fünf Rauchschwalben. Am Eckey mindestens drei Nachtigallen, eine Goldammer, eine Heckenbraunelle, ein Zilpzalp, zwei Bachstelzen und ein Rotmilan.
Im HRB Bönen u.a. dieser sein Gefieder trocknender Kormoran
… ein Grauganspaar mit zwei Gösseln, wobei der Ganter ein Hybrid zu sein scheint …
… und noch eine weitere Hybridgans (15.04.24, Fotos: C. Rethschulte). Auch hier ca. 10 Rauchschwalben und drei Mäusebussarde.

Fröndenberg / Unna: Ringdrosseln, Schwarzkehlchen, Kranich, Flussregenpfeifer, Bruchwasserläufer, Kampfläufer, Waldwasserläufer, Kiebitze u.a., 14.04.2024 (B.Glüer)

In der Strickherdicker Feldflur heute unter anderem 2 männliche Ringdrosseln (Mitbeobachter: Konrad Roggenbuck), sowie das von H. Knüwer bereits gemeldete männliche Schwarzkehlchen. Weiterhin noch keine Steinschmätzer oder Braunkehlchen.

Im Wassergewinnungsgelände bei der DDA-Wasservogelzählung bemerkenswert 5 Waldwasserläufer, ein Paar Flussregenpfeifer balzend.

In den Hemmerder Wiesen unter anderem auch heute >1 Kranich, >7 Kiebitzbruten, 6 Bruchwasserläufer, 1 Grünschenkel, 1 Kampfläufer, 1 Schwarzkehlchen (m), 1 Dorngrasmücke.

Weit weg – doch als solche zu erkennen: eine von zwei männlichen Ringdrosseln in der Strickherdicker Feldflur, 14.04.2024 (Foto: Bernhard Glüer)
Im Umfeld der Hemmerder Wiesen demonstriert dieser Kranich (wenn auch nicht der oben gemeldete Vogel vom heutigen Tage), dass neben pflanzlicher Kost auch tierische Proteine willkommen sind, 09.04.2024 (Foto: Bernhard Glüer)
Einige nächtliche Besucher in der zweiten Aprilwoche an unserer Haustürbeleuchtung (oben: Mondfleckspanner, unten: Buchenstreckfuß und Kleiner Gabelschwanz), 09.04.2024 (Foto: Bernhard Glüer)

NocMig: Bausenhagen: Goldregenpfeifer, Austernfischer, Wasserralle, Schleiereule u.a. vom 01.03.2024-31.03.2024 (R. Hirschberg)

Der März weißt wohl das größte Zuggeschehen der Rotdrossel und Singdrossel auf dem Frühjahreszuges auf. Demnach dominieren diese das Bild der Auswertung, jedoch beschränkt es sich auf einige Tage i der Mitte des Monats. In diesem Monat habe ich 12 Nächte aufgenommen, insgesamt waren es 117 Stunden (davon 14 Regenstunden). Dabei konnte ich 234 Individuen von 23 Arten nachweisen.

Alle erfassten Arten nach Individuenzahl absteigend: 87 Rotdrosseln, 56 Singdrosseln, 18 Rotkehlchen, 15 Teichhühner, 11 Stockenten, 11 Graureiher, 4 Nilgänse, 3 Feldlerchen, 3 Ringeltauben, 2 Bachstelzen, 2 Amseln, 1 Buchfink, 1 Graugans, 1 Blässgans, 1 Wasserralle, 1 Goldregenpfeifer, 1 Kiebitz, 1 Austernfischer und am 29.03. begann schon um 03:14 Uhr ein Hausrotschwanz zu singen.

Auch bei den Eulennachweisen gab es schöne Aufnahmen: 2 (1 m, 1 w) Waldkäuze, 2 (1 m, 1 w) Steinkäuze, 1 m Waldohreule in 3 von 12 Nächten singend und 1 Schleiereule in 2 von 12 Nächten rufend.

