Das angestammte Weißstorch-Brutpaar der Hemmerder Wiesen ist noch immer im Gebiet anwesend, während die Jungstörche bereits abgezogen sind. Früh am heutigen Morgen flog ein Wespenbussard (Weibchen) vom Böschungsrand der Amecke auf und verschwand in Richtung eines nahen Wäldchens. Etwa 30 Minuten später kehrte er zurück und lieferte sich ein Scharmützel mit einem jungen Rotmilan und einer Rabenkrähe. Anschließend flog er geradlinig nach Norden weg. Im Gebiet auch eine Nachtigall und ein Neuntöter (beide nur gehört) sowie insgesamt drei diesjährige Rotmilane. Am 08.08. versuchte ein vorjähriger Baumfalke, eine der über den Wiesen jagenden Schwalben zu erbeuten.
In der Strickherdicker Feldflur waren heute drei junge Neuntöter, mehrere diesjährige Rotmilane und zwei Rohrweihen (vorjähriges Männchen und ein diesjähriger Vogel) zu sehen. Die junge Rohrweihe zeigte keine Bindung zu einem engeren Bereich in der Feldflur, sondern schraubte sich sehr hoch und zog nach Norden ab. Auch gab es keinen Kontakt mit dem heute gesehenen vorjährigen Männchen. Dass es sich um einen Jungvogel gehandelt haben könnte, der in dieser Feldflur (vielleicht in einem der noch immer nicht abgeernteten Weizenfelder) erbrütet worden ist, scheint dem Verhalten nach eher unwahrscheinlich zu sein. Gerichtete Flüge mit Beute des hier oft gesehenen alten (übersommernden) Weibchens konnten in den letzten Monaten ebenso wenig festgestellt werden. Mit Ausnahme von heute gelang auch keine Beobachtung eines Männchens in diesem Gebiet.
Dieser weibliche Wespenbussard befindet sich in der Mauser; die innerste Handschwinge ist neu geschoben, die zweite und dritte wachsen noch. – Hemmerder Wiesen, 10.08.23 (Foto: H. Knüwer)Derselbe Vogel wird von einer Rabenkrähe und einem diesjährigen Rotmilan gemobbt. – Hemmerder Wiesen, 10.08.23 (Foto: H. Knüwer)Bei dieser vorjährigen, männlichen Rohrweihe ist die Mauser bereits weiter fortgeschritten; die braunen Federn stammen noch aus dem Jugendkleid. – Strickherdicker Feldflur, 10.08.23 (Foto: H. Knüwer)
derselbe Vogel aus anderer Perspektive – Strickherdicker Feldflur, 10.08.23 (Foto: H. Knüwer)Auch dieser Baumfalke befindet sich in der Mauser. Die Unterschwanzdecken sind schwach gefärbt und erst teilweise durch kräftiger gefärbte Deckfedern ersetzt. Außerdem hat der Falke mindestens die vierte Handschwinge erneuert (auf anderen Fotos deutlicher erkennbar), so dass es sich hier um einen jungen (vorjährigen) Baumfalken, also um keinen Brutvogel aus der Gegend handelt. – Hemmerder Wiesen, 08.08.23 (Foto: H. Knüwer)
Nach einer Meldung schon vom 04.08. (OAG HAM) konnte heute auch auf dem Haarstrang westlich Frdbg.-Bausenhagen ein erster Steinschmätzer auf dem Wegzug rastend beobachtet werden.
In den Hemmerder Wiesen unter anderem 1 Grünschenkel, 8 Graureiher, 2 Weißstörche, immer wieder hoch überhinziehende Mauersegler (einmal > 28 Exmpl.) und – für diese Offenlandregion bemerkenswert: ein männlicher Schwarzspecht (immer wieder aus einzelnen Bäumen rufend).
