Am 29.08.2024 ein nach Süden überfliegender Waldwasserläufer über Uelzen.
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Unna – Hemmerder Schelk: Braunkehlchen, Goldregenpfeifer, Trauerschnäpper u.a. 03.09.2024 (Harald Maas)
Zusammen mit Hermann Knüwer und zeitweise Bernhard Glüer konnten wir im Bereich des Hemmerder Schelk mindestens 15 Braunkehlchen auf einer Brache zählen.
Außerdem ein überfliegender Goldregenpfeifer, ein Trauerschnäpper in einer angrenzenden Baumreihe, 13 Kiebitze, 2 Kolkraben, 2 Wanderfalken, 8-10 Rotmilane, 5 Rohrweihen, 1 Sperber und mindestens 10 Mäusebussarde.

Braunkehlchen am Hemmerder Schelk am 03.09.24 (Foto: H. Maas)
Fröndenberg / Unna / Büdericher Haar (Kr. SO): (trotz) Rotfußfalke, Wespenbussarden, Fischadlern, Rohrweihen, Steinschmätzern, Braunkehlchen, Baumpiepern, Trauerschnäppern u. a. insgesamt wenige Vögel unterwegs, 02.09.2024 (B.Glüer)
Der hier und da wahrnehmbare Vogelzug mit dem einen oder anderen unverhofften Highlight täuscht nicht darüber hinweg, dass zum Sommerende insgesamt Fauna und Flora ein eher trauriges Bild abgeben. So waren zwar heute in der Strickherdicker Feldflur (Frdbg.) zweistellige Anzahlen von Steinschmätzern (~ 15/- ein erstes Exmpl. am 28.08.), Wiesenschafstelzen in 2 Trupps (~ 50), Braunkehlchen (>6/- ein erstes Exmpl. am 26.08.), Feldlerchen (>5) – die erhofften Rotfußfalken blieben heute jedoch aus (gestern vormittags ein Diesj. und nachmittags noch ein adultes Weibchen von H. Brecher). Insgesamt hingegen gibt es wenig zu beobachten. Hinzu kommt, dass die Feldfluren nach der Ernte teils wie leergeräumte Wüsten wirken. Nicht nur die kahlen Felder, sondern die meist anschließend ebenfalls kurzgeschorenen Feldränder, Raine, Weg- und Straßensäume oder Gräben erzeugen ein teils trostloses Bild.














Unna: Rotfußfalke, Rotmilane, Sperber, Mäusebussarde und Turmfalken am 01.09.2024 (Hartmut Brecher)
Heute Nachmittag konnte ich in der Strickherdicker Feldflur eine große Menge an kreisenden Greifvögeln beobachten. Im Einzelnen waren es die folgenden Arten:
1 ad. Rotfußfalkenweibchen, 7 Rotmilane, 4 Mäusebussarde, 2 Sperber und 2 Turmfalken (ein Turmfalke beutetragend).

Ad. Rotfußfalkenweibchen am 01.09.2024 in der Strickherdcker Feldflur (Foto: Hartmut Brecher)

Rotfußfalke (W-ad.) in der Strickherdicker Feldflur (Foto: Hartmut Brecher)

Einer von insgesamt 7 kreisenden Rotmilanen in der Strickherdicker Feldflur (Foto: Hartmut Brecher)
Fröndenberg/Kiebitzwiese: Weißwangen-, Rost-, Nil-, Grau- und Kanadagänse u.a. am 30.08.2024 (A. Hünting)
Obwohl ich in den vergangenen Tagen häufig hörte, der meteorologische Herbstanfang am 1. September habe rein statistische Bedeutung, kam bei meinen Beobachtungen auf dem Aussichthügel an der Kiebitzwiese doch so etwas, wie herbstliche Stimmung auf. Die Abkühlung von über 30°C am gestrigen Tag auf heute lediglich noch 19°C gegen 18:30 Uhr, dazu ein spürbarer Wind und ein stark bewölkter Himmel, mit deutlich früh einsetzender Dämmerung ließen mich doch an den nahenden Herbst denken. Vielleicht wussten die beobachteten Gänse auch nicht, dass der kalendarische Herbst in diesem Jahr am 22.09. um 14:43 Uhr beginnt, denn sie waren die vorherrschende Vogelart.
Die Anzahl stationärer Grau- (140) und Kanadagänse (130) war nahezu identisch, allerdings flogen weitaus mehr Kanadagänse überhin, nämlich zusätzliche 190 Individuen. Vor allem ihre Rufe weckten Herbstgefühle! Zusammen mit den Kanadagänsen landete auch eine Weißwangengans auf der Kiebitzwiese. Vermutlich ist es das Exemplar, welches während des Sommers häufig im Ruhrtal gesichtet wurde. Zu den bereits erwähnten Gänsearten gesellten sich noch 3 Nilgänse, 2 Rostgänse, sowie mindestens 1 Kanadaganshybrid und eine teilleuzistische Kanadagans.
Ansonsten ließen sich beobachten: etwa 110 Stockenten, darunter eine fehlfarbene, 2 überfliegende Kormorane, 2 Silber- und 2 Graureiher, 2 Weißstörche (einer re. beringt, allerdings nicht ablesbar, weil mit Kot bekleckert), die zunächst nach Nahrung suchten und dann gemeinsam auf der Nisthilfe standen, 1 Mäusebussard, 1 Eisvogel, 1 rufender Grünspecht, 1 Buntspecht, 4 Rabenkrähen, 1 Zilpzalp, lediglich 6 Stare, 2 Schwarzkehlchen, 1 Rotkehlchen sowie eine Bachstelze.