Der Steppenkiebitz unter Kiebitzen – ein persönliches Momentum (13.04.2024, C. Rethschulte)

Heute ist bereits eine Woche vergangen, seit dem der Steppenkiebitz (chettusia gregaria) auf seinem Rückflug in die Brutreviere das letzte Male am Rand des Bönener Industriegebietes beobachtet werden konnte (vgl. den ausführlichen OAG-Bericht von Bernhard Glüer).

Für mich ist dieses Datum Anlass, ob dieses wunderschönen Vogels noch einmal in Erinnerung zu schwelgen, und zwar insb. bezogen auf seine gelungenen Arrangements mit den auf der gleichen Ackerbrache bereits brütenden Kiebitzen – und das über einen Zeitraum von mindestens sechs Tagen.

Die englische Namensgebung gibt hier ebenso wie das lateinische attributive Adjektiv „gregaria“ erste Hinweise: „sociable plover“, heißt übersetzt soviel wie „geselliger, kontaktfreudiger, umgänglicher Regenpfeifer“. Genau diese Attribute scheinen es diesem Regenpfeifer zu ermöglichen, sich nicht nur mit ebenfalls ziehenden Kiebitzen zu vergesellschaften, sondern in einer – wenn auch kleinen – Kiebitz-Brutkolonie rasten zu können, ohne als Aggressor oder Rivale angesehen zu werden. Denn sobald wirkliche Aggressoren (z.B. Krähen, Rohrweihe) vor Ort erschienen, stieg die Schar der anwesenden Kiebitz-Männchen direkt auf und attackierte die Eindringlinge bis sie das Brutrevier verlassen hatten.

Nur vereinzelnd kam es vor, dass mehrere Kiebitz-Männchen den Steppenkiebitz verfolgten. Häufig war es ein einzelnes Männchen, dem bzw. dessen Brutplatz der Steppenkiebitz wohl zu nahe gekommen war. In der Regel lief der Steppenkiebitz dem ebenfalls per pedes agierenden Verfolger dann davon oder er flog auf, hielt dabei den Kiebitz auf Distanz und ließ sich an einem anderen Platz nieder. Dabei verblieb er aber immer auf der gemeinsam besetzten Ackerbrache.

Aber auch folgendes Verhalten war zu beobachten: Wenn ihm ein Kiebitz zu lästig wurde, schaltete der Steppenkiebitz auf Gegenwehr um, ein Stop-Signal, auf das der Kiebitz reagierte.

Es war ein berührendes, intensives Erlebnis, den Steppenkiebitz in seinem Verhalten gegenüber den Kiebitzen vor Ort eine Zeit lang (aus dem Auto) beobachten zu können. Wünsche mir, dass er inzwischen sicher in seinem Brutrevier angekommen ist.

Ein Kiebitz verfolgt den Steppenkiebitz …
… der Steppenkiebitz läuft ihm davon …
… und hat es geschafft – Zeit zum verschnaufen …
… ein Kiebitz im Anflug auf den sich duckenden Steppenkiebitz …
… der Steppenkiebitz fliegt davon …
… der Kiebitz landet dennoch neben ihm – der Steppenkiebitz stellt sich dem Kiebitz face to face …
… und hat seine Ruhe wieder gefunden (05.04.24, Fotos: C. Rethschulte).

Menden: Knäkenten, Waldlaubsänger, Feldschwirle, Baumpieper, Kolkraben, Schwarzspecht, Hohltauben u.a. am 13.04.2024 (Ornitholigischer Stammtisch Fröndenberg: Andreas Wilke, Björn Nikula, Andre Matull (Melder) )

Heute trafen wir uns kurz hinter der Kreisgrenze in einen kleinen Rahmen bei wunderbaren, fast schon sommerlichen Bedingungen zu unserer Aprilexkursion des ornithologischen Stammstischs Fröndenberg an den Oeseteichen in Menden. Im Anschluss folgte ein Rundwanderweg auf dem angrenzenden Haunsberg.