Ein erster Steinschmätzer (diesj.) auf dem Wegzug bei Frdbg.-Bausenhagen rastend, 09.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer) Für das NSG „Hemmerder Wiesen“ ein ungewöhnlicher Anblick: männlicher Schwarzspecht überfliegt Freifläche, 09.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer) Auch dies ist ein gewöhnungsbedürftiger Anblick: nach einer Reihe von trocken-heißen Dürresommern kommen im laufenden „Sommer“ die Bauern wegen ständiger Regengüsse nicht mit Mähdreschern auf die Felder. Hier keimen die Körner der Weizenähren bereits und sind für eine Ernte verloren. Nach eigenen Wetteraufzeichnungen fielen in den vergangenen 5 Wochen in Frdbg.-Hohenheide 223,3 Liter Regen pro m², 09.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)
Nachdem mehrere Bestätigungsversuche für ein diesjähriges Baumfalken-Revier im NSG Lettenbruch …… seit Ende Juni (vgl. meine Meldungvom 30.06.23) erfolglos verlaufen waren, zeigen sich am heutigen Abend vor Ort zwei Baumfalken. Leider waren sie für ein Bestimmungsfoto (m/w bzw. juvenil/adult) für mich zu weit entfernt. Lediglich beim fliegenden zweiten Individuum glaube ich einen adulten Falken erkennen zu können. Vielleicht sieht ein/eine Leser/in mehr. Wenn unter den beiden ein juveniles Exemplar zu erkennen wäre, könnte von einer erfolgreich verlaufenden Brut auch in 2023 ausgegangen werden (08.08.23, Fotos: C. Rethschulte).
An der Fritz-Winter-Str. haben wieder Grauschnäpper erfolgreich gebrütet und vier Jungvögel zum Ausfliegen gebracht. Die Altvögel versorgen die aus verschiedenen Büschen und Bäumen zu hörenden Jungvögel.
Bereits am 04.08.23 auf einer Obstwiese westlich von Bönen/Nordbögge dieser Gartenrotschwanz (Foto: C. Rethschulte).Dort ebenfalls vor einem Waldstück ein diesjähriges Rotkehlchen (04.08.23, Foto: C. Rethschulte).Fast täglich rufend über dem NSG Lettenbruch dieser juvenile Mäusebussard (04.08.23, Foto: C. Rethschulte).Heute Nachmittag bei Steinen vier Rotmilane …… zwei Mäusebussarde und ein Turmfalke (07.08.23, Fotos: C. Rethschulte).Bei sonnigem Wetter ist der Sommerflieder steter Anflugplatz im Garten für Schmetterlinge: Tagpfauenauge …… Kaisermantel (m) …… und Zitronenfalter (m) am 04.08.23 (Fotos: C. Rethschulte).Dort an einem Grashalm auch ein Kleines Wiesenvögelchen (04.08.23, Foto: C. Rethschulte).Heute bei Steinen ein Admiral auf einem abgeernteten Acker (07.08.23, Foto: C. Rethschulte).Auf einer Wiese im NSG Lettenbruch bei aufkommenden Sonnenschein dieser Hauhechel-Bläuling (07.08.23, Foto: C. Rethschulte).Auch bei der Nektarsuche auf dem Sommerflieder zu finden: diese Hornissenschwebfliege. Sie wird auch Waldschwebfliege genannt und gilt als die größte und schnellste Schwebfliege Mitteleuropas. Ihre Larven leben in den Nestern von Wespen, Hornissen oder Hummeln und ernähren sich von den Kadavern der abgestorbenen Insekten (Hygienefunktion) im Abfallhaufen des Nests (04.08.23, Foto: C. Rethschulte). In der Nähe des Gartenteichs zu finden: diese Blutrote Heidelibelle (04.08.23, Foto. C. Rethschulte).Dieser männliche Schwammspinner – erkennbar an den langen Antennen – hat sich an unserer Fensterrollade verflogen. Er ist ein Nachtfalter und gehört zur Unterfamilie der Trägspinner. Seine Raupen können in hoher Zahl erhebliche Fressschäden an (Eichen-)Bäumen verursachen (05.08.23, Foto. C. Rethschulte).Diese Bild ist derzeit häufiger zu sehen: Rehe kurz vor bzw. bei der Paarung. Ricken sind in der Regel Mitte Juli bis Mitte August drei bis vier Tage paarungsbereit (04.08.23, Foto. C. Rethschulte).
Am 02.08.2023 gegen 7.15 Uhr im Naturschutzgebiet Horster Mühle 2 Schwarzstörche unter mindestens 7 Weißstörchen.
