Werne/Langern: Gartenrotschwanz, Baumpieper, Nachtigall, Bluthänfling etc. am 21.04.2025 (A. Steinweg)
Passend zu Ostern noch 3 Feldhasen und insgesamt 4 Rehe, ein einzelner, junger Bock sowie ein Sechser-Bock mit zwei Ricken.
Im Westen von Hemmerde ein männliches Braunkehlchen und im Ostfeld u.a. zwei Rebhuhnpaare, ein Braunkehlchenpaar und in einem Kartoffelfeld mindestens drei Steinschmätzer. Bei Steinen ein kreisendes Rohrweihenpaar.

Braunkehlchen im Rapsfeld westlich von Hemmerde (20. 04. 2025, Foto: U. Becker)


Rohrweihen bei Steinen (20. 04. 2025, Foto: U. Becker)
Um 19:15Uhr zeigten sich 2 Mauersegler über unserem Wohngebiet. Ob es sich um Brutvögel unseres Umfeldes oder sogar die Tiere sind, die an unserem Haus brüten wird sich zeigen, jedenfalls sind sie recht früh dran.
Rückblickend eine Zusammenfassung verschiedener Vogelbeobachtungen aus der jüngsten Vergangenheit:
Am 10.4. in den Schwerter Röllingwiesen eine männliche Knäkente. Ebenda ist das zweite Weißstorch-Paar nach dem eingestürzten Nest mittlerweile auf der Nisthilfe im nahegelegenen Wasserwerksgelände heimisch geworden und brütet genauso wie das Paar direkt in den Röllingwiesen. Darüber hinaus konnte zumindest einmal morgens ein weiterer Weißstorch auf der letztjährig aufgestellten Nisthilfe der Wasserwerke Westfalen im Betriebsgelände Schwerte-Ergste beobachtet werden. Möglicherweise dient(e) diese als Schlafplatz für einen unverpaarten.
Bei einer ausgiebigen Wanderung durch Bürenbruch und Elsebachtal in Schwerte (vorrangig Waldgebiete) am 15.4. sind u.a. 4 Baumpieper, > 7 singende Fitisse, ein trommelnder und rufender Kleinspecht mit Sichtkontakt, zwei Schwarzspechte, ein Kolkrabe, eine Gebirgsstelze, zwei Feldlerchen, eine Goldammer, ca. 3 Rotmilane (einer mit Nistmaterial) sowie eine Hauben- und > 5 Tannenmeisen nennenswert. Ansonsten wurde der Wegrand stets von den sehr häufigen Zilpzalps und Mönchsgrasmücken ununterbrochen gesanglich untermalt. Leider gab es hier, im Gegensatz zu vergleichbaren Zeitpunkten an den gleichen Örtlichkeiten der letzten Jahre, (noch) keine Beobachtung von beispielsweise Braunkehlchen, Steinschmätzer und Waldlaubsänger.
Bei einem Rundgang entlang des Ruhrtalradwegs im NSG Mühlenstrang (Schwerte) u.a. das „neue“ und mittlerweile ebenfalls brütende Weißstorch-Paar, 3 Waldwasserläufer, 6 Dorngrasmücken, 2 Gartengrasmücken, eine Goldammer und 2 Rohrammern sowie ungezählte Wiesenpieper als auch Wiesenschafstelzen erwähnenswert. Die nahe gelegenen beiden weiteren Weißstorch-Paare in Geisecke (Gekappter Baum) und „Wellenbad“ (Schornsteinabdeckung) brüten obendrein.
Am 17.4. früh morgens am alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese in Fröndenberg ein singender Girlitz.


















Heute gegen 17:30 Uhr kreiste eine Gabelweihe/Rotmilan kurz über Weddinghofen. Wurde dann von einem Vogel, Rabe,Krähe? bedrängt und zog dann in Richtung Oberaden ab.
Am 14.06. ein Braunkehlchen (m) auf einem blühenden Rapsfeld bei Westhemmerde und in den Hemmerder Wiesen bereits drei singende Nachtigallen. Am 15.04. dort auch ein rufender Kuckuck und ebenda am 16.04. eine Klappergrasmücke (beide Male für mich Erstnachweise in diesem Jahr). Heute dann im Hemmerder Ostfeld eine nach Osten ziehende Kornweihe (wf) sowie eine jagende Rohrweihe (mj m) bei Westhemmerde.












Im HRB der Seseke scheint sich ein Kiebitz-Paar doch zur Brut entschlossen zu haben. Die am Tage der Kartierung teilnahmslos herumsitzenden Vögel zeigten in den letzten Tagen Balzverhalten und heute saß das Weibchen fest an einer Stelle. Außerdem dort: 1 Waldwasserläufer, 1 Bekassine, 2 Flussregenpfeifer, 1 Gebirgsstelze und 1 ansitzender Mäusebussard.







Einige Bilder aus der Lippeaue zwischen Hamm und Bergkamen vom 23.03. – 04.04.2025.















Auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg konnte gestern ein Schwarzmilan bei seiner arttypischen Neigung auch (weißen) Plastikmüll als Nistmaterial zu transportieren bzw. zu verbauen beobachtet werden.

Im Rahmen der (persönlich vorgezogenen) NWO-Wasservogelzählung konnten, kurz hinter der Kreisgrenze, an den Oeseteichen in Menden (Kreis MK) folgende dafür relevante Vogelarten beobachtet werden:
6 Höckerschwäne (Ein Paar brütend+ 4 Vorjährige), 3 Kanadagänse 2 Rostgänse, 32 Schnatterenten, 5 Krickenten (2,3), 44 Stockenten+4 (bastard/fehlfarben), 2 Löffelenten (1,1), 20 Reiherenten, 6 Zwergtaucher, 3 Kormorane, 4 Graureiher, 16 Blässhühner, 2 Flussregenpfeifer (intensiv balzend), 4 Waldwasserläufer, ein Eisvogel und 2 Gebirgsstelzen (mit Nistmaterial).
Als sonstige Arten sind u.a. ein Habicht, ein Sperber, ein Kolkrabe, ein Schwarzspecht (Sitzrufe vom Haunsberg) und ein Kleinspecht erwähnenswert.
Das Highlight an den Oeseteichen bildeten heute aber ohne jeden Zweifel 3 Mittelsäger. Dabei handelt es sich hier um eine außergewöhnliche Seltenheit.





Heute konnte ich in den Rieselfeldern folgende Arten beobachten: Ein rufender Grünspecht, sowie ein Gimpel in dem kleinen Pappelwäldchen am Rande des Gebietes. Ein relativ niedrig überfliegender und kurz kreisender Fischadler. Das Schwarzkehlchenpaar ist weiterhin im Gebiet, das Männchen mit mehrfachem Reviergesang. Außerdem eine Hand voll Wiesenpieper sowie ein steil und sehr hoch aufsteigende Bergpieper, den ich leider am Boden zuvor nicht bemerkt hatte sowie 2 Wiesenschafstelzen (m). Außerdem noch zu erwähnen 2 Rostgänse, 3 Kiebitze, 3 Schnatterenten (2/1), 1 Höckerschwan, 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 1 Jagdfasan (m) sowie 2 über dem Gebiet kreisende Weißstörche. In einer Baumreihe am westlichen Rand des Gebietes saß noch ein rastender Gartenrotschwanz (m). Zum Abschluss konnte ich noch ein über dem Gebiet kreisendes Habichtsmännchen beobachten, welches eher halbherzig von den Kiebitzen gehasst wurde. Zudem noch zwei kreisende Mäusebussarde.
Mit einiger Überraschung und völlig unerwartet zeigten sich heute auf dem Kiebitzbrutfeld im Bönener Gewerbegebiet bereits erste Kiebitzküken. Bei einer anzunehmenden Brutdauer von gut 4 Wochen und einem Legeabstand von jeweils >1 Tag pro Ei muss also das verantwortliche Elternpaar bereits in der ersten Märzwoche mit der Eiablage begonnen haben. Jetzt bleibt abzuwarten, ob die kritischen ersten Lebenstage in der aktuell extrem trockenen Wetterlage von den Küken überstanden werden. Erst für die kommende Woche ist wechselhaftes Wetter mit evtl. Regen angekündigt, was die Nahrungssituation (Regenwürmer!) für die Küken verbessern würde.
In der Strickherdicker Feldflur gestern (08.04.) ein erstes Braunkehlchen. Ebenda auch 5 Steinschmätzer. Heute ebenda nochmal 2 Steinschmätzer.
Im Bausenhagener Schelk gestern auch erste Revier haltende Baumpieper mit Gesang. Am selben Tag südlich des Hemmerder Schelks ein männlicher Gartenrotschwanz. Ein weiteres Exmpl. heute auf dem alten Fröndenberger Golfplatz (Am Winkelshof).
Am Abend erreicht mich durch Burkhard Vrede die Nachricht, dass gestern in UN-Siddinghausen ein Wiedehopf beobachtet und per Handy auch fotografiert werden konnte.




Im Bereich der Kiebitzwiese halten sich noch immer zwei Silberreiher auf. Neben den beiden Weißstorchpaaren waren zwei weitere Weißstörche anwesend, die sich zeitweilig auf einem der Strommasten niederließen. Ein Fischadler, der am Ruhrufer auf der Spitze einer Fichte übernachtet hatte, zog kurze Zeit später Richtung Nordost ab. Die beiden bekannten Rotmilan- und Schwarzmilanpaare sammelten fleißig Nistmaterial. Vor dem alten Beobachtungshügel tummelte sich noch ein Krickentenpaar; außerdem mindestens sieben Bekassinen und drei zeitweilig anwesende Waldwasserläufer. Drei Schafstelzen begleiteten die Heckrindherde. Außerdem waren ca. 10 Rauchschwalben sowie die für mich erste Mehlschwalbe im Gebiet zu sehen.