Für die Oeseteiche wurden im Rahmen der NWO-Wasservogelzählung folgende hierfür relevante Arten notiert:

Blässralle (16), Eisvogel (1), Graugans (4), Graureiher (1), Grau X Kanadagans (1), Gebirgststelze (2), Haubentaucher (2-balzend), Höckerschwan (2-brütend), Kanadagans (2), Knäkente (2-1:1), Kormoran (5), Nilgans (5), Reiherente (24), Schnatterente (16), Stockente (20), Stockente (bastard/fehlfarben) (2), Zwergtaucher (6).

Bei einen anschließenden Rundwanderweg am angrenzenden Haunsberg konnten wir u.a. mindestens 4 singende Baumpieper, 2 singende Feldschwirle, 2 singende Waldlaubsänger und einen Schwarzspecht beobachten/hören. Darüber hinaus hier auch mindestens u.a. 3 Tannenmeisen, eine Haubenmeise, 2 singende Fitisse, 2 Kolkraben, mindestens 2 Hohltauben sowie den gesamten Weg entlang singende Mönchsgrasmücken und Zilpzalpe.

Knäkenten-Paar früh morgens bei der Nahrungssuche an den Oeseteichen in Menden. 13.04.2024 (Foto: Andre Matull)
Der Erpel legte kurz darauf eine längere Ruhephase ein. 13.04.2024 (Foto: Andre Matull)
Balzende Haubentaucher auf den Oeseteichen am 13.04.2024. Hier den gesamten Winter über nicht gesehen. (Foto: Andre Matull)
Insgesamt konnten wir mindestens 6 Zwergtaucher hier beobachten, wobei ein Paar offenbar bereits ein Nest baut. 13.04.2024 (Foto: Andreas Wilke)
Kernbeißer an den Oeseteichen am 13.04.2024. (Foto: Andreas Wilke)
Dem folgten einige erfreuliche Begegnungen mit Baumpiepern am Haunsberg…13.04.2024 (Foto: Andreas Wilke)
…welche hier mit ihren wunderbaren Gesangseinlagen im Flug von der Ansitzwarte aus einfach immer eine Augenweide sind. 13.04.2024 (Foto: Andre Matull)
Die Feldschwirle waren zwar mühsam zu finden….13.04.2024 (Foto: Andreas Wilke)
…aber zweifelsfrei zu hören. 13.04.2024 (Tonaufnahme: Andre Matull)
Waldbrettspiel am Wegesrand. 13.04.2024 (Foto: Andreas Wilke)
Waldlaubsänger am Haunsberg. 13.04.2024. (Foto: Andre Matull)
Dessen Lautäußerungen wir an 2 Stellen vernehmen konnten. 13.04.2024 (Tonaufnahme: Andre Matull)

Werne/Hamm: Frühes Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Weißstorch, 08.04.2024 (Horst R. Kraft)

Am frühen Morgen des 08.04.2024 war in den ehemaligen Rieselfeldern Werne das männliche Schwarzkehlchen wieder zu beobachten – meine Erstsichtung gelang am 29.1.24. Mit dabei war ein frühes Braunkehlchen, aufgrund der großen Entfernung dienen die Fotos nur als Belegbilder.

Anschließend war ich wegen des neuen Storchenpaares noch in der weiter östlich liegenden Lippeaue im Grenzbereich zur Stadt Hamm.

Schwarzkehlchen
Schwarzkehlchen in den ehemaligen Rieselfeldern Werne, 08.04.2024 Belegfoto: Horst R. Kraft
Schwarzkehlchen
Schwarzkehlchen in den ehemaligen Rieselfeldern Werne, 08.04.2024 Belegfoto: Horst R. Kraft
Braunkehlchen
Schwarzkehlchen-Männchen und Braunkehlchen-Männchen in den ehemaligen Rieselfeldern Werne, 08.04.2024 Belegfoto: Horst R. Kraft
Neuer Weißstorchhorst auf Freileitungsmast in der Lippeaue, 08.04.2024 Foto: Horst R. Kraft
Weißstorch
Neuer Weißstorchhorst auf Freileitungsmast in der Lippeaue, 08.04.2024 Foto: Horst R. Kraf

Kamen: Vogeldaten, 07.04.2024 (Karl-Heinz Kühnapfel)