Schwarzstörche unter Weißstörchen, NSG Horster Mühle an der Ortsgrenze Bönen/Unna, 02.08.2023 Belegfoto: Andreas JankeSchwarzstörche unter Weißstörchen, NSG Horster Mühle an der Ortsgrenze Bönen/Unna, 02.08.2023 Belegfoto: Andreas Janke
Auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg sind mittlerweile die zwei diesjährigen Weißstörche vom 2.Brutpaar im NSG, welches dieses Jahr kreativ auf der Kanzel des Hochsitzes gebrütet hat, flügge.
Prägnant zusammengefasst konnten wir morgens u.a. folgendes vom Aussichtshügel aus beobachten:
12 Bruchwasserläufer (8+4 vor 9 Uhr Richtung Westen abfliegend), einen Silberreiher, 5 Graureiher, einen Eisvogel, 2 Wasserrallen (Rufduett Sichlerbucht), 5 Neuntöter (1m+4jv.), 3 überfliegende Kolkraben sowie 6 Weißstörche (2 Paare+2 diesjährige).
Abfliegender Bruchwasserläufer, Kiebitzwiese 06.08.2023 (Foto: Klaus Matull)Silberreiher erbeutet im Flachgewässer der Kiebitzwiese den gesamten Morgen über Kleinigkeiten. 06.08.2023 (Foto: Klaus Matull)Kopulation der Weißstörche vom Mast der Kiebitzwiese am 06.08.2023. Hier haben sich die 3 flüggen Jungvögel bereits auf den Weg ins Winterquartier gemacht und sind nicht mehr präsent. Beim genauen Hinsehen des Nestes ist es immer wieder erschütternd wie viel Plastik in so einem Nest verbaut ist, welches durchaus auch eine tödliche Gefahr für diese Art darstellen kann. 06.08.2023 (Foto: Klaus Matull)Mittlerweile sind die 2 jungen Weißstörche von der „Hochsitz-Brut“ flügge…06.08.2023 (Foto: Klaus Matull)…und fliegen ihre Runden über die Kiebitzwiese. 06.08.2023 (Foto: Klaus Matull)Grooog, Groog, Groog! Überfliegende Kolkraben, wie hier über der Kiebitzwiese, hört man schon von weitem durchs Ruhrtal rufen. 06.08.2023 (Foto: Andre Matull)Eisvogel (w) auf der Kiebitzwiese am 07.08.2023 (Foto: Klaus Matull)Männlicher Neuntöter am Aussichtshügel der Kiebitzwiese. Er duldet die Nähe der diesjährigen seiner Art, füttert aber nicht mehr. 06.08.2023 (Foto: Andre Matull)Das ist aber auch nicht notwendig, denn die insgesamt 4 diesjährigen Neuntöter in der Hecke waren zwar recht heimlich, aber komplett selbständig unterwegs. 06.08.2023 (Foto: Andre Matull)Verschiedene Vogelarten, wie z.B. hier die Amsel, lassen sich das reichhaltige Angebot an Beeren in den Hecken der Kiebitzwiese schmecken. 06.08.2023 (Foto: Andre Matull)
Auf dem Fröndenberger Golfplatz „Am Winkelshof“ hat sich der hier schon mehrfach gemeldete Zwergtauchernachwuchs inzwischen selbstständig gemacht. Zwei Geschwister halten sich seit Tagen auf einem vom Brutgewässer 380 m entfernt gelegenen zweiten Folienteich jenseits eines Gehölzes auf. Wenn man bedenkt, dass Zwergtaucher ausgesprochen schlechte Flieger sind, die einen langen „Anlauf“ auf freier Wasserfläche brauchen, um sich in die Luft zu heben und aus Versehen schon mal auf einer nassen Asphaltstraße landen, von der sie vermutlich nicht mehr erneut starten können, wird nachvollziehbar, welch ein Wagnis unerfahrene Jungvögel mit ihrer Selbstständigkeit eingehen.
Am noch sonnigen Morgen an der östlich des Golfplatzes verlaufenden Ostbürener Straße – in Sichtweite unseres Küchenfensters >4 Grauschnäpper ausdauernd in Straßenlinden nach Fluginsekten jagend. Ebenda unter anderem auch ein Mittelspecht.