Fröndenberg: Schwalbenschwanz und Hornisse am 29.08.2024 (Harald Maas)
Unna: Fischadler, Wespenbussard, Weißstorch und Braunkehlchen am 29.08.2024 (H. Knüwer)
Das Vogelzuggeschehen nimmt immer mehr Fahrt auf. Heute waren in der Zeit von 11.15 bis 13.45 Uhr im Bereich des Hemmerder Schelks u.a. zu sehen: zwei ziehende Fischadler, ein ziehender Wespenbussard (diesjährig), sieben ziehende Weißstörche und zwei Sperber. Außerdem gleich sieben rastende Braunkehlchen auf einer Schwarzbrache, die als Ausgleichsmaßnahme aus Artenschutzgründen dort angelegt worden ist.




Unna: Grauschnäpper, Sommergoldhähnchen und Gartenbaumläufer am 27./28.08.2024 (Raphaela Gerwin u. Gregor Zosel)
Beim Besuch des Südfriedhofes Unna konnten wir u.a. 1 Grauschnäpper, 3 Schwanzmeisen, 2 Heckenbraunellen, 1 Grünspecht, mehrere Sommergoldhähnchen, Gartenbaumläufer u. Kleiber beobachten. Neben mehreren Weißlingen auch einige Waldbrettspiele.

Sommergoldhähnchen auf dem Südfriedhof in Unna…am 27.08.2024 (Foto: Gregor Zosel)

Gartenbaumläufer mal nicht im Vollschatten……..am 27.08.2024 (Foto: Gregor Zosel)

Kleiber mit Mittagessen……..am 27.08.2024 (Foto: Gregor Zosel)

Grabschmuck, mit Regenwasser gefüllt, dient als Vogeltränke und Bademöglichkeit…am 27.08.2024 (Foto: Gregor Zosel)

Schwanzmeise im Blätterdach…am 28.08.2024 (Foto: Gregor Zosel)
Kreis Unna/Bönen: Schwarzmilan, Kolkrabe, Wespenbussard, Baumfalke, Rauch- und Mehlschwalbe, Dorngrasmücke, C-Falter etc. am 26./27.08.2024 (C. Rethschulte)










Fröndenberg: Wespenbussard, Mäusebussard, Rotmilan, Turmfalke, Schwarzkehlchen, Schafstelze, Schwalbenzug am 26.08.2024 (H. Knüwer)
In der Strickherdicker Feldflur wurde am Vormittag auf einer Grünlandfläche Heu gewendet. Das hatten auch gleich sechs Rotmilane und fünf Mäusebussarde mitbekommen, die kreisend die Fläche nach Fressbarem absuchten. Mit nur zwei Individuen waren in dieser Feldflur für diese Jahreszeit extrem wenige Turmfalken zu sehen. Auch konnte nur eine einzige Schafstelze auf einer Ponyweide entdeckt werden. Wohl das revierhaltende Schwarzkehlchenmännchen, das auf einer der Feldvogelschutzflächen mit seinem Weibchen erfolgreich Jungvögel großgezogen hat, war ebenfalls anwesend. Hochbetrieb herrschte bei den Rauchschwalben, die in großer Zahl (sicherlich mehrere Hundert) auf SW-Kurs unterwegs waren. Unterwegs war auch ein diesjähriger Wespenbussard, der zielstrebig Richtung Afrika überhinzog.

Bönen/NSG Lettenbruch: Wespenbussard, Baumfalke, Sommergoldhähnchen, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke und Blaugrüne Mosaikjungfer am 24./25.08.2024 (C. Rethschulte)







Lünen: Schwarzhalstaucher, 23./24.08.2024 (Volker Heimel)
Seit dem 23.08.2024 halten sich 2 Schwarzhalstaucher auf dem Horstmarer See in Lünen auf. Nicht zum ersten Mal verweilt diese Taucherart auf diesem Gewässer. Die Tiere zeigen das Jugendkleid. Leider gelangen bisher keine Flugbilder des schönen Tauchers.








Fröndenberg: Habicht, Kolkraben, Rotmilan u.a. am 23.08.2024 (Harald Maas)
Am 23.08.24 östlich von Fröndenberg-Bausenhagen, konnte ich Zeuge einer Flugshow mit Rotmilanen, Kolkraben, Mäusebussarde und einem Habicht werden.
Zeitweise waren mehr als 10 Vögel in der Luft, die auch Scheinangriffe gegeneinander flogen.
Insgesamt konnte ich folgende Vögel sehen:
Rotmilan 6, Kolkrabe 11, Mäusebussard 3, Habicht 1, Turmfalke 1, Sperber 1, Wacholderdrossel 2, mehr als 50 Mehl- und Rauchschwalben.


Kolkrabe und Habicht bei einer Flugshow am Himmel, 23.08.24 (Fotos: Harald Maas)


Habicht am 23.08.24 (Foto: H. Maas)
Kolkraben am 23.08.24 (Foto: H. Maas)
NSG Lettenbruch: Trauerschnäpper am 22.08.2024 (C. Rethschulte)


Fröndenberg: Sandkasten-Sperber, 22.08.2024 (Brigitte und Burkhard Koll)
Eigentlich hatten wir den Sandkasten für unsere Enkelkinder angeschafft. Aber so eng sehen wir es auch nicht. Dass unsere Dauergäste (Haussperlinge, Blau- und Kohlmeisen, Amseln, Kleiber, Rotkehlchen, Heckenbraunellen, Türken- und Ringeltauben, Rabenkrähen, Elster, Bunt- und Grünspechte) nicht mitspielen wollten, war dem Sperber offenbar unverständlich.