07.04.2024 am bisher heißesten Tag einige Beobachtungen aus dem Garten: Morgens ein lautes Vogelkonzert von 2 Kohlmeisen, 2 Blaumeisen. Beide Arten brüten in Kästen. Die Blaumeisen sind ausgeflogen. Ebenfalls singend und schon mit flüggen Jungen 1,1 Amseln, 2 Rotkehlchen. Ferner Gesänge von 2 Buchfinken, 2 Heckenbraunellen, 1 Mönchsgrasmücke, 1 Zilpzalp, 1 Fitis, 1 Grünfink, 2 Staren, 1 Zaunkönig. Eine Rauchschwalbe überfliegt singend den Garten. 6 Rabenkrähen, 2 Elstern, 2 Mäusebussarde auf angrenzendem Saatfeld. Und dann war da noch dieser Vogel: 1 Taubenschwänzchen saugt an Kirschblüten. An Faltern heute noch 3 Waldbrettspiele, 2 Faulbaumbläulinge, 1 Aurorafalter, 2 Kleine Kohlweißlinge.

Kohlmeise
Kohlmeise singend in Kirschblüte, Kamen-Methler, 07.04.2024 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Rotkehlchen
Rotkehlchen in Kirschblüte, Kamen-Methler, 07.04.2024 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Taubenschwänzchen
Taubenschwänzchen an Kirsche, Kamen-Methler, 07.04.2024 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Taubenschwänzchen
Taubenschwänzchen in Kirschblüte, Kamen-Methler, 07.04.2024 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Kreis Unna: Steinkauz, Mäusebussard, Waldbrettspiel etc. am 12.04.24 (C. Rethschulte)

Heute Nachmittag bei nachhaltigem Sonnenschein an bewährtem Platz nord-westlich von Altenbögge der dort ansässige Steinkauz (12.04.24, Foto: C. Rethschulte).
Besetzter Mäusebussard-Horst im Fliericher Wald am 12.04.24 (Foto: C. Rethschulte).
Am Fliericher Friedhof ein Mäusebussardpaar (12.04.24, Foto: C. Rethschulte).
Im Fliericher Wald auf einem Maiglöckchen ein Waldbrettspiel (12.04.24, Foto: C. Rethschulte).
Maiglöckchenfeld im Fliericher Wald (12.04.24, Foto: C. Rethschulte).
Dort neben Hasenglöcken, Schlüsselblumen, (verblühten) Buschwindröschen und Vielblütigem Salomonssiegel auch diese Aronstab-Gruppe (12.04.24, Foto: C. Rethschulte).

Schwerte: Weißstörche im Ruhrtal, 12.04.2024 (K.&A.Matull)

Ein kleiner, möglicherweise auch lückenhafter, aktueller Bestand an Weißstörchen nur in Geisecke und Westhofen ergab mindestens 6 (potentielle) Brutpaare, bei dem allerdings auch das brütende Paar im Wassergewinnungsgebiet Hengsen (ehemaliges Windrad) enthalten ist.

Neu baut auch das schon länger an der Röllingwiese weitere anwesende Paar ein eigenes Nest in der Nähe. (Baumnest)

Nachfolgend einige Eindrücke in Bildern:

Weißstorch-Paar (beide beringt) auf einem ehemaligen Windrad im Wassergewinnungsgebiet Hengsen. 12.04.2024 (Foto: Andre Matull)
Weißstorch-Paar am Gutshof Wellenbad. 12.04.2024 (Foto: Klaus Matull)
Weißstorch als chronologische Doku an einem Baum in Westhofen. Persönliche Erstsichtung hier: 02.04.2024 (Foto: Klaus Matull)
Hier war nach kurzer Zeit die Absicht abzusehen, dass ein Nest gebaut werden soll. 07.04.2024 (Foto: Klaus Matull)
Einer ist links beringt. Die Abfrage dazu läuft. 07.04.2024 (Foto: Klaus Matull)
Hier soll also ein Nest hin. Nur wie? 09.04.2024 (Foto: Klaus Matull)
Der Anfang ist gemacht. 12.04.2024 (Foto: Andre Matull)