Unter dem eigenen Dach (Frdbg.-Hohenheide) im nun schon fortgeschrittenen Sommer inzwischen ein rekordverdächtiges Schleiereulengelege mit 10 (!) Eiern. Interessanterweise entschieden sich die Schleiereulen trotz vorhandener Alternative für denselben Nistkasten, in dem zuvor Turmfalken 6 Junge großgezogen hatten.
Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede unter anderem ein adulter Schwarzstorch, 1 Silberreiher, 2 Waldwasserläufer, 3 Flussuferläufer, weiterhin die hier schon mehrfach gemeldete vierköpfige Flussregenpfeiferfamilie, 1 Eisvogel.
Im Ruhrtal westlich Fröndenbergs 5 Baumfalken (4 x adult, 1 x juv), so dass hier weiterhin von zwei Brutpaaren auszugehen ist, von denen mindestens ein Paar erfolgreich gebrütet hat. Ebenda auch ein niedrig Richtung Holzwickede fliegendes Wespenbussardweibchen.
In den frühen Morgenstunden auf Straßenlinde an der Ostbürener Straße (Frdbg.-Hohenheide) Sonnen badender Grauschnäpper …, 06.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… ebenda auch ein Mittelspecht …, 06.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… auf einem Folienteich des angrenzenden Golfplatzes zwei junge Zwergtauchergeschwister, die das Brutgewässer verlassen haben …, 06.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… ein sicher risikoreiches Wagnis …, 06.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede hat „Mutter Flussregenpfeifer“ noch immer ein waches Auge auf den bereits flüggen Nachwuchs …, 06.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… unterbrochen von gelegentlichen Dehnübungen…, 06.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… die noch deutlich blasser kontrastierten Jungvögel machen gerade Bekanntschaft mit einem rastenden Flussuferläufer …, 06.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… in einem anderen Filterbecken hält sich unter anderem ein adulter Schwarzstorch auf …, 06.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… Fische oder andere Beute sind für ihn hier eigentlich kaum zu erwarten, 06.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)Im Ruhrtal Richtung Holzwickede vorbeifliegendes Wespenbussardweibchen, 06.08.2023 (Foto: Bernhard Glüer)Eine Kontrolle des hauseigenen Schleiereulennistkastens ergab eine erstaunliche Gelegegröße. Bekanntlich brüten Schleiereulen schon vom ersten gelegten Ei an. Da der Legeabstand gewöhnlich etwa 48 Stunden beträgt und der Schlupf der Jungen später genauso zeitversetzt stattfindet, ist das zuerst Geschlüpfte bereits knapp 3 Wochen alt, wenn das zehnte Nestgeschwister aus dem Ei schlüpft. Diese letzten „Nesthäkchen“ haben nur dann eine Überlebenschance, wenn es genügend Mäuse als Beute gibt, 31.07.2023 (Foto: Bernhard Glüer)
Am 04.08.2023 konnte ich morgens in den Hemmerder Wiesen – zeitweise mit G. Herber-Busch – jeweils 2 kreisende Schwarzstörche, Rotmilane und eine diesjährige Weihe (sehr wahrscheinlich Wiesenweihe) beobachten.
Heute konnte ich an der Amecke zunächst einen Habicht (vermutlich Rothabicht) beobachten. Er flog aus kurzer Distanz zu mir, aus einem der wegbegrenzenden Bäume auf. Anschließend konnte ich – gemeinsam mit B. Glüer – einen rufenden und über die Hemmerder Wiesen fliegenden Grünschenkel beobachten. Hier noch weiter erwähnenswert die folgenden Vogelarten: ein die Amecke überfliegender Eisvogel, zahlreiche Mauersegler und Mehlschwalben, einige Weißstörche, eine Dorngrasmücke und mindestens eine singende Schwanzmeise.
Nach dem Besuch der Hemmerder Wiesen fuhr ich noch in Richtung Steiner Holz. Dort konnte ich zahlreiche kreisende Vögel (3 Rotmilane, 4 Mäusebussarde, 1 Kolkrabe) beobachten. Auf dem Weg dorthin zudem noch eine jagende Rohrweihe (W) ein Schwarzkehlchen (M) und ein Neuntöter (W).
Einer von 2 kreisenden Schwarzstörchen (juv.) am 04.08.2023 über den Hemmerder Wiesen (Foto: Hartmut Brecher)
Mäusebussard am Steiner Holz am 05.08.2023 (Foto: Hartmut Brecher)
Der Kolkrabe ist kein gern gesehener Gast bei den kreisenden Greifvögeln
Ein Rehbock beobachtet die kreisenden Greife aus der Distanz (Foto: Hartmut Brecher)
Nach Mittag hielten sich in den Hemmerder Wiesen 11 Weißstörche und 2 Schwarzstörche auf. Offenbar bilden sich bei den Weißstörchen bereits Trupps, bevor es auf die große Reise geht. Bei den beiden Schwarzstörchen handelte es sich um einen Alt- und einen diesjährigen Vogel. Nach einiger Zeit startete die Storchenschar, schraubte sich sehr hoch und zog Richtung SW ab.
rastende Weiß- und Schwarzstörche in den Hemmerder Wiesen am 04.08.23 (Foto: H. Knüwer)Weißstörche ziehen über die Hemmerder Wiesen hinweg. (Foto: H. Knüwer)
Kamen Methler: vom 08. – 13.07.23 noch bei über +35° C gab es eine Reihe von interessanten Beobachtungen. Ich wurde erstmals Zeuge von intensivem Sonnenbaden bei den Meisen, Sperlingen, Rotkehlchen, Amseln, Zaunkönigen. Es beteiligten sich auch Heckenbraunellen und Buchfinken. Ich hatte auf der Terrasse 2 Wasserschalen regelmäßig gefüllt. Und viele kamen zum Trinken und Baden. Nur Grünfinken und Stieglitze nutzten die Angebote nicht und sangen dafür aber bei starker Hitze. Auch Spechte und Tauben kamen nicht zu den Wasserstellen. Es entstanden zahlreiche Fotos von trinkenden, badenden und sonnenbadenden Vögeln. Anbei eine Auswahl von Fotos.
Ad. Blaumeise nach dem Bad, Kamen-Methler, 09.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelJunge Blaumeise nach dem Bad, Kamen-Methler, 09.07.2023 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel Blaumeisen und Kohlmeise an Wasserstelle, Kamen-Methler, 13.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelJunge Kohlmeisen in Wasserschale, Kamen-Methler, 09.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelKohlmeise auf Totholz sonnenbadend, Kamen-Methler, 08.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelKohlmeise sonnenbadend von vorne, Kamen-Methler, 08.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelKohlmeise nimmt Sonnenbad, Kamen-Methler, 08.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelKohlmeise sonnenbadend, Kamen-Methler, 08.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelAltes Haussperrling M trinkend, Kamen-Methler, 08.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelHaussperling W an Wasserstelle, Kamen-Methler, 08.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelJunger Haussperling hechelt bei +36°C, Kamen-Methler, 11.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelRotkehlchen ad. an Tränke, Kamen-Methler, 11.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelJunges Rotkehlchen trinkend, Kamen-Methler, 08.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelZaunkönig nimmt Sonnenbad, Kamen-Methler, 13.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelZaunkönig hechelt beim Sonnenbad, Kamen-Methler, 13.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelZaunkönig bei +36°C sonnenbadend dabei hechelnd, Kamen-Methler, 13.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelBuchfink M an Tränke, Kamen-Methler, 11.07.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelBuchfink M hechelt beim Sonnenbad, Kamen-Methler, 11.07.2023 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Am Nachmittag in der Strickherdicker Feldflur: Ein Schwarzmilan, erneut eine jagende Rohrweihe (ad. W.), ein Neuntöterpaar mit flüggem Nachwuchs, ca. 30 flach über die noch nicht abgeernteten Weizenfelder jagende Rauchschwalben und zeitweilig bis zu 60-80 jagende Mauersegler. Etwas unerwartet war im selben Gebiet die Beobachtung einer auffliegenden Heidelerche am 26.07.
Überraschend war auch heute die Beobachtung der Nahrungsaufnahme bei einem diesjährigen Turmfalken. Der Falke flog immer nur kurze Strecken auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg. Zu Fuß suchte er den Wegrand ab und verspeiste in aller Seelenruhe nicht etwa eine Maus, einen Regenwurm, ein Heupferd oder einen Laufkäfer, sondern eine dicke Nacktschnecke. Im Handbuch der Vögel Mitteleuropas sind Mollusken als Beute von Turmfalken nicht erwähnt. Die Unerfahrenheit des Jungvogels mag ein Grund sein, weshalb auf diese schleimige Kost zugegriffen wurde. Insgesamt hielten sich heute mindestens 7-10 Turmfalken (meist diesjährig) in dieser Feldflur auf.
Diesjähriger Neuntöter in vergeblicher Erwartungshaltung, einen Happen von den Eltern zu ergattern; profitiert hat ein nahebei sitzendes Geschwister. (Foto: H. Knüwer)weibliche Rohrweihe mit Beute über einer Feldvogelschutzfläche in der Strickherdicker Feldflur am 01.08.2023 (Foto: H. Knüwer)Schwarzmilan über der Strickherdicker Feldflur am 01.08.2023 (Foto: H. Knüwer)Diesjähriger Turmfalke frisst Nacktschnecke. (Foto: H. Knüwer)Das durchnässte Kehlgefieder ist die Konsequenz, wenn im nassen Wegrand nach Schnecken gesucht wird. (Foto: H. Knüwer)
Nach dem gestrigen Dauerregen konnte ich am Abend bei einer kleinen Feldrunde in Unna-Hemmerde (südlich der B1 in Richtung A44) einige schöne Beobachtungen haben: 2 in westliche Richtung fliegende Wanderfalken, 1 Wiesenweihe (M), 1 Rohrweihe (W) und 1 Rotmilan.
Heute Vormittag konnte ich für wenige Sekunden einen Kleinspecht in den Hemmerder Wiesen beobachten. Weitere noch erwähnenswerte Vogelarten: 8 Weißstörche, 5 Graureiher, 2 Rotmilane, 1 Neuntöter (W), 2 Bluthänflinge, 1 Dorngrasmücke und etliche Grünfinken und Stieglitze.
In diesem Sommer gibt es keinen Mangel an geeigneten Badestellen – Bluthänflinge am 01.08.2023 in den Hemmerder-Wiesen (Foto: Hartmut Brecher)
Durchnässte Heckenbraunelle in den Hemmerder Wiesen am 01.08.2023 (Foto: Hartmut Brecher)
Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede sind die nun schon mehrfach hier gemeldeten 3 Flussregenpfeiferküken inzwischen flügge.
Am eigenen Haus (Frdbg.-Hohenheide) gestern noch mindestens 3 Mauerseglerhöhlen besetzt. Abends sogar noch 15 adulte Mauersegler ums Hausfliegend. Heute dann schien die „Bühne“ leer – lediglich aus einer Nisthöhle schaute noch ein unentschlossener Jungvogel heraus.
Bei einem Blick über die Kreisgrenze ließen sich gestern (29.07.) östlich von HAM-Rhynern zwei Grauschnäpperreviere finden. Ebenda auch ein (vermutlich rastender) männlicher Trauerschnäpper.
Flussregenpfeiferküken im Filterbecken des Wassergewinnungsgeländes bei Frdbg.-Langschede sind inzwischen flügge …., 30.07.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… trotzdem wird weiterhin gern die wärmende Nähe der „Mama“ gesucht, 30.07.2023 (Foto: Bernhard Glüer)Für diese beiden jungen Mauersegler sieht die Situation völlig anders aus. Mit dem Verlassen der Nisthöhle sind sie von einer Sekunde auf die nächste ganz auf sich allein gestellt …, 28.07.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… auch dieser Jungsegler zögert lange und sitzt auch am Abend des 30.07. noch in der Nisthöhle, 28.07.2023 (Foto: Bernhard Glüer)Grauschnäpper östlich von HAM-Rhynern …, 29.07.2023 (Foto: Bernhard Glüer)… ebenda auch dieser männliche, vermutlich auf dem Wegzug rastende Trauerschnäpper, 29.07.2023 (Foto: Bernhard Glüer)
Nach dem Fund von Hartmut Brecher vom 17.07. südlich UN-Hemmerde gibt es nun auch südwestlich von UN-Lünern Rebhuhnnachwuchs. Eine Kette mit mindestens 6 Tieren war zu sehen.
„Vater Rebhuhn“ mit halbwüchsigen Küken bei UN-Lünern, 29.07.2023 (Foto: Ute Becker